Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

Der offizielle Blog von Europas größter Fachmesse für Personalmanagement

Month: April 2016 (page 1 of 2)

Mitarbeiter irgendwie zu stählen, ist noch kein Gesundheitsmanagement

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Prof. Dr. Bertolt Meyer, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Technischen Universität Chemnitz

Steter Tropfen höhlt den Stein: Prof. Dr. Bertolt Meyer, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Technischen Universität Chemnitz, wird nicht müde, auf den hohen Nutzen der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz hinzuweisen. Denn Betriebliches Gesundheitsmanagement zahlt sich aus – auch in barer Münze. Dies müsse den Unternehmen immer wieder vorgebetet werden, so der Psychologe. Angesichts der politischen Schützenhilfe in Form des neuen Präventionsgesetzes ist er insgesamt „vorsichtig optimistisch“, dass Arbeitgeber künftig auch die psychischen Belastungen richtig einschätzen und konkret angehen. Allerdings werde aktuell zu viel Verhaltens-statt Verhältnisprävention betrieben, beklagt der Keynote-Speaker der Corporate Health Convention 2016 im Interview. >>MORE>>

Unternehmenskultur: One size fits all oder ganz individuell?

Keynote der PERSONAL2016 Nord Frauke von Polier

Copyright: foto focus Jack Tillmanns/ spring Messe Mangement

„Die Unternehmenskultur ist der einzige Wettbewerbsvorteil, den man nicht kopieren kann“, davon ist Frauke von Polier überzeugt. Seit fünf Jahren ist sie Head of HR bei Zalando und hat das Unternehmen in einer Phase des Hypergrowth begleitet. In ihrem Keynote-Vortrag sprach die Personalchefin gestern auf der PERSONAL2016 Nord in Hamburg über ihre Learnings beim Aufbau einer Unternehmenskultur.

Innerhalb von drei Jahren ist Zalando von 300 Mitarbeitern auf 6.000 Mitarbeitern gewachsen, mittlerweile sind es beinahe 11.000. Die Personaler haben recruitet, organisiert und die inzwischen 20 Unternehmen der Zalando-Gruppe begleitet. Dabei kam die Frage nach der Unternehmenskultur zu kurz und das Online-Modegeschäft wurde bestraft. Um profitabel zu werden, musste Zalando seine Strukturen überdenken: Maßnahmen zur Restrukturierung, Reorganisation, Professionalisierung und Kostenreduzierung stießen bei den Mitarbeitern jedoch auf wenig Verständnis. Intern verschlechterte sich die Stimmung und viele Mitarbeiter, die Zalando halten wollte, verließen das Unternehmen. >>MORE>>

Brauchen wir noch Mitarbeitergespräche?

HR-Battle auf der PERSONAL Nord

Copyright: foto focus Jack Tillmanns/ spring Messe Management

Das Jahr ist vorbei und das alljährliche Mitarbeitergespräch steht an. Viele Personaler halten es für unverzichtbar, andere wiederum fordern die Abschaffung. Ob das klassische Mitarbeitergespräch noch zeitgemäß ist und seinen Zweck erfüllt oder ob neue Feedbackformate an seine Stelle treten sollten, debattierten gestern Prof. Dr. Jörg Knoblauch (tempus Unternehmensberatung) und Prof. Dr. Armin Trost (Business School der Hochschule Furtwangen) beim HR-Battle auf der PERSONAL2016 Nord in Hamburg. Nachdem die beiden Kontrahenten ihre Argumente ausgetauscht hatten, durfte das Publikum entscheiden, wer mehr überzeugen konnte. >>MORE>>

Digitale Exzellenz im Personalmanagement – was ist das überhaupt?

Podiumsdiskussion Digitale Exzellenz

Copyright: foto focus Jack Tillmanns/ spring Messe Management

Wie verändert sich die Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung? Und wie können Personaler, Führungskräfte und Dienstleister Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung noch besser und aktiver unterstützen? Nach einer Begrüßung von Ralf Hocke (Geschäftsführer, spring Messe Management GmbH) debattierten heute auf der PERSONAL2016 Nord in Hamburg Urs M. Krämer (CEO, Sopra Steria GmbH), Nicole Heinrich (Leiterin Ausbildung und Personalmarketing, Otto GmbH & Co. KG) und Alexander Peter (Gründer, PHANTOMINDS UG) über die wichtigsten To-dos. Besucher konnten ihre Fragen über eine Twitterwall einbringen.
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Digital Excellence: Morgen startet die PERSONAL2016 Nord

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Foto: Dirk Eisermann

Buntes Treiben herrscht in der Halle A4 der Hamburger Messehallen.  Zwischen Rollkoffern, Paletten und Leitern zeichnen sich die Silhouetten der Messestände ab. Die Messebauer wuseln durch die Flure und im Messebüro laufen die Telefone heiß – in der Leitung  Aussteller, die noch etwas zur Ausstattung ihres Standes wissen möchten, oder Besucher, die last minute Fragen zum Messebesuch haben. Noch wirkt alles ein wenig chaotisch, aber das wird sich bald ändern. Sobald am Abend der Teppich verlegt ist und in Windeseile die letzten Reste vom Aufbau entsorgt werden, zeichnet sich ein Top-Erscheinungsbild ab, mit dem es dann morgen losgehen kann: Die Messe PERSONAL2016 Nord steht kurz vor der Eröffnung.  Das zentrale Thema lautet in diesem Jahr „Digital Excellence“.
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Azubis mal anders: Chefin für einen Monat (Teil 1)

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Foto: Michelle und Danielle von Music4friends

Was machen Chefs eigentlich so, den lieben langen Tag? Das mag sich schon so mancher Azubi gefragt haben. Danielle und Michelle, Auszubildende bei der Künstleragentur Music4friends, konnten das nun hautnah erleben: Für einen Monat haben sie mit den beiden Geschäftsführern Sascha Götz und Sascha Poddey die Rollen getauscht. Die beiden angehenden Veranstaltungskauffrauen mussten nun die Planung in die Hand nehmen, Entscheidungen treffen und auch mal unangenehme Dinge ansprechen. Nadine Nobile ist für den Podcast co:culture nach Wuppertal zu Music4friends gefahren und hat mit den zwei mutigen Auszubildenden über das Projekt und ihre Erfahrungen gesprochen. Ein Halbzeitresümee.

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Dienstwagen war gestern – heute lockt das Dienstfahrrad

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Foto: Shutterstock

Die schicke Dienstlimousine der Luxusklasse zieht leise schnurrend an den staunenden Radfahrern vorbei und parkt just am Zugang zu den Fahrradständern. Wer könnte das anderes sein als der liebe Kollege, der gestern im Büro ausführlich über seine diversen Krankheiten berichtete und über die rücksichtslosen Drahteselfahrer klagte, die ihm am frühen Morgen immer die Vorfahrt klauen… Doch Stopp! Dieses (zugegeben ganz schön klischeehafte) Bild gehört immer mehr der Vergangenheit an. Statt Dienstwagen liegt das Dienstfahrrad im Trend, der Gesundheit und Umwelt zuliebe. Außerdem können Mitarbeiter auch mit einem Fahrrad steuerliche Vorteile in Anspruch nehmen. So zum Beispiel bei Jimdo, einem Anbieter von Baukästen zum Selberbasteln der eigenen Website.

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Arbeitswelt 4.0 – Neuland für den Mittelstand?

ZP_Logo_4.0_onlineLängst ist in Großunternehmen Industrie 4.0 keine Zukunftsvision mehr: Der Einsatz entsprechender Technologien wird bereits realisiert − mit der Konsequenz, dass sich auch die Zulieferer, häufig kleine und mittlere Unternehmen, mit der Thematik intensiv beschäftigen müssen. Schließlich können die großen Produktionsunternehmen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit nur dann langfristig sichern, wenn alle an der Wertschöpfung beteiligten Unternehmen bereit sind, ihre Echtzeitdaten über virtuelle Plattformen auszutauschen und die Produktionsabläufe mit Hilfe digitaler Technologien zu steuern. Was heißt dies nun für das Personalmanagement im Mittelstand?

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Durch die schwarze Brille: Wissensdefizite zur Erkrankung Depression

Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl. Foto: Stefan Straube

Für Menschen mit einer Depression gibt es eine goldene Regel: Während der Erkrankung sollten sie keine wichtigen Entscheidungen treffen. „Sie sehen alles durch die schwarze Brille und verwechseln leicht die Kausalitäten“, warnt Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und deutschlandweit anerkannter Experte für diese „häufige, schwere, aber gut behandelbare Erkrankung“. Obwohl der Burnout-Boom psychische Leiden „salonfähig“ gemacht hat, beklagt der Professor für Psychiatrie und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig Wissensdefizite im Umgang mit der Erkrankung – insbesondere am Arbeitsplatz. Im Interview anlässlich seines Keynote-Vortrags auf der Fachmesse Corporate Health Convention 2016 spricht er über Merkmale und die Behandlung von Depression, typisch deutsche Herangehensweisen und den Motor, der ihn antreibt. >>MORE>>

Ingenieurausbildung: Vielen Absolventen fehlt Praxiserfahrung

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Foto: Pixabay.com

Hält die moderne Ingenieurausbildung was sie verspricht? Sind Absolventen nach Ihrem Abschluss überhaupt ausreichend für den Beruf vorbereitet oder sind sie nur fit in der Theorie? Wie anerkannt sind die Bologna-Studiengänge bei Arbeitgebern? Mit diesen Fragen hat sich die Studie „15 Jahre Bologna-Reform – Quo vadis Ingenieurausbildung?“ beschäftigt, die der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gemeinsam mit dem VDI Verein Deutscher Ingenieure und der Stiftung Mercator beim Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH in Auftrag gegeben hat. Hintergrundinformationen dazu finden Sie im neusten Beitrag auf dem job and career Blog.

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