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Auch der Weihnachtsmann braucht Abwechslung

Erwerbstätige wünschen sich eine gute Arbeitsatmosphäre, Freude an der Tätigkeit und abwechslungsreiche Aufgaben – so wie auch der Weihnachtsmann. Ist doch nicht zu viel verlangt, oder?

Der ARAG Trend 2016 von TNS Infratest zeigt ganz klar: Für die Mehrheit der über 1.000 befragten deutschen Beschäftigten von 14 bis 29 Jahren sind ein gutes Arbeitsklima (85,7 Prozent), gefolgt vom Spaß an der Arbeit (83,0 Prozent) bei der Jobauswahl und der Jobzufriedenheit viel wichtiger als beruflicher Erfolg (53,9 Prozent) oder ein hohes Gehalt (69,6 Prozent). Sogar die Abwechslung im Job hat bei 78,6 Prozent aller Befragten höhere Priorität als die Gehaltsabrechnung am Ende des Monats.

Ob auch der Weihnachtsmann an dieser Umfrage teilgenommen hat? – Aus Altersgründen vermutlich eher nicht. Fest steht jedenfalls, dass Arbeitgeber sich in Zukunft ganzheitlich um ihre Mitarbeiter kümmern sollten, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht – unabhängig vom Alter und der Betriebszugehörigkeit.

Den meisten Berufstätigen ist ein gutes Arbeitsklima und ein abwechslungsreicher Job wichtiger als das Geld - auch dem Weihnachtsmann.

Grafik: obs/ARAG

Wir vom Team des Zukunft Personal-Blogs wünschen Ihnen jedenfalls eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit sowie einen guten Start ins neue Jahr 2017. Wir drücken Ihnen und natürlich auch dem Weihnachtsmann die Daumen, dass das neue Jahr neben beruflichem Erfolg vor allem auch Zufriedenheit am Arbeitsplatz beschert. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserem Blog und freuen uns darauf, Sie im kommenden Jahr wieder hier begrüßen zu dürfen.

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1 Comment

  1. Die meisten der genannten Punkte, insbesondere Arbeitsklima und Anerkennung, sind soziale Phänomene. Sie werden inter-aktiv gestaltet. Auch Spaß an der Arbeit, Abwechslung oder gar beruflicher Erfolg sind aus-schließlich innerpsychisch schwer realisierbar, gemeinsam aber schon. Daher liegt die Lösung doch auf der Hand: die Menschen fragen, einbinden und ihre Arbeit X.0 vor Ort selbst „in die Hand nehmen“ und gestalten lassen!
    Die Etappenziele auf diesem Weg könnten wie folgt lauten:
    1. von einem „Das will und brauche ICH!“ >> zum 2. „gemeinsamen Abklären und Abstimmen der Interessen und Ziele im aktuellen MITeinander“ hin zu einem >> 3. austariert-nachhaltigen „So machen WIR es!“
    Mein Fazit: Nicht wünschen, sondern machen! Nicht von Wunderheilern, dem Nikolaus, dem Christkind oder irgendwelchen New Work-Gurus Besserung erhoffen, sondern selber anpacken. Selbst-WIRksam werden!

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