Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

Der offizielle Blog von Europas größter Fachmesse für Personalmanagement

Month: Oktober 2015

Geschlechterrollen: Karriere zunehmend eine Frage des Wollens

Foto: pixabay.com.

Foto: pixabay.com.

Die traditionelle Rollenverteilung scheint sich auch in der Generation Y fortzusetzen: Männer sind eher karriereorientiert, Frauen legen Wert auf ein gutes Arbeitsklima und ihre Work-Life-Balance. Doch es gibt auch Anzeichen, dass die Geschlechterrollen sich wandeln: Sowohl Männer als auch Frauen aus der Generation Y sind leistungsorientiert und ambitioniert zugleich – und sie streben an, Karriere und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Welche Ziele und Wertvorstellungen männlichen und weiblichen Vertretern der Generation Y wichtig sind, zeigt eine aktuelle Studie des Kienbaum Institut@ISM für Leadership & Transformation. Dazu wurden rund 600 Hochschulabsolventen befragt. Die Ergebnisse zeigen: Auf der einen Seite werden auch in der Generation Y traditionelle Geschlechterrollen fortgeschrieben, auf der anderen Seite brechen sowohl Männer als auch Frauen aus diesen stereotypen Rollen aus. Alles Weitere zu diesem spannenden Thema gibt es in diesem Beitrag im job and career Blog.

Was machen eigentlich Social Media und Community Manager?

David_Wagner_onlineFünf Fragen an Dr. David Wagner, Leiter der Studie  „Zum Status von Social Media und Community Management in D-A-CH“

Social Media und Online Communities sind nicht nur als Privatvergnügen zur Vernetzung unter Freunden und Bekannten beliebt. Auch in Organisationen erfreuen sich diese Tools zunehmender Popularität: ob als übergreifendes Enterprise-2.0-Projekt, in der Öffentlichkeitsarbeit, im Innovationsmanagement oder im Personalwesen. Hüter diese Entwicklung sind meist die sogenannten Social Media und Community Manager. Das Berufsfeld ist allerdings vergleichsweise neu und unerforscht. Der Bundesverband Community Management e. V. für digitale Kommunikation und Social Media (BVCM) hat deshalb nun die Studie „Zum Status von Social Media und Community Management in D-A-CH“ veröffentlicht. Wir sprachen mit Studienleiter Dr. David Wagner, Post Doc/Assistant Professor an der German Graduate School of Management and Law (GGS) in Heilbronn, über die Ergebnisse und sich daraus ergebenden Handlungsfelder für Personalverantwortliche. >>MORE>>

Weiterbildungskonserven sind wie ein Grippevirus

Christian Pirker erklärt auf der Personal Austria, wann und wodurch beim E-Learning der Funke überspringt.

Christian Pirker erklärt auf der Personal Austria, wann und wodurch beim E-Learning der Funke überspringt.

Im Gespräch mit dem Unternehmensberater und E-Learning-Experten Christian Pirker

E-Learning gilt in vielen Unternehmen als kostengünstige Alternative zu Präsenzseminaren. Doch auch effizientes Online-Lernen hat seinen Preis, gibt Mag. Christian Pirker zu bedenken. In der Praxis mangele es Webinaren und Co. allzu oft an Herz, Hirn und Hand. Von diesen weit verbreiteten, sterilen Weiterbildungskonserven hätten Mitarbeiter jedoch sehr schnell genug.

Wie es auch per Computer gelingt, Lernende einzubinden und somit zu begeistern, verrät der Experte im Keynote-Vortrag auf der Personal Austria 2015. Wir sprachen mit ihm schon im Vorfeld über seine Erfahrungen und seine Erfolgsformel für effektives Lernen. >>MORE>>

Generation Y: Klischees und Wirklichkeit

Foto: flickr.com/William Hartz.

Foto: flickr.com/William Hartz.

Traumtänzer, die keine Lust auf eine große Karriere haben und am liebsten eine Auszeit nach der anderen nehmen – dieses und weitere Klischees ranken sich um die viel beschriebene Generation Y. Doch eine Studie von Kienbaum beweist, dass Bilder und Verallgemeinerungen wie diese an der Realität vorbeigehen. Um eine realistischere Einschätzung zu ermöglichen, wurden rund 600 Hochschulabsolventen zu ihren Zielen, Wertvorstellungen und Erwartungen an das Arbeitsleben befragt. Das Ergebnis: Die Generation Y tickt heterogener als oftmals angenommen wird. Alle spannenden Ergebnisse im Detail gibt es in diesem Beitrag im job and career Blog.

Hype oder Boom? 1. HR-Startups Survey 2015

HR-Startups in Deutschland und den USA im Vergleich

Glaubt man den (HR-)Medien, schießen sie aus dem Boden wie Pilze: Startups. Arbeiten 4.0, New Work oder wie auch immer das Phänomen der digitalen Transformation unserer Arbeitswelt heißen mag – Gründer dienen dabei oft als Role Model. Diese Entwicklung kann den Hype jedoch nur zum Teil zu erklären. Tatsache ist, dass sich die Startups-Szene sehr dynamisch entwickelt, auch in puncto HR. Dies konnte die Zukunft Personal mit dem neuen Startup-Village an Ständen von 26 Jungunternehmen (und weiteren Startups in der regulären Ausstellungsfläche) deutlich demonstrieren. Im Vorfeld der Messe haben wir von HRinstruments den Startup-Markt in diesem Segment untersucht und zwar im Vergleich zu den USA. Dabei sind wir auf einige interessante Aspekte gestoßen.

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Regionale Unterschiede: In diesen Bundesländern sind Arbeitnehmer am zufriedensten

Das Saarland liegt in sieben von 13 Kategorien vorne, was die Arbeitnehmerzufriedenheit angeht. Hier die Ludwigskirche in Saarbrücken.

Das Saarland liegt in sieben von 13 Kategorien vorne, was die Arbeitnehmerzufriedenheit angeht. Hier die Ludwigskirche in Saarbrücken. Foto: pixabay.com.

In welchen Bundesländern sitzen die besten Arbeitgeber? Und wo die schlechtesten? Wo in Deutschland lassen sich Job und Privatleben am besten miteinander vereinbaren, werden Home Office und eine angemessene Kinderbetreuung möglich gemacht? Der neue Arbeitgeberatlas von XING macht erstmals sichtbar, welche Vor- und Nachteile, Stärken und Schwächen die verschiedenen Standorte für Arbeitnehmer in Deutschland mit sich bringen. Die Übersicht zeigt nicht nur, wie die Menschen in den verschiedenen Bundesländern ihre Arbeitgeber in 13 Kategorien bewerten, sondern auch, wie häufig sie von bestimmten Mitarbeitervorteilen profitieren. Die spannendsten Ergebnisse liefert dieser Beitrag im job and career Blog. So viel sei vorweggenommen: Wer in Deutschland gute Arbeitsbedingungen sucht, wird – für viele bestimmt überraschend – insbesondere im Saarland fündig.

„Dauersender sind nicht die größten Charismatiker“

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Foto: Georg Wawschinek

Im Gespräch mit Georg Wawschinek

„Ich kann das nicht, dafür braucht man Talent!“ Diese Aussage ist für Georg Wawschinek nur eine faule Ausrede. Das gilt auch für die sagenumwobene Eigenschaft Charisma: Die Fähigkeit, andere zu begeistern, fällt nicht vom Himmel, sondern ist erlernbar, lautet das Credo des Experten. Wie bei einem Zaubertrick, der zunächst nur Staunen hervorrufe, lasse sich das große Wunder in kleine nachvollziehbare Schritte zerlegen. Wir sprachen mit dem Charisma-Experten und Keynote-Speaker der Personal Austria darüber, woraus sich die vermeintlich göttliche Gabe zusammensetzt und was insbesondere Führungskräfte dafür lernen müssen: Erst zuhören, dann senden! >>MORE>>

Ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland gescheitert?

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Foto: pixabay.com

Prof. Dr. Volker Nürnberg, Studiengangsleiter Gesundheitsmanagement der Hochschule für angewandtes Management Erding, stellte auf der Zukunft Personal kürzlich eine steile These auf: „Das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland ist gescheitert.“ Zum einen hätten nur die großen Vorzeigeunternehmen, ein paar Mittelständler und einzelne Kleinstbetriebe ein vorzeigbares BGM – also nicht einmal die Hälfte der Firmen. Und auch das beste BGM erreiche aktuell nur 20 Prozent der Mitarbeiter – vor allem Frauen zwischen 30 und 40 Jahren. Bei den „3 M: Männer, Migranten und Minderqualifizierte“ hingegen: Fehlanzeige. „Die Gesunden machen wir noch gesünder, um die Kranken kümmern wir uns auch. Aber an 90 Prozent der Mitarbeiter geht alles vorbei“, folgerte Nürnberg.

Nun gießt er in seiner Funktion als Leiter Health Management bei Mercer mit der neuen Trendstudie „Stressfaktor Smartphone 2015“ Öl ins Feuer: Laut der Untersuchung sind 88 Prozent der Führungskräfte durch die ständige Erreichbarkeit über ihre Smartphones höherem Stress ausgesetzt. Was nun? Wo lässt sich da ansetzen?

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Neue Messe Personal Turkey: Auch in der Türkei sind Fachkräftemangel und BGM Top-Themen

Mit einer Gesamtfläche von über 5300 Quadratkilometern bietet Istanbul mehr als 14 Millionen Einwohnern Platz und ist zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort avanciert. Foto: pixabay.com.

Als Wirtschaftsmetropole mit über 14 Millionen Einwohnern ist Istanbul der ideale Messestandort. Foto: pixabay.com.

Mit der Personal Turkey am 13. und 14. April 2016 im WOW Hotels and Convention Center gibt es in Istanbul erstmals eine Fachmesse, die den Fokus auf die Aufgaben und Herausforderungen in der türkischen HR-Branche legt. Was viele hierzulande nicht wissen: Trotz der hohen Jugendarbeitslosigkeit herrscht auch in der Türkei in verschiedenen Branchen bereits seit einigen Jahren der Fachkräftemangel. Der Hintergrund ist so einfach wie einleuchtend: Seit 2003 verzeichnet die türkische Wirtschaft ein dynamisches Wachstum; besonders stark entwickelt hat sich dabei die Zulieferbranche. Um internationale Standards zu erfüllen und die aktuelle Entwicklung in ihrem Arbeitsbereich abdecken zu können, suchen viele türkische Betriebe händeringend nach passenden Mitarbeitern mit dem richtigen Branchenwissen.  >>MORE>>

HR: Verwalter oder Gestalter?

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Fotos: © Zukunft Personal, Fotostudio Franz Pfluegl

Messe-Aktion sensibilisiert für ein gestaltendes Personalmanagement

Das Motto der Zukunft Personal 2015 lautete „arbeiten 4.0 – Personalmanagement im digitalen Wandel“. Mit diesem Top-Thema hat sich die Messe für eine aktive Rolle von Personalmanagern ausgesprochen. Ausstellung und Programm waren darauf ausgerichtet, um viele Inspirationen für Innovationsmöglichkeiten zu liefern. Doch wie realistisch ist die Vision vom HR-Gestalter bereits? Wie schätzen sich Personaler und Führungskräfte mit Personalverantwortung selbst ein: Möchten sie in ihren Unternehmen und Organisationen die Arbeitswelt aktiv mitgestalten oder lieber verwaltend den Status quo aufrechterhalten?

Eine vielbeachtete Aktion der Messe sollte für diese Fragestellung sensibilisieren: Besucher mussten sich entscheiden, ob sie die blaue Eingangstür betitelt mit „HR-Verwalter“ oder die gelbe Eingangstür mit dem Label „HR-Gestalter“ wählten. Nun ist das offizielle Video dazu fertig. >>MORE>>