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Foto: Das Schritte-Team vom Rehazentrum der Ruppiner Kliniken

Eigentlich wissen wir es doch alle: Ein aktiver Lebensstil ist für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und auch für unsere Leistungsfähigkeit von großer Bedeutung. Doch in der Arbeitswelt kommt Bewegung oft viel zu kurz: Wir verbringen unsere Zeit größtenteils sitzend vor dem Rechner. Der kurze Gang zum Kopierer oder ein schneller Abstecher zum Bäcker in der Mittagspause sind häufig die einzigen Bewegungspausen, die den täglichen Sitzmarathon kurz unterbrechen. Von den 10.000 Schritten, die wir jeden Tag zurücklegen sollten, schaffen die meisten Menschen gerade einmal 2.000. Dies möchte die Corporate Health Challenge ändern. Ein Erlebnisbericht aus dem Rehazentrum der Ruppiner Kliniken.

Viele Personalverantwortliche kennen das: Betriebliche Fitness- und Bewegungsangebote erreichen häufig nur jene Mitarbeiter, die ohnehin schon sportlich aktiv sind. Spielerische Wettbewerbe, bei denen der Gemeinschaftsgedanke und das Teamgefühl im Vordergrund stehen, können aber auch bei Mitarbeitern, die sich selbst eher als Bewegungsmuffel bezeichnen, für den nötigen Motivationsschub sorgen.

Frank Merten (Rehazentrums der Ruppiner Kliniken): #BGM erreicht häufig nur die ohnehin aktiven Mitarbeiter Klick um zu Tweeten

Frank Merten, Leiter des Rehazentrums der Ruppiner Kliniken und BGM-Verantwortlicher des Gewinner-Teams, kennt das Problem. Als Mitglied der Arbeitsgruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement weiß er, wie schwierig, aber auch wichtig es ist, zielgruppenspezifische Angebote im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements anzubieten, „eine Reinigungskraft hat schließlich einen anderen Bedarf als ein Physiotherapeut oder ein kaufmännischer Angestellter“.

So kam er auf die Idee, an der ersten Corporate Health Challenge teilzunehmen: 22 Unternehmen lieferten sich im Herbst 2016 auf Initiative von EuPD Research und vitaliberty ein Rennen um die meisten Schritte. Mit Schrittzähler und Smartphone gewappnet trat also auch ein Großteil der Ruppiner Mitarbeiter an die Startlinie, immer mit dem Ziel „das Ding“ zu gewinnen und so viele Schritte wie nur möglich zu machen.

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Foto: moove by vitaliberty

Messlatte hoch legen

Das junge Team des Rehazentrums ist, auch bedingt durch die Arbeit, grundsätzlich sehr aktiv. Gute Voraussetzungen, aber das allein reicht noch nicht zum Sieg, meint Merten. Ältere Mitarbeiter hätten hier viel Ehrgeiz gezeigt und ihren jungen Kollegen im Laufe der Wochen Konkurrenz gemacht. „Gerade die haben sich enorm gesteigert und nach Feierabend oder am Wochenende noch einmal eine extra Runde gedreht“.

Schritte zählen - ältere Mitarbeiter haben manchmal viel mehr Ehrgeiz @vitaliberty #BGM #CorporateHealth Klick um zu Tweeten

Als Leiter des Rehazentrums war Frank Merten als Führungskraft natürlich kräftig mit dabei und hat mit einem „Traum-Start“ zu Beginn der Challenge die Messlatte für sein Team hoch gelegt. Der private Wanderurlaub in Süddeutschland hat seine Kollegen vor Ort gut schwitzen lassen: Mit solchen Startbedingungen weckte er den Ehrgeiz, auch über sechs Wochen das Niveau zu halten.

Natürlich ist Laufen nicht jedermanns Sache. Doch mit der moove App konnten auch andere Sportarten ausgewählt werden: Der Schrittzähler honoriert so auch Schwimmen, Radfahren oder ähnliches entsprechend auf dem Schrittekonto.

Spaß und gemeinsamer Wettbewerb unterstützt das Teambuilding

 „Das Team hatte sichtlich Spaß daran und ist Woche für Woche über sich hinausgewachsen“, erzählt Merten. Doch Spaß alleine reicht manchmal nicht. Ein Punkt auf der Tagesordnung der wöchentlichen Teambesprechung waren deshalb die Schrittzahlen. Ein Abfall der Leistung wurde nicht akzeptiert, da wurde auch gerne mal etwas gestichelt – mit einem Augenzwinkern versteht sich. Der Vergleichsaspekt führte zu einem täglichen Austausch im Team und die Challenge zum Gesprächsthema Nr. 1. Gerade die weniger aktiven Mitarbeiter hatten laut dem BGM-Verantwortlichen Merten daran so viel Spaß, dass sie mehr machten, um mit den Kollegen mitzuhalten.

Wettbewerb im #BGM - der Vergleichsaspekt führt zu einem täglichen Austausch im Team @vitaliberty Klick um zu Tweeten

„Alle an der gleichen Sache zu bleiben und an einem Strang zu ziehen, hat einen großen Pluspunkt in unserer Teambuilding gebracht. Der Zusammenhalt ist noch mal deutlich mehr gewachsen, das spürt man auch noch nach der Challenge“, so Frank Merten. Dazu hat nicht nur beigetragen, dass das Rehazentrum der Ruppiner Kliniken letztlich die Challenge gewann und unter allen teilnehmenden Unternehmen vorne lag. Auch wenn heute nicht mehr jeder Schritt zählt, ist die Freude am Sport im Team geblieben. „Wir planen jetzt ein Team-Aktiv-Wochenende, um gemeinsam Sport zu machen“, so Frank Merten, der stolz auf sein Team und dessen Erfolg ist.

Corporate Health Challenge 2017 geht an den Start

Das zeigt: Motivation ist der Schlüssel zu guten Teilnahmequoten. Es geht nicht um sportliche Höchstleistungen oder darum, das nächste Marathon-Team an den Start zu bringen, sondern vor allem um Spaß, Teamgeist und eine gemeinsame Herausforderung, die alle Mitarbeiter zu mehr Bewegung im Alltag motiviert. Wenn dies dann noch einem guten Zweck dient – umso besser! Für jeden teilnehmenden Mitarbeiter geht nämlich bei der nächsten Corporate Health Challenge ein Euro an die Stiftung KinderHerz.

Die Corporate Health Challenge 2017 startet am 27. März 2017 sowie am 25. September 2017.

Mehr Infos unter: www.corporate-health-challenge.de

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