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Blogparade #DigiEmX: Digitalisierung ohne Ende – aber wo bleiben die Mitarbeiter?

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Abenteuer Digitalisierung: Wo bleiben die Mitarbeiter? Foto: Anne Spratt, StockSnap.io

Alle reden von der Digitalisierung und Arbeiten 4.0. Keine Frage, das Thema ist für Personalmanager und sonstige „Arbeitsgestalter“ ein Muss, zumal sie dabei noch nicht immer eine so gute Figur abgeben (siehe zum Beispiel hier). Bei allem Eifer möchten wir aber an den zentralen Sinn und Zweck dieses Unterfangens erinnern: Die Technik soll den Menschen, sprich den Beschäftigen, dienen. Vergessen wir vor lauter Digitalisierung bisweilen die Mitarbeiter? Dieser Frage möchten wir, angelehnt an das Leitthema der Messe Zukunft Personal, „Arbeiten 4.0 – The Employee Experience“, genauer nachgehen: Wir rufen hiermit auf zur Blogparade Digital Employee Experience #DigiEmX.

Der @ZukunftPersonal Blog #ZP16 ruft auf zur #Blogparade Digital Employee Experience #DigiEmX – bis 31.10.2016 Klick um zu Tweeten

Zweifel an der Sinnhaftigkeit so mancher Technisierungswelle sind angebracht. Büroangestellte verplemperten 20 Arbeitstage im Jahr mit langsamer, veralteter oder komplizierter Technik, berichtete kürzlich die FAZ auf Basis einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Büro-Arbeitskräften in Deutschland, die der Büro-Ausstatter Sharp Business Solutions in Auftrag gegeben hat: „Das Dokument ist weg, der Computer spinnt, der Drucker streikt: Arbeitsalltag in Deutschland“, heißt es da. Mal ehrlich, wer kennt das nicht aus der eigenen Berufspraxis? Und dabei sind noch gar nicht die diversen Aktivitäten auf sozialen Netzwerken und internen Austauschplattformen eingerechnet, die ja auch nicht immer unbedingt technisch einwandfrei laufen oder einfach zusätzlichen Workload produzieren.

„Das Grauen hat in jedem Managementsystem andere Erscheinungsformen“, sagte Gunter Dueck, der als Keynote zur Zukunft Personal kommt, im Interview mit diesem Blog – und erntete sehr viel Zustimmung auf allen Social-Media-Kanälen. Er spricht dabei im Grunde über ein weiteres Phänomen der Employee Experience: Die Technik hat uns neue Möglichkeiten eröffnet, aber wir haben noch nicht die passenden Organisationsformen dazu gefunden. Er gibt ein ganz einfaches Beispiel: Heute steht jeder mit jedem in der Organisation – vom Hilfsarbeiter bis zum CEO – per E-Mail oder über Social Media in Verbindung. Solche Strukturen können klassische Hierarchien oder Matrixmanagement nicht mehr vernünftig abbilden. Oder wie Gunter Dueck es ausdrückt: Der gesunde Menschenverstand geht dabei bisweilen verloren.

#Blogparade Employee Experience #DigiEmX Ihre Mitarbeiter-Erlebnisreise in Sachen #Digitalisierung Klick um zu Tweeten

Interessant ist auch die Sichtweise der Chefetagen auf das Thema Digitalisierung. Ein Stimmungsbild kann man sich anhand des Positionspapiers „Die digitale Transformation gestalten – Was Personalvorstände zur Zukunft der Arbeit sagen“ verschaffen. Dem renommierten Teilnehmerkreis gehörten zum Beispiel Immanuel Hermreck (Bertelsmann), Katharina Heuer (DGFP), Heiko Hutmacher (Metro), Christian Illek (Telekom), Melanie Kreis (Post), Janina Kugel (Siemens), Zhengrong Liu (Beiersdorf), Horst Neumann (Ex-Volkswagen), Stefan Ries (SAP) oder Bettina Volkens (Lufthansa) an. Die Runde der Beteiligten tagte zweimal, moderiert von Thomas Sattelberger und Henning Kagermann. Einem Kommentar von Professor Dr. Christian Scholz zufolge haben sie dabei allerdings eines vergessen: die Employee Experience. Der Denkfehler liege darin, die Digitalisierung zum Subjekt zu machen, so Scholz: „Nicht die Menschen müssen sich einer vordeterminierten ‚Digitalisierung‘ anpassen, wir sollten vielmehr die Digitalisierung für die Menschen gestalten.“

Dass die Erlebnisreise nicht erst bei den Mitarbeitern beginnt, dürfte inzwischen klar sein: „Candidate Experience“ gilt zunehmend als Pflichtfach für Recruiter. Bewerber erleben Kurioses, wenn sie sich auf Jobsuche begeben – etwa beim Versuch Online-Bewerberformulare auszufüllen, sich mobil zu bewerben oder in Sachen digitaler Kommunikation. Manchmal erleben Kandidaten auch einfach gar nichts, weil die Stellenanzeigen oder die Firmenwebsite schlicht nicht auffindbar sind. Zwiespältig dürften die Erlebnisse mit dem zunehmenden Einsatz von „Robot Recruiting“ werden, ein Trend der im Programm der Zukunft Personal mit dem Thema „Recruiting zwischen Mensch und Maschine“ im Fokus steht.

Aufruf zur Blogparade

Dies sind nur ein paar Ideen zum Thema. Entwickeln Sie diese Gedanken gern weiter, in ganz andere Richtungen, in die wir vielleicht hier noch nicht gedacht haben…

Welche Erfahrungen haben Sie bisher in der digitalen Arbeitswelt gemacht? Wir sind gespannt, welche Geschichten gelungener oder fehlgeleiteter Digitalisierung in der Arbeitswelt Sie auf Lager haben oder welche Verbesserungsvorschläge Ihnen einfallen. Nehmen Sie uns hierzu mit auf Ihre ganz persönliche Employee-Experience-Erlebnisreise!

Ein paar Fragen zur Anregung:

  • Was glauben Sie: Wie nehmen Beschäftigte die Digitalisierungsinitiativen in ihrem Unternehmen wahr – positiv oder negativ?
  • Dienen neue Softwareprogramme und Vernetzungsplattformen überhaupt den Wünschen und Anforderungen der Mitarbeiter an den Arbeitsplatz?
  • Erleichtern Roboter, Algorithmen & Co wirklich die Arbeit?
  • Welche neuen Organisationsformen brauchen wir, damit wir alle Vorzüge der Technik auch tatsächlich nutzen können?
  • Wie werden die Mitarbeiter auf die Nutzung neuer Technik vorbereitet? Tun Unternehmen genug für die Weiterbildung der Beschäftigten?
  • Die Arbeitswelt wird immer flexibler und „liquider“. Sind dabei die Erwartungen an die Mitarbeiter und die Flexibilisierungsangebote der Unternehmen im Lot?
  • Welche Lösungen kennen Sie, die noch viel zu wenig zum Einsatz kommen und das Mitarbeitererlebnis der Digitalisierung verbessern könnten?
  • Wie wirken sich neue technische Möglichkeiten auf die Menschlichkeit am Arbeitsplatz aus? Schaffen sie konkret mehr Chancen für Diversity und Integration?
  • Welche Rolle spielt die (digitale) Employee Experience im Recruiting und beim Employer Branding?
  • Was sind aus Ihrer Sicht die größten Hemmnisse für eine gelungene Digitalisierung, die auch die Mitarbeiter überzeugt?


Wann läuft die Blogparade?

26.09.2016 – 31.10.2016

Der Hashtag lautet: #DigiEmX

Sie möchten einen Beitrag dazu schreiben? Dann sind Sie herzlich eingeladen, an der Blogparade teilzunehmen! Verlinken Sie einfach diesen Beitrag in Ihrem Artikel und posten Sie dann Ihren Link in unseren Kommentaren.

Nach dem 31.10.2016 veröffentlichen wir auf diesem Blog eine Zusammenfassung der Blogparade. Wir werden alle Posts der Blogparade – wie bereits im Vorjahr – als PDF in einem E-Book veröffentlichen. Wer also einen Beitrag als Kommentar postet, erklärt sich mit der Nutzung für das E-Book einverstanden. Dieses stellen wir dann selbstverständlich kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Wir wünschen viel Spaß bei der Teilnahme und freuen uns auf zahlreiche spannende, kreative und kritische Beiträge!

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24 Comments

  1. Sehr spannend. Ich habe mir auf dem Recrutainment Blog mal Gedanken zum Einsatz von „Bots im Recruiting“ gemacht. Ja, auch Chat-Bots. Mich interessiert aber vielmehr die Frage dahinter, die der Qualität der Algorithmen.

    (Chat-)Bots im Recruiting? Denkt doch mal weiter!

    http://blog.recrutainment.de/2016/05/26/chat-bots-im-recruiting-denkt-doch-mal-weiter/

  2. Ein sehr interessantes Thema, was uns bei ALPHAJUMP auch täglich beschäftigt. In der Online Kommunikation gehen häufig Informationen verloren wodurch auch Prozesse komplizierter gemacht werden. Besonders die Gestaltung von einer guten Candidate Experience im Recruiting steht bei uns im Fokus, damit dem User nicht das Gefühl vermittelt wird er spreche mit einer Maschine wie Sie treffend im 5 Absatz erwähnt haben.

  3. Vielleicht schieße ich mit dem Beitrag etwas über’s Ziel hinaus, aber er brannte mir auf der Seele und ist ein (weiterer, verzweifelter) Versuch Mut zu geben, aufzuwecken und in Bewegung zu bringen…
    http://www.bosbach.mobi/2016/09/30/ein-offener-brief-an-alle-die-in-ihrem-leben-irgendwie-mit-arbeit-zu-tun-haben/

  4. Die größten Hemmnisse für eine gelungene Digitalisierung, die auch die Mitarbeiter überzeugt sind die Führungskräfte. Die Mitarbeiter sind auf die Nutzung neuer Technik überwiegend nicht vorbereitet. Es wird zu wenig für die Weiterbildung der Beschäftigten getan.
    http://motif.institute/enabling-people/

  5. Die Erfahrung, die Mitarbeiter heute an ihrem Arbeitsplatz machen, sind nicht unbedingt positiv: Sie ersaufen nicht mehr nur in E-Mails. Eine Vielzahl weiterer Kommunikationskanäle kommt hinzu: Chatten, Texten, das interne soziale Netzwerk und vieles mehr. Es ist endlich an der Zeit, sie zu entlasten, durch ein vernünftigen Arbeitskodex und durch Werkzeuge, die endlich komfortabel zu bedienen sind und die Orientierung im Informationswust bieten.
    https://digitalnaiv.com/2016/10/10/immer-mehr-informationen-immer-mehr-kanale-zeit-fur-mehr-orientierung/

  6. Die Öffentlichkeit wird bei Digitalisierung und Industrie 4.0 hin- und hergerissen zwischen Blütenträumen der „Neuen Arbeit“ / „Arbeit 4.0″ und Schreckensszenarien von massenhaften Verlusten der Arbeitsplätze. Was in der Regel fehlt: eine klare Vision und aktive Gestaltung der „humanen“ Seite der Industrie 4.0, bei der die Interessen von Unternehmen und Mitarbeitern so abgestimmt werden, dass Mitarbeiter zum Erfolgsgaranten für Industrie 4.0 werden und vom Wandel profitieren statt Opfer der Revolution zu sein.

    http://www.industrie40human.de/2016/10/i40_mensch_erfolgsgarant_profiteur/

  7. Von Zeit zu Zeit überkommt es mich, und ich muss mal etwas ganz praktisch ausprobieren. In diesem Fall habe ich mich eines Cloud-Dienstes von Microsoft bedient und überprüft, wie gut die Technik bereits (für jedermann) nutzbar ist, wenn es um die Erkennung von menschlichen Emotionen geht. Anwendungsfälle darf sich jeder selbst überlegen…

    http://holtmeier.de/diagnostik-von-emotionen-mit-microsofts-cognitive-services/

  8. Ein kleiner Beitrag von mir zu dem Thema:

    Digitalisierung ja – aber vergesst die Betroffenen nicht!

    http://noch-ein-hr-blog.de/digitalisierung-ja-vergesst-die-betroffenen-nicht/

  9. So viel passiert im HR-Bereich. Allein in den letzten 10 Jahren hat sich von der Suche über die Auswahl bis hin zur Personalentwicklung so extrem viel getan. Die Digitalisierung ist dabei der entscheidende Treiber. Wir arbeiten mit unserem Team von ALPHAJUMP seit über 6 Jahren an einem automatisierten Recruiting, das wir zum großen Teil sogar wieder „TEILAUTOMATISIERT“ verändert haben um eine entsprechend hohe Qualität bei der Personalauswahl zu gewährleisten. Nach meinem Daführhalten gehört zu einer gelungenen Technologie auch immer noch eine persönliche Einschätzung eines Menschen – wenn es um die Auswahl von Persönlichkeiten geht. Hier ein paar Gedanken zum Thema #CandidateExperience in Verbindung mit #Algorithmen #Matching und automatisierten Technologien, viel Spaß: http://blog.alphajump.de/candidate-experience-mittelstand-hidden-champions/

  10. Hier kommt nun auch mein Beitrag zur Diskussion: HR, lass Dich nicht von der Digitalisierung ablenken.

    Alle starren gespannt auf die Digitalisierung wie das Kaninchen auf die Schlange. Alles muss digital werden! Wirklich alles?
    Digitalisierung ist doch mehr als Altbekanntes einfach online abzubilden. Und wenn wir schon dabei sein, schauen wir doch zuerst auf die Menschen.
    Das tut der Digitalisierung und den Unternehmen gut. Und den Menschen sowieso.

    Wer sollte das machen? Na, HR natürlich! War ja seine Kernkompetenz ;-).

    Viel Spaß beim Lesen: http://www.personaleum.at/hr-lass-dich-von-der-digitalisierung-nicht-ablenken/

  11. Als Anbieter einer Bewerber-Management-Software gehören wir sozusagen zu den Überbringern der vieldiskutierten digitalen Transformation und erleben die Reaktionen darauf aus nächster Nähe. Unsere Erfahrung zeigt, dass insbesondere Personalverantwortliche in KMUs der Digitalisierung oftmals eine abwehrende Haltung entgegenbringen. Was läuft schief, bei der Digitalisierung im Mittelstand? Und wie können wir ihm helfen zu profitieren, statt zu verzweifeln? Damit haben wir uns hier beschäftigt: http://www.onapply.de/post/digiemx-digitalisierung-ohne-ende-aber-wo-bleiben-die-mitarbeiter

  12. Das Thema wird uns wohl noch länger beschäftigen. Kann digitale Achtsamkeit zur besseren Employee Experience verhelfen? Und kann HR diese Anforderung tatsächlich bewältigen? Hier mein Beitrag: http://bit.ly/2eLHfwT (und ich bin sicher es wird nicht der letzte dazu sein 😉

  13. Liebe Frau Hornung,

    schön, dass sich das Thema #DigiEmX an mein persönliches Fazit der Vorjahresblogparade „Der Mensch im Mittelpunkt“ und meiner PAustria-Keynote anschliesst. 😉

    Die Frage bleibt, wo wir als Menschen Platz bei all der Digitalisierung haben?
    http://www.vitalitaetsrad.at/wo-bleibt-der-mensch-bei-all-der-digitalisierung

    Grüsse aus Wien
    Michael Rajiv

  14. Gesine Märten

    28. Oktober 2016 at 20:38

    Heute ist noch ein Beitrag dazugekommen: https://www.hosteurope.de/blog/digitales-arbeiten/ Dr. Claus Boyens, GF von Host Europe, schildert aktuelle Initiativen im Unternehmen für eine optimierte Zusammenarbeit verschiedener Teams. Er sieht Führungskräfte künftig in der Verantwortung, „Digital Convenience“ zu schaffen, die dafür sorgt, dass Mitarbeiter gerne digital arbeiten und sich gleichzeitig positiv auf die Entwicklung des Unternehmens auswirkt. Ausführlich gibt es dazu auch in Kürze mehr auf http://www.digitalesarbeiten.de (in ca. 2 Wochen erscheint ein Report mit aktuellen Studienergebnissen zum Stand der Digitalisierung von Arbeit an Büroarbeitsplätzen in Deutschland + Visionen von Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten).

  15. Ein spannendes Thema, das so viele Chancen und Möglichkeiten speziell für HR und die Menschen bietet! Meine Gedanken dazu:
    http://www.candigate.de/digitalisierung-hr-mitarbeiter-digiemx/

  16. Zu „Digitalisierung / Automatisierung“ liefern wir einen weiteren Artikel. Hier nun zum Thema MATCHING.

    Zwei aktuelle Entwicklungen unterstützen den Aufstieg von Matching-Algorithmen maßgeblich:
    – Passende Talente zu finden und für das eigene Unternehmen zu gewinnen wird immer schwieriger.
    – Durch das extrem schnelle Voranschreiten von technologischen Entwicklungen ist ein von Algorithmen gesteuerter (Vor-)Auswahlprozess heute bereits komplett umsetzbar.

    Link: http://blog.alphajump.de/job-match-oder-matching-wie-bei-der-partnerborse/

    PS: kostenfreier Download „Kompendium Personalgewinnung“ inklusive Themen von Top-Bloggern zusammengefasst. (unter anderem aus: personalmarketing2null.de, hzaborowski.de und blog.recrutainment.de)

  17. Auch für uns als Lösungsanbieter ist das Thema Digitalisierung in Unternehmen allgegenwärtig und gibt uns durch unsere Produktpalette Einblick in unterschiedlichste Branchen. Bei der Einführung neuer Softwarelösungen kennen wir den Mehrwert, den ein Unternehmen erhält, wenn es bei der Einführung die Mitarbeiter in den Planungsprozess miteinbezieht und einen Austausch anbietet. Einen Teil unserer Erfahrungen wollen wir hier weitergeben:
    http://hgisystems.com/erp/news/blog/hgisystems/digiemx-ohne-mitarbeiter-keine-digitalisierung

  18. Unter anderem geht es oben um folgendes Statement: Büroangestellte verplempern 20 Arbeitstage im Jahr mit langsamer, veralteter oder komplizierter Technik. Das ist korrekt. Und ich ergänze: Mitarbeiter verplempern noch viel mehr Zeit mit überbordender Bürokratie. Die Liste des Leidens ist ellenlang. Und sie wird jeden Tag länger. Denn anstatt erst mal den alten Kram zu entsorgen, wird fleißig obendrauf gepackt. Und das betrifft nicht nur die Arbeit der Mitarbeiter, sondern das komplette Management. Hier habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht: http://blog.anneschueller.de/digitalisierung-ohne-ende-und-wo-bleiben-die-mitarbeiter/#more-6869

  19. Vielen Dank für diese spannende Blogparade – an der ich mich gerne beteilige! Denn die Chancen der Digitalisierung gilt es zu nutzen. Dabei sind Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer gleichermaßen in der Pflicht. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft, sich auf Veränderungen einzulassen und diese aktiv mitzugestalten. Warum ich das denke, lesen Sie hier: https://www.roberthalf.de/blog/mit-der-digitalisierung-erfolgreich-wachsen-blogparade-digiemx

    Ich freue mich schon auf das E-Book!

  20. Vielen Dank für die Organisation der Blog-Parade- und danke für die anregenden Artikel!
    Unser Beitrag dreht sich um die Digitalisierung des Recruiting.
    > Was sind die Auswirkungen auf die Zukunft des Recruiters, wenn seine Arbeit von Recruiting-Tools gemacht wird?
    > Wie wird sich der Beruf des Recruiters verändern?
    > Wie kann der Recruiter konkret mitgestalten? Dazu haben wir 5 Strategien.
    > Wie kann man emotional mit den Veränderungen durch die Digitalisierung umgehen?
    Grüße aus Berlin

    http://wordpress.berlinerteam.de/digitalisierung-im-recruiting-auswirkungen-auf-die-zukunft-des-recruiters/

  21. Hallo,

    gerade noch rechtzeitig kommt hier mein Beitrag zur Blogparade: „5 gute Gründe, warum Mitarbeiter Change-Prozesse boykottieren“
    https://futability.wordpress.com/2016/10/31/5-gute-gruende-warum-mitarbeiter-change-prozesse-boykottieren-digiemx/

    Viele Grüße,
    Melanie Vogel

  22. Vorletzte Woche hatte ich einen Beitrag im XING Klartext veröffentlicht zu der Frage, ob Algorithmen (often dubbed „Roboter“) in Kürze den Job von Recruitern übernehmen würden. Wie auf´s Stichwort hat die ARD anlässlich der aktuellen Themenwoche zur Zukunft der Arbeit ein kleines Gimmick ins Netz gestellt – den Job-Futuromat. Dieser beziffert den Anteil der Tätigkeiten verschiedener Berufsbilder, die heute schon eine Maschine übernehmen kann.

    Und für den Beruf des Recruiters beziffert dieses Tool den Anteil allen Ernstes mit 0%…

    Ich dachte ich guck nicht richtig, liegt doch selbst heute bei vielen Recruitern dieser Anteil schon deutlich höher, vor allem im Bereich der Datenerfassung und -pflege oder der Schaltung von Stellenanzeigen.

    Da das Tool diesen Anteil aber auch bei Maurern (schon mal was von „Hadrian X“ gehört? Der Roboter baut Häuser in 2 Tagen…) oder Journalisten (bei der LA Times schrieb der Algorithmus „Quakebot“ schon im Frühjahr 2014 seinen ersten eigenen Beitrag) mit 0% beziffert, kann ich es auch nicht wirklich ernst nehmen… Aber sicherlich wird es viele Recruiter in ihrer grundsätzlich eher skeptischen Haltung bestätigen.

    Doch zurück zu dem Klartext-Artikel.

    Trotzdem dieser Beitrag diese überaus komplexe Frage nur in wenigen Zeilen behandelt war ich ziemlich überrascht, wieviel Resonanz die paar Zeilen ausgelöst haben.

    Liest man sich die bislang knapp 100 Kommentare unter dem Beitrag durch, begegnet einem immer wieder das Argument, dass – sinngemäß – Algorithmen schon deshalb den Job des Recruiters nicht übernehmen könnten, weil ihnen das berühmte „Bauchgefühl“ abginge…

    Warum aber „Bauchgefühl“ ganz sicher nicht zur bestimmenden Instanz bei der Personalauswahl erhoben werden darf und wo insb. hier die Digitalisierung große Verbesserung, speziell im Hinblick auf Fairness, bringen kann, habe ich in folgendem Beitrag einmal näher beleuchtet:

    – mehr davon auf http://blog.recrutainment.de/2016/11/01/mikis-kukis-bauchgefuehl-und-sonstige-nasenfaktoren-in-der-personalauswahl/

  23. Flashback ins 18 Jahrhundert? Die Firewall als Stadtmauer gegen Information-Overkill? 10 Thesen zur digitalen Nutzererfahrung der Mitarbeiter – und warum wir trotzdem nichts überstürzen sollten.

    http://www.pinkuniversity.de/video-learning-blog/10-thesen-zur-digital-employee-experience-beitrag-zur-blogparade-der-zukunft-personal-2016/

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