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Month: Januar 2016

Diversity Check: Frauen sind in Unternehmen weltweit unterrepräsentiert

Beim Thema Diversity besteht Nachholbedarf: Frauen sind in Unternehmen weltweit unterrepräsentiert

Foto: www. pixabay.com

Jüngst fasste Kabarettist Florian Schroeder während der NDR-Talkshow die Erwartungen der Gesellschaft an Frauen folgendermaßen zusammen: Sie sollen Kinder bekommen, aber auch Karriere machen und selbstbewusst auftreten, nur nicht als Emanze. Und während sie Karriere machen, müssen sie zu Hause bleiben, dürfen keine Rabenmütter sein und nebenbei sollten sie auch noch topmodelmagerschlank sein.

Der Spagat zwischen Familie und Karriere ist nicht leicht. Viele trauen dem angeblich schwachen Geschlecht eine Doppelbelastung nicht zu. Vielleicht ist das auch ein Grund, wieso Frauen in Unternehmen weltweit unterrepräsentiert sind. Die neueste Mercer-Studie „When Women Thrive“, für die fast 600 Unternehmen und Organisationen befragt wurden, ist diesem Phänomen auf den Grund gegangen. >>MORE>>

Fachkräftemangel: So bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig

Fachkräftemangel: Qualifizierte Arbeitnehmer weltweit gesucht

Foto: pixabay.com

Der Fachkräftemangel: In HR-Kreisen ließe sich dieser Begriff vermutlich ohne weiteres zum Unwort des Jahrhunderts deklarieren, lässt er Personalern beim Blick in die Zukunft doch sicherlich ab und an die Knie schlottern. Der demographische Wandel ist dabei nur eines der Probleme, die es zu bewältigen gilt. Hinzu kommen globale Entwicklungen des Arbeitsmarktes, die bewährte Personalstrategien ad absurdum führen und Firmen weltweit vor große Herausforderungen stellen.

Ein neues White Paper des Personaldienstleisters ManpowerGroup soll HR-Profis unter dem Titel „Human Age 2.0 – Future Forces at Work“ mögliche Lösungsansätze aufzeigen. „Wir befinden uns im sogenannten ‚Human Age‘, in dem personelle Ressourcen die wichtigste Voraussetzungen für den Unternehmenserfolg sind“, erklärt Herwath Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. „In diesem Spannungsfeld müssen Unternehmen Lösungen finden, wie sie trotz Talentknappheit die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort haben.“

Die Empfehlungen des White Papers, vier sogenannte „Eckpfeiler im Kampf gegen den Fachkräftemangel“, werden in diesem Beitrag im job and career Blog näher erläutert.

Warum Co-Working Spaces auf dem Vormarsch sind

Co-Working Spaces

Foto: Spacebase

Neben dem klassischen Arbeitsplatz im Büro und dem persönlichen Schreibtisch im Home Office etabliert sich eine weitere Arbeitsform: Co-Working Spaces erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Angesichts der typischen Eigenschaften seiner Generation hält Patrick Henrici, Manager Strategic Partnerships des Start-ups Spacebase, diese Möglichkeit der flexiblen Kollaboration für das dominierende Arbeitsmodell der Zukunft. Zum Beleg hat er einige Statements von Nutzern aus dem Betahaus Berlin, dem ältesten Co-Working Space in Deutschland, zusammengetragen.

Laut Henrici verändern die Millennials gerade die Art und Weise, wie Menschen arbeiten: „2025 werden wir vermutlich 75% aller Arbeitskräfte ausmachen und schon heute wird klar, dass die Generation Y den traditionellen Büro-Alltag nicht fortführen wird“, sagt der Manager Strategic Partnerships von Spacebase. Denn die zwischen 1980 und 2000 Geborenen strebten nach einer Verknüpfung von Arbeit und Passion und verspürten einen starken Drang nach Flexibilität. „Wir möchten überall zu jeder Zeit arbeiten können und ziehen Flexibilität einem höheren Gehalt vor.“ Unternehmen mit traditionellen Strukturen bekämen insofern Schwierigkeiten, Mitarbeiter aus der Gen Y an sich zu binden.

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Employer Branding: Wer hier spart, verschenkt Millionen

Arbeitgebermarke

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Fast ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer würde bei einem Jobwechsel auf eine Gehaltserhöhung verzichten, wenn die Arbeitgebermarke des Wunschunternehmens besonders attraktiv ist. Umgekehrt schließen 52 Prozent den Wechsel zu einer schwachen Arbeitgebermarke aus. Weitere 21 Prozent wären einem solchen Wechsel zwar nicht abgeneigt, würden sich diesen Schritt aber mit einem Gehaltsaufschlag von mindestens 10 Prozent kompensieren lassen. Dies sind Ergebnisse einer umfassenden Studie von LinkedIn zum Thema Employer Branding. Im Zusammenhang mit der Studie zeigt das Business-Netzwerk auch auf, warum Unternehmen, deren Arbeitgebermarke schwächelt, dieses Defizit mit Millionenbeträgen kompensieren müssen. Alle Details zu diesem Thema gibt es in diesem Beitrag im job and career Blog.

Zukunft der Arbeit: Digitalisierung wird nur wenige Berufe ganz verschwinden lassen

Foto: Deutsche Messe AG.

Foto: Deutsche Messe AG.

Kaum ein Beruf ist derzeit vollständig durch Computer ersetzbar. Das zeigt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Laut der Forscher des IAB arbeiten derzeit nur 0,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen, die durch Computertechnologie und Automatisierung komplett verschwinden könnten. Dazu gehören vor allem Aufgaben im Bereich der Industrieproduktion. Warum die Wissenschaftler vom IAB dennoch große Umbrüche innerhalb einzelner Berufsfelder prognostizieren und warum Bildung und Qualifikation erst ab einem bestimmten Punkt dem Risiko entgegenwirken, durch Computer ersetzt zu werden, steht in diesem Beitrag im job and career Blog.