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Foto: Dan Price

Interview with Dan Price, Gründer und CEO von Gravity Payments

Während manche Menschen trotz harter Arbeit am Existenzminimum leben, werden andere für vergleichbare Aufgaben fürstlich entlohnt. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das ist selten Realität. Ein Gründer in den USA wollte das nicht hinnehmen und kam auf eine „verrückte“ Idee: Er verzichtete auf sein Millionengehalt, um jedem seiner Mitarbeiter mindestens 70.000 Dollar zu bezahlen. Damit hat er eine breite Diskussion losgetreten, woran sich das Gehalt orientieren sollte und ob Profit als einziges Unternehmensziel ausgedient hat. Wir sprachen mit Dan Price, CEO von Gravity Payments, der am 19. Oktober auf der Messe Zukunft Personal in Köln zu Gast ist.


Dan, Sie haben im April 2015 angekündigt, dass Sie in den kommenden drei Jahren jedem Ihrer Mitarbeiter mindestens 70.000 Dollar pro Jahr zahlen. Wie kamen Sie denn auf die Idee?

In der Geschichte von Gravity Payments sind einige Dinge passiert, die nach und nach dazu geführt haben. Als wir anfingen, konnte ich meinen ersten Mitarbeitern nur 24.000 Dollar zahlen, ohne irgendwelche Gesundheitsfürsorgeleistungen. Weil die Bezahlung bescheiden war, wollte ich dafür unbedingt eine weltklasse Lernerfahrung ermöglichen. Trotzdem habe ich mich wegen des Gehalts schrecklich gefühlt. Ich schwor mir, dieses Problem so schnell wie möglich anzugehen. Wir arbeiteten daran, die Benefits auszuweiten und zusätzlich Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten anzubieten. Da kamen wir voran, nicht aber beim Gehalt.

2008 hatten wir eine fürchterliche Zeit. Mit dem Konjunktureinbruch hätten wir dreimal fast aufgeben müssen. Das ganze Team arbeitete länger und härter als jemals zuvor und so schafften wir es, ohne jemand entlassen zu müssen. Wir überlebten nicht nur, sondern wurden effizienter. Als sich die Wirtschaft erholte, stand das Geschäft besser da als je zuvor. Die Rezession hatte deutliche Gehaltserhöhungen verhindert. Ende 2011 sagte dann ein Teammitglied etwas, das sich bei mir im Kopf einbrannte: „Du zockst mich ab. Du zahlst so wenig, wie Du kannst, und fühlst Dich gut dabei.“ Ich gab eine logische Antwort: „Ich lege Dein Gehalt nicht willkürlich fest, es basiert auf Marktdaten. Wenn du andere Marktinformationen hast, lass es mich wissen. Ich will Dich nicht abzocken.“ „Es geht nicht um den Marktvergleich”, antwortete er. „Du prahlst damit, wie diszipliniert Du bei den Finanzen bist, aber für mich heißt das einfach, dass ich nicht genug Geld verdiene, um ein anständiges Leben zu führen.“

Ich habe drei Tage lang über diese Unterhaltung nachgedacht, bis ich zu der Überzeugung kam, dass mein Kollege recht hatte. Ich musste etwas tun.

Und was haben Sie dann getan?

Im Jahr 2012 erhöhten wir den Lohn für alle Mitarbeiter um 1 Dollar pro Stunde. Ich ging davon aus, dass diese Erhöhungen sich auf unseren Gewinn auswirken würden, aber dieser erhöhte sich überraschenderweise sogar. Das wollte ich nochmal versuchen. Wir setzten uns das Ziel, im nächsten Jahr durchschnittlich 15 Prozent mehr im Jahr zu zahlen, aber wir landeten bei 20 Prozent! In gewisser Weise wollte ich den Erfolg vom Vorjahr wiederlegen. Aber wissen Sie, was passiert ist? Der Gewinn ging wieder nach oben. Das haben wir 2014 wiederholt – mit dem gleichen Ergebnis. Ich war stolz darauf, dass die Leute bei Gravity voranzukommen konnten.

2015 war ich dann mit einer Freundin in der Nähe von Seattle wandern. Sie erzählte mir davon, dass ihre Miete einige hundert Dollar pro Monat steigen würde und sie sich Gedanken darüber machte, wie sie das finanzieren könnte. Ich bin nicht klüger als sie und sie arbeitet genauso hart wie ich. Während ich eine Million Dollar pro Jahr verdiente, wusste sie kaum, wie sie über die Runden kommen sollte. Ich fragte mich, wie viele Leute bei Gravity Payments ähnliche finanzielle Sorgen hatten. Jeder bei Gravity gibt so viel dafür, dass unsere Kunden den bestmöglichen Service bekommen. Unsere Mitarbeiter bleiben bis spät im Büro, um Telefonate zu beantworten, sagen ihre Verabredungen am Freitagabend ab oder machen sogar beim Kunden durch, um sicherzustellen, dass ihre Geräte am nächsten Tag auch wirklich funktionieren. Ich wollte nicht, dass sie da auch noch darüber nachdenken müssen, wie sie ihr Leben finanziell meistern.

#Gehalt Die magische Zahl für Wohlbefinden liegt ungefähr bei 75.000 Dollar @DanPriceSeattle Klick um zu Tweeten

Und wie kamen Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter nun genau 70.000 Dollar brauchten?

Ich erinnerte mich an eine Princeton-Studie von Angus Deaton und Daniel Kahneman aus dem Jahr 2010, die mehr oder weniger sagt, dass die magische Zahl für Wohlbefinden ungefähr bei 75.000 Dollar liegt. Ein noch höheres Gehalt wirkt sich dann nicht mehr wirklich auf die emotionale Gesundheit aus. Ich fing also an mit den Zahlen zu hantieren und zu überlegen, wie ich diese magische Grenze für Glück und Wohlbefinden möglich machen könnte. Mir wurde klar, dass ich 70.000 Dollar im Jahr für jeden zahlen könnte, wenn ich mein eigenes Gehalt und den Profit des Unternehmens beschneiden würde. Um das Ganze zu finanzieren, habe ich meinen Lohn von 1,1 Millionen pro Jahr auf 70.000 Dollar gekürzt. Jetzt verdienen manche Teammitglieder mehr als ich.

Manche Leute dachten, ich sei verrückt, als ich ihnen davon erzählte. Aber aus meiner Sicht hatte das alles einen positiven Einfluss – nicht nur auf unser Geschäft, sondern auch auf die Gesellschaft. Ich war immer der Überzeugung, dass wir zum Wohl aller das tun müssen, was wir für richtig halten.

Ein Forscherteam der Harvard Business School untersucht Ihr Gehaltsexperiment und trackt ihre Ergebnisse. Sind Ihre Mitarbeiter jetzt motivierter?

Die Mitarbeiter von Gravity Payment waren nie allein wegen des Gehalts motiviert. Uns motiviert, dass wir die Unternehmen in unserer Community dabei unterstützen, Kreditkartenzahlungen für weniger Geld zu anzubieten, ohne beim Service oder Gegenwert Abstriche zu machen. Für uns gehen die Bedürfnisse unserer Kunden immer vor. Wir bemühen uns, sie besser und gerechter zu behandeln als andere in unserer Branche das tun.

Unsere Beschäftigten verstehen die Notwendigkeit, in eine langfristige Kundenbindung zu investieren. Ich habe das Glück mit Gleichgesinnten zusammen zu arbeiten, die sich emotional mit unseren Kunden verbunden fühlen und immer mehr geben wollen als sie fordern.

Davon abgesehen, haben wir einige spannende und positive Ergebnisse beobachtet, nachdem die Richtlinie in Kraft getreten ist. Unsere durchschnittliche Mitarbeiterzufriedenheit ist von 8,1 auf 9 von 10 gestiegen. Mit der Anhebung der Gehälter haben die Gravity-Mitarbeiter sich dafür entschieden, mehr in ihre Zukunft zu investieren. Insgesamt hat das Team seine 401.000-Dollar-Beteiligung um 130 Prozent erhöht. Das durchschnittliche Gehalt ist um 50 Prozent gestiegen, von 48.000 auf 72.000 Dollar.

#Gehalt #CEO Die Geschäftsführergehälter in Amerika sind ein Witz @DanPriceSeattle Klick um zu Tweeten

Ihr Gehalt ist hingegen von 1,1 Millionen auf 70.000 Dollar gesunken. War es schwierig, Ihren Lifestyle an den geringeren Lohn anzupassen?

Die Geschäftsführergehälter in Amerika sind ein Witz. Mein Gehalt betrug nicht deshalb eine Million, weil ich so viel zum Leben gebraucht hätte. Ich bekam so viel, weil das die vermeintliche Summe ist, die es kosten würde, mich als CEO zu ersetzen, wenn etwas passiert. Ich habe einige Sparmaßnahmen vorgenommen, um mich auf mein geringeres Gehalt einzustellen, aber das war mehr aus Vernunft heraus als wirkliche Notwendigkeit. Zum Beispiel vermiete ich mein Haus im Sommer auf AirBNB und schlafe in der Zeit im Gästezimmer bei einem Freund, um Geld zu sparen.

Zumindest in Deutschland ist das Gehalt eines der am besten gehüteten Geheimnisse. Allerdings ändert sich das langsam. Einige Organisationen diskutieren bereits über absolute Gehaltstransparenz. Welche Vor- und Nachteile sehen Sie da?

Meine Vorstellung von Transparenz geht weit über das Gehalt hinaus. Eine Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2015 hat ergeben, dass 68 Prozent der Leute bei der Arbeit nicht wirklich engagiert sind. Um das zu ändern, muss man das Vertrauen der Belegschaft gewinnen. Mein Vater hat mir immer eingeschärft, dass Menschen einem nur vertrauen, wenn man die Wahrheit sagt. Unternehmen müssen heute generell transparenter werden. Kürzlich habe ich mich an einer Debatte eines amerikanischen Fernsehsenders zu dem Thema beteiligt. Zu Beginn der Diskussion waren 65 Prozent der Zuschauer der Meinung, dass Gehälter transparent sein sollten, gegen Ende waren es schon 70 Prozent.

Sie zahlen demnach einem erfahrenden Mitarbeiter genauso viel wie einem Berufseinsteiger. Finden Sie das fair?

Um das klar zu stellen: Wir zahlen nicht allen Mitarbeitern das gleiche. Wir haben einen Mindestlohn, der so funktioniert, dass jedes geschätzte Teammitglied unabhängig von seiner Erfahrung oder seinem Background, genug verdient, um gut und hoffentlich ohne finanzielle Sorgen leben zu können. Wenn ihr Auto eine Panne hat oder ein Reifen platzt, ist das kein Notfall mehr. Wenn Leute sich keine Gedanken mehr darüber machen müssen, wie sie ihre Miete im nächsten Monat bezahlen, können sie sich mehr auf die Wünsche der Kunden konzentrieren. Dieser wirtschaftliche Freiraum der Mitarbeiter hat noch mehr Produktivität entfesselt. Ihr Job ist dann eine Verlängerung ihrer Werte statt reiner Broterwerb.

Die Reaktionen auf Ihr Lohnexperiment waren aber recht verschieden. Welche waren die enthusiastischten und die ablehnendsten?  

Nachdem ich in der Firma die Neuerung verkündet hatte, gab es ein peinliches Schweigen. Keiner wusste so recht, was er denken sollte. Die Neuigkeiten sind nicht sofort gesackt. Ich war überrascht. Ich hatte in den letzten Wochen so viel über die neue Policy nachgedacht und erwartete, dass jeder sofort mein Erkenntnislevel erreichen würde. Aber da war nur Leere. Schließlich bat mich jemand, alles zu wiederholen und ich ging es noch einmal durch. Ich war unsicher, was nun passieren würde. Nachdem ich aufgehört hatte zu sprechen, gab es nochmal ein kurzes Schweigen. Nach etwa 10 Sekunden fing ein Vertriebsmitarbeiter aus Boise an zu Schreien. Dann fingen alle an zu schreien und zu klatschen. Die Stimmung wechselte von einem schwierigen Beginn zur Ekstase. Jeder fühlte es. Später haben manche gesagt, dass sie mit der Entscheidung nicht so glücklich sind, aber in dem Moment war jeder gleich euphorisch. Es war überwältigend. Bis heute kann ich mich nicht erinnern, dass ich irgendwann einmal glücklicher war.

Viele bekannte Persönlichkeiten äußerten sich dazu und unterstützen unsere neue Lohnpolitik, darunter waren zum Beispiel Bernie Sanders, Russell Brand und Trevor Noah. Es gab auch ein paar wenige Kritiker, die meinten, dass dies jede Art von Antrieb und Motivation der Mitarbeiter zerstören würde. Die menschliche Natur werde die Oberhand gewinnen, das Geschäft zusammenbrechen und Gravity werde für immer ein Beispiel dafür sein, wie man eine Firma zerstört. Der US-amerikanische Radiomoderator und Entertainer Rush Limbaugh sagte: „Ich hoffe, dass diese Firma eine Case Study in MBA-Programmen wird, die zeigt, dass der Sozialismus nicht funktioniert, weil das Ganze scheitert.“

Ehrlich gesagt, haben die Kritiker teilweise recht. Ich weiß den Wert ihrer Aussagen zu schätzen. Aber diese Kritiker beziehen sich auf die Eigenschaften des Menschen, von denen wir uns wegbewegen. Wir unterschätzen eine starke Seite in uns, die das richtige tun und die eigenen Werte leben möchte.

Die Mitarbeiter haben es Ihnen gedankt – und Ihnen kürzlich ein sehr spezielles Geschenk gemacht: einen neuen Tesla. Dennoch gab es auch Berichte über eine hohe Mitarbeiterfluktuation nach ihrer Ankündigung. Stimmt das?

Dass ich vom Gravity-Team einen Tesla bekam, war die größte Überraschung in meinem Leben und ich bin sehr dankbar dafür. Es stimmt, dass zwei Leute von 120 nach der Ankündigung gegangen sind, aber inzwischen haben wir eine so niedrige Fluktuationsrate wie nie zuvor. Sie ist auf minus 18,8 Prozent im Vergleich zu unserem sechs-Jahres-Durchschnitt gesunken. Natürlich war nicht jeder glücklich. Die zwei Mitarbeiter, die gegangen sind, störte, dass neue Leute genauso viel verdienten wie sie als langjährige Mitarbeiter. Unser Team hat einen starken Unternehmergeist und wir haben die Veränderungen gemeistert, ohne Servicequalität  in der Zusammenarbeit mit Händlern einzubüßen.

Ihr Bruder hat sie vor Gericht verklagt und behauptet, dass Sie bei Gravity unangemessen abkassierten und dass Sie gegen seine Interessen als Anteilseigner handelten. Was hatte das Gerichtsverfahren mit Ihrem Verzicht auf ein Millionengehalt zu tun?

Ich liebe meinen Bruder. Für lange Zeit meines Lebens war er mein bester Freund. Ich weiß nicht alles über seine Frustration, die er angesichts der Art und Weise, wie ich unser Geschäft führe, fühlt. Er war nicht mehr ins Tagesgeschäft involviert, aber ich werde seine wertvolle Rolle beim Aufbau der Firma nie für selbstverständlich halten. Ich bin dankbar dafür, dass das Gericht in meinem Sinne entschieden hat, so dass ich wieder all meine Zeit und Energie auf unsere Kunden, unsere Netzwerke und unsere gemeinsame Vision eines neuen Denkens in der Businesswelt verwenden kann.

War es das alles wert ihre Gehaltspolitik zu ändern? Würden Sie es wieder tun?

Absolut. Normalerweise gehe ich Veränderungen mit sehr viel Eins-zu-eins-Gesprächen und viel Engagement an. Ich möchte, dass alle zusammen entscheiden. Aber hier habe ich es ganz anders gemacht: Es war eine Art Top-Down-Entscheidung. Ich erinnere mich an den Tag, als ich den Mindestlohn in der Firma verkündet habe und wie wir dann zusammen gefeiert haben. Es war ein so fröhlicher Moment für uns. Die Gehälter unserer geringer bezahlten Mitarbeiter waren eine Bürde, die ich damit losgeworden bin. Es ist das eine, gut durchdachte Gespräche zu führen und sich an die Spielregeln zu halten, aber etwas ganz anderes, etwas Waghalsiges zu tun, von dem man wirklich überzeugt ist. Das hat mich wirklich glücklich gemacht. Es ist bis heute die beste Art gewesen, mein Geld einzusetzen.

#Gehalt #augenhöhe Für eine besser Businesswelt - mehr als 500 Menschen supporten @DanPriceSeattle Klick um zu Tweeten

Sie haben gesagt, dass Sie hoffen, dass andere Ihrem Beispiel folgen. Ist das passiert?

Mehr als 500 Menschen von überall auf der Welt supporten uns oder haben sich selbst inspirieren lassen, mutige Aktionen zu starten. Es gab Unternehmer, die unserem Beispiel gefolgt sind, das Leben ihrer Teams zu verbessern. Einer unserer Kunden, der ein Geschäft in der Nähe von Seattle hat, ist zu Gravity Payments gewechselt als er von dem 70.000-Dollar-Mindestlohn gehört hat. Er hat damit 7.000 Euro pro Monat gespart. Anstatt diese Ersparnis für sich zu behalten, hat er es zusammen mit einem weiteren Teil seines Profits für eine Gehaltserhöhung seiner Mitarbeiter genutzt. Einen anderen Unternehmer in Florida haben wir dazu inspiriert, die Gehaltssituation in seinem Betrieb zu überdenken: Er zahlte allen seinen Mitarbeitern 35 bis 50 Prozent mehr Gehalt.

Josh Ledbetter von Ledbetter, Inc. hat sein Gehalt um 82 Prozent gekürzt, bot einer Teilzeitkraft Vollzeit an und erhöhte die Gehälter seiner anderen Mitarbeiter. Tony Tran von Third & Loom hob die Löhne seiner Mitarbeiter in den USA und in den Fabriken in Vietnam auf 70.000 Dollar an. Stephan Aarstol von Tower Paddle Boards implementierte den Fünf-Stunden-Tag. Es ist schon ein Wandel erkennbar, in der Art und Weise, wie Geschäfte gemacht werden. Mein Ziel ist es, mit 40 Jahren ein winziger Teil einer Revolution in der Businesswelt zu sein, die darin besteht, dass Unternehmen sich nicht mehr an Gier und Profit ausrichten, sondern an Werten und dem Nutzen für die Menschheit.


Veranstaltungstipp:

Keynote-Vortrag von Dan Price auf der Messe Zukunft Personal:
What I Learned from my Million-Dollar Pay Cut”
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 15 bis 16.15 Uhr, Forum 1, Halle 2.1, Koelnmesse

Über Dan Price

2004 gründete Dan Price, damals erst 19 Jahre alt, zusammen mit seinem Bruder Lucas die Firma Gravity Payments, ein Anbieter von Kreditkartenabrechnung und Finanzdienstleistungen. Dans jüngste Entscheidung, in seinem Unternehmen einen Mindestlohn von 70.000 Euro einzuführen, machte Schlagzeilen und inspirierte Menschen auf der ganzen Welt. Sein Führungsstil und sein Unternehmertum haben ihm viele Auszeichnungen beschert wie zum Beispiel „Entrepreneur of 2014“ (vergeben vom Entrepreneur Magazine) und „National Young Entrepreneur of the Year“ (SBA, Small Business World, 2010), ein Preis, den ihm Präsident Obama überreichte. Sein demnächst erscheinendes Buch „The Force of Gravity“ taucht tief in seine Geschichte ein und berichtet von Erfahrungen und Beispielen aus dem Businessleben.

Folgen Sie Dan Price auf Twitter und Instagram (@DanPriceSeattle) oder interagieren Sie mit ihm auf Facebook (facebook.com/DanPriceSeattle).

Hier finden Sie weitere Daten und Fakten zu seinem Verzicht auf ein Millionengehalt: thegravityof70k.com.

 

 

 

 

 

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