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Working Out Loud als mentales Onboarding für die Digitale Transformation

Working-out-loud

Um nachhaltige Veränderungen erfolgreich zu initiieren, müssen drei Dinge zusammenkommen: Verhalten, Mindset und Rahmenbedingungen. Ein neues Verhalten wird nur dann konsequent umgesetzt und langfristig beibehalten, wenn es auf der richtigen Haltung und Einstellung basiert. Doch selbst dann spielt das Umfeld eine zentrale Rolle – denn wenn die Rahmenbedingungen die Verhaltensänderung nicht begünstigen und unterstützen, kann keine nachhaltige Veränderung erfolgen. Gerade in der Digitalen Transformation wird ein lebenslanges individuelles und organisationales Lernen zum zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Und obwohl – oder gerade weil – sich unsere Umwelt so rasant verändert, halten unsere Lern- und Arbeitsweisen kaum Schritt. Immer noch sitzen wir tagelang in Seminarräumen und arbeiten mit einseitigen Kommunikationstools anstatt im Netzwerk zu Lernen und zu Arbeiten. „WHAM?“ Nein, keine Angst – gemeint ist nicht die Britische Popgruppe! „Was heißt’s ab Montag?“ ist eine der wichtigsten Fragen individuellen Lernens in Organisationen. Denn häufig fällt die Übertragung der Seminarinhalte ins Tagesgeschäft schwer, weil Lernen und Arbeiten losgelöst voneinander stattfinden. Und auch in der Kommunikation sorgt die Einbindung des Netzwerks nicht nur für bessere und schnellere Lösungen, sondern auch für belohnende Erfahrungen. Denn es gibt wenig, was wir Menschen als belohnender empfinden als den sinnvollen und zielgerichteten Austausch mit anderen Menschen.

Lernen ist Arbeit und Arbeit ist Lernen

Learning off the job ist somit häufig ineffizient – zu ineffizient für die digitalisierte VUCA-Welt! Wenn ich einmal daran denke, welches meine bevorzugten Lernmedien sind, fallen mir vor allem Twitter und Podcasts (auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause) sowie YouTube und auch das Sortieren und Weiterentwickeln von Gedanken durch das Schreiben meines eigenen Blogs ein. Diese Medien erlauben es mir, zum für mich richtigen Zeitpunkt die richtigen Lerninhalte in meiner persönlichen Lerngeschwindigkeit abzurufen – selbstgesteuertes Lernen macht mir persönlich mehr Spaß und ist dadurch auch nachhaltiger. Zugleich erlauben es mir diese Medien, durch Dialog und Feedback gemeinsam mit anderen zu lernen und Inhalte zu reflektieren. „Wir brauchen ein neues Verständnis von Effizienz, das nicht Lean heißt, sondern Transparenz und Networking“, bringt es Harald Schirmer in seinem Blog passend auf den Punkt .

 

Five elements of working ou loud

Die 5 Elemente von „Working Out Loud“

 

Und genau hier setzt der von John Stepper entwickelte Ansatz „Working out Loud“ an, den ich deswegen auch gerne als „mentales Onboarding für die Digitale Transformation“ bezeichne. Working Out Loud – oder kurz: WOL – beschreibt sowohl ein Set aus praktischen Techniken als auch das zugehörige Mindset. Diese notwendige Haltung zeichnet sich durch den Willen aus, durch das Teilen der eigenen Arbeit einen Beitrag für andere zu leisten und sinnerfüllte Beziehungen zu diesen Menschen aufzubauen. Working Out Loud ist also im wahrsten Sinne ein „lautes (sichtbares) Arbeiten“. Nur mit welchem Ziel denn eigentlich? Hier wird es wieder musikalisch: Mit „Tell me what you want – what you really, really want“, stellen die Spice Girls die richtige Frage. Denn WOL benötigt neben der richtigen Haltung auch eine Vorstellung davon, was man durch die eigene Arbeit erreichen will. Dieses Ziel bestimmt sehr stark die konkrete Ausgestaltung der einzelnen Techniken – zumindest in der strukturierten WOL-Herangehensweise, wie sie in sogenannten Circles in vielen Unternehmen praktiziert wird. Aber eins nach dem anderen…

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Der Weg ist das Ziel ist das Ziel

„Dale Carnegie meets the internet“ – so beschreibt John Stepper selbst häufig seinen Ansatz. „How to win friends and influence people“ ist der Titel des 1937 erschienenen Buchs von Dale Carnegie. Nun geht es bei WOL nicht darum, andere Menschen gegen deren Willen zu beeinflussen, sondern vielmehr um das Erreichen des bestmöglichen Ergebnisses zu beiderseitigem Vorteil. Derartige „Win-Win-Lösungen“ werden jedoch nur mit der richtigen Einstellungen dauerhaft gelingen. Daher ist das richtige „Sharing and Growth Mindset“, also eine positive, auf Entwicklung ausgerichtete und großzügige Haltung die zentrale Voraussetzung für WOL. Richtig angewendet wird WOL daher zum netzwerkbasierten Lern- und Arbeitsansatz für die Digitale Transformation. „Each contribution brings you into contact with new people and new possibilities“, beschreibt John Stepper die Wirkungen von WOL in seinem TED Talk:

 

 

Meine persönliche Working Out Loud Erfahrung

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich dies nur bestätigen. Ich arbeite heute bei der Continental AG in Hannover im Bereich HR Strategy – auch wegen Working Out Loud. Seit vielen Jahren nutze ich soziale Medien (insb. Twitter) und seit etwa zwei Jahren schreibe ich intensiver auf meinem Blog rund um HR, Leadership und die Neue Arbeitswelt. Zuerst tat ich dies in meinem vorherigen Job als Trainer und Berater aus einer Sales-Motivation heraus – ich wollte also mich und meine Leistungen anderen anbieten und verkaufen. Zumindest für mich persönlich war der Erfolg eher überschaubar. Was allerdings funktioniert hat, war, über das Bloggen und den Austausch bei Twitter inspirierende Leute kennenzulernen und mich selbst fachlich und auch persönlich weiterzuentwickeln. Meine Haltung wandelte sich von „Ich will etwas verkaufen“ zu „Ich teile mein Wissen mit anderen, ohne etwas dafür zu erwarten und weiß, dass gerade dadurch viele belohnende Erfahrungen entstehen werden“. Durch diese Erfahrungen konnte ich mein persönliches Growth Mindset entwickeln.

Ich habe in diesem Prozess auch gelernt, das Wort „Erfolg“ für mich neu zu definieren. Erfolg ist nicht etwas Monetäres, sondern hat viele Dimensionen. Ein Bestandteil meines persönlichen Erfolges war, über WOL auf meinen bereits erwähnten Kollegen Harald Schirmer und dadurch auf die Continental AG als spannenden Arbeitgeber aufmerksam zu werden, um dort den für mich wichtigen nächsten (Karriere-)Schritt zu gehen. Mit meinem damaligen Chef schrieb ich einen Beitrag zum Thema „Digital Leadership“ für einen Herausgeberband. Online konnte ich nicht nur spannende inhaltliche Einblicke in das Thema gewinnen, sondern sah auch die Begeisterung, mit der Harald von seiner Arbeit bei der Conti sprach. Das faszinierte und beeindruckte mich und so entschied ich mich, ihn für unseren Artikel zu interviewen. Sehr schnell kamen wir ins Gespräch und in dieser Zeit entstand in mir der Gedanke: Wenn ich mich auf die Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung mache, dann ist die Conti ganz oben auf der Liste. Mir gefiel der Gedanke mit Menschen wie Harald zu arbeiten, die – ohne dass ich bis dato von Working Out Loud gehört hatte – so arbeiteten, wie ich es mir eher intuitiv angeeignet hatte. Natürlich besteht mein Job bei der Continental AG zum Großteil nicht aus Bloggen und Netzwerken – gleichzeitig sind dies jedoch Methoden, die wir – z. B. in Form unseres internen Enterprise Social Networks ConNext als Tools einsetzen, um Zusammenarbeit zu fördern und Ideen und Erfolge sichtbar zu machen. Zudem nutzen wir als Unternehmen auch gezielt zu bieten. Inzwischen war ich auch selbst in einem WOL Circle und habe die Methode neben der intuitiven auch in der strukturierten Form kennengelernt. Beide Ansätze – wie ich persönlich arbeite und wie ein WOL Circle funktioniert – werde ich gleich noch einmal kurz beschreiben.

Mit #WorkingOutLoud den funktions- und abteilungsübergreifenden Austausch fördern! Klick um zu Tweeten
WOL ist die Blockchain der digitalen Kollaboration

Dass Harald Schirmer, obwohl wir uns damals noch nicht kannten, so nahbar war, ist übrigens kein Einzelfall und für mich eine der zentralen Erkenntnisse von WOL. Häufig sind wir alle beim Netzwerken zu zurückhaltend und denken uns: „Was habe ich Person X denn schon zu bieten – der/die interessiert sich bestimmt nicht für mich…“ Meine Erfahrung ist: Wenn du mit dem richtigen Mindset auf Menschen zugehst, nehmen sie sich gerne Zeit für dich und haben Interesse an dir. Ein ähnliches Mindset und eine Contribution für unser Gegenüber im Sinne einer Win-Win-Lösung potenzieren den Effekt. Übrigens ist auch John Stepper selbst ein sehr nahbarer Mensch. Ich hatte das Vergnügen, ihn und die deutsche Working Out Loud Community of Practice, der ich inzwischen angehöre, persönlich kennenzulernen und hatte auch vorher bereits per E-Mail oder sozialer Medien mit ihm kommuniziert.

 

Working out loud Begründer John Stepper

Meine erste Begegnung mit John Stepper beim Treffen der „Working Out Loud“ Community of Practice

Dies ist ein bemerkenswerter Effekt, den ich jetzt schon dutzendfach erlebt habe. Du kommunizierst bereits über eine gewisse Zeit online mit Menschen und wenn du sie dann persönlich triffst, ist es, als würdet ihr euch schon lange kennen. Simon Sinek beschreibt diesen Effekt, den ein gemeinsames Mindset bewirken kann, wohl am besten: „When we’re sourrounded by people who believe what we believe, something remarkable happens – trust emerges.“

 

 

WOL erzeugt genau diesen Effekt und sorgt dafür, dass selbst in der zuerst einmal unpersönlichen digitalen Welt Vertrauen entsteht. Wir teilen unser „Why“ mit anderen und lernen sie kennen – lange bevor wir sie persönlich treffen. Was die Blockchain als Absicherung von Transaktionen in der digitalen Welt ist, ist Working Out Loud als vertrauensbildender Ansatz für die Zusammenarbeit in Zeiten der Digitalisierung.

#WOL sorgt dafür, dass selbst in der unpersönlichen digitalen Welt Vertrauen entsteht! Klick um zu Tweeten
Working Out Loud on the Job: Umsetzung in der Praxis

Abschließend möchte ich nun noch einmal darstellen, wie sich Working Out Loud konkret umsetzen lässt. Dazu möchte ich zum einen berichten, welche Kanäle ich ganz persönlich nutze, um mein Wissen zu teilen und zu erweitern, indem ich mit anderen in den Dialog trete. Zweitens möchte ich kurz das Prinzip der WOL Circle darstellen – und vielleicht Ihnen als Leser Lust machen, diese Methode auch in Ihrem Unternehmen einzusetzen. Inzwischen haben neben der Conti auch Unternehmen wie Daimler, Audi, BMW und – allen voran Bosch – WOL als Methode der effektiven und effizienten Zusammenarbeit für sich entdeckt.

Welche Kanäle nutze ich persönlich?
  • Social Media: Jeder muss für sich selbst herausfinden, welche Kanäle er bevorzugt und welcher am hilfreichsten ist, um das eigene Ziel zu erreichen (bitte fragen Sie sich zuvor, was Erfolg für Sie persönlich ausmacht). Ich persönlich nutze vor allem Twitter und Facebook. Twitter ist ein tolles Medium, um gefiltert die wichtigsten Informationen zu bekommen und mit anderen Personen in den gezielten inhaltlichen Dialog zu treten. Hieraus entstehen nach einer Weile (nicht ungeduldig sein, das kann auch bis zu einem halben Jahr oder Jahr dauern – deswegen unbedingt anfangen!) spannende und inspirierende persönliche Begegnungen. Facebook nutze ich eher als zusätzlichen Kanal, um eigene Beiträge zu teilen oder Posts von anderen zu liken und zu kommentieren. YouTube halte ich zudem für eine tolle Inspirationsquelle, wo ich mir z. B. TED Talks, Interviews oder Mitschnitte von Vorträgen und Panel-Diskussionen ansehe.
  • Blogging: Seit etwa zwei Jahren schreibe ich regelmäßig auf meinem Blog unter HRStrategie.Blog über HR, New Work und Leadership. Auch ein Blog braucht eine gewisse Anlaufzeit und viel Disziplin, um dranzubleiben und wirklich in regelmäßigen Abständen etwas zu posten. Nach einer Zeit aber verstärken sich die Wirkung des Blogs und der sozialen Medien gegenseitig und Inhalte werden auch von anderen geteilt – insbesondere wenn man selbst dies auch tut. Inzwischen bekomme ich sogar Content zugeliefert oder erhalte Anfragen, ob ich nicht eine Person für meinen Blog interviewen möchte – beides hätte ich mir zu Beginn niemals vorstellen können. Trotzdem ist es wichtig, selbst immer die Augen nach spannendem Content und interessanten Begegnungen offenzuhalten. Ein Interview zu führen ist zudem immer eine tolle Gelegenheit für den persönlichen Austausch mit interessanten Gesprächspartnern.
  • Podcasting: Vor einem halben Jahr habe ich meinen Podcast „Nachhaltig Führen“ (nachhaltigfuehren.blog) gelauncht. Mich persönlich hat dieses Medium immer fasziniert. Podcasts sind für mich das Lernmedium Nummer 1, da ich die für mich interessanten Inhalte wann und wo immer ich will zur Verfügung habe. Zudem wollte ich gerne auch mein Wissen rund um das Thema Führung, das ich in vielen Jahren als Führungstrainer, Coach und Projektleiter erworben habe, weitergeben. Persönlich hat mich zudem gereizt, neben den HR-Bloggern weitere spannende Leute unter den Podcastern kennenzulernen. Inzwischen konnte ich sogar ein paar Netzwerkkontakte in einzelne Podcast-Shows als Interviewpartner „vermitteln“ – Menschen zusammenzubringen ist eine unglaublich belohnende Erfahrung!
  • Veranstaltungen: Auch offline netzwerke ich regelmäßig. Dabei besuche ich vor allem BarCamps, Konferenzen/Messen und diverse Netzwerkveranstaltungen. Berichte von einigen davon finden sich auch auf meinem Blog. Früher stand ich auf solchen Events oft verloren an einem Stehtisch herum und habe auf mein Smartphone geschaut. Wer das kennt (und ändern möchte), für den ist Working Out Loud ein „Must“. So gelingt es mir, bereits vor der Veranstaltung mit einigen Teilnehmern in den Dialog zu treten – denn sobald man einmal die ersten Kontakte geknüpft hat, passiert der Rest von ganz alleine! Inzwischen habe ich bereits ein gutes Netzwerk in verschiedenen Communities (z. B. WOL, New Work, HR-Blogging) aufgebaut, das ich weiter pflege und ausbaue. Der Austausch on- und offline ergänzen sich dabei wie selbstverständlich und Diskussionen gehen medienübergreifend ineinander über.
Wie funktioniert ein Working Out Loud Circle?

In einem „institutionalisierten“ Working Out Loud Circle treffen sich meist 4 – 6 Personen und arbeiten über 12 Wochen lang jeweils eine Stunde pro Woche anhand sogenannter Circle Guides. Dies sind Checklisten, in denen das Prozedere der jeweiligen Woche beschrieben und mit Beispielen und ergänzendem Lesematerial angereichert wird. So definiert man bswp. zu Beginn sein Ziel und erstellt eine Liste mit möglichen Kontakten, die einem beim Erreichen des Ziels helfen könnten. Zudem definiert man seinen Kontaktstatus und überlegt sich, welche Contribution man diesen Kontakten zukommen lassen könnte. Jeder Circle Guide enthält zudem auch Übungen, die man in weniger als einer Minute machen kann – z. B. eine SMS an jemanden schreiben mit den Worten „Ich denke gerade an Dich“ (das mag erst einmal merkwürdig klingen, funktioniert jedoch hervorragend). Grundsätzlich geht es darum, bei der Verfolgung der eigenen Ziele einen strukturierten Ansatz zu wählen, der auf die Kraft des Netzwerks setzt. Die Guides helfen den Teilnehmern des Circles dabei, einen gemeinsamen Arbeitsansatz zu finden.

Dennoch habe ich für mich festgestellt, dass mir mein eigener Ansatz persönlich besser liegt, da ich dadurch eine noch größere Medienvielfalt einbeziehen kann. Zudem verfolge ich ein eher langfristiges Ziel und habe eine breitere Erfolgsdefinition. Für mich ist es zum einen wichtig, andere Menschen in dem, was sie tun, noch zufriedener und wirksamer zu machen. Zugleich treibt mich der inspirierende Austausch mit Menschen mit einem ähnlichen Mindset. Die Circles sind m. E. dann sinnvoll, wenn man ein eher kurz- bis mittelfristiges Ziel verfolgt und hierfür das Netzwerk im eigenen Unternehmen intensiv nutzen kann. Der strukturierte unternehmensinterne Ansatz ist zudem dann gut geeignet, wenn die notwendigen Kontakte schnell über entsprechende Medien ansprechbar und auf diesen sehr präsent sind. Gerade bei Führungskräften ist letzteres nicht immer der Fall. Daher sollte jeder für sich ausprobieren und herausfinden, welcher WOL-Ansatz mehr Sinn macht. Beiden Vorgehensweisen ist jedoch gemeinsam, dass folgende 10 zentrale Fragen und Erkenntnisse im Vordergrund stehen:

  1. Finde heraus, was Erfolg für Dich persönlich bedeutet – was ist Dein „Warum“?
  2. Definiere Dein persönliches Ziel – was willst Du konkret erreichen?
  3. Erweitere bewusst Dein Netzwerk – wer kann Dir bei Deinem Ziel helfen?
  4. Finde die für Dich passenden Kanäle/Medien. Sei präsent – online und offline!
  5. Zeige Interesse an inspirierenden Personen. Äußere Feedback und Wertschätzung!
  6. Sprich interessante Personen einfach an – es ist ungewohnt, aber tut nicht weh!
  7. Teile eigene Gedanken und Erkenntnisse mit anderen – erwarte dafür nichts!
  8. Finde Deine persönliche Verknüpfung von Lernen und Arbeiten!
  9. Bringe Menschen innerhalb Deines Netzwerks miteinander in den Dialog!
  10. Bleibe nicht stehen und erweitere Dein Netzwerk fortlaufend!

Eigentlich ist WOL damit nichts Neues – es geht eher darum, bestimmte (aber vielleicht nicht so häufig eingesetzte) Verhaltensweisen, die wichtig für das Gelingen zwischenmenschlicher Interaktion sind, solange gezielt und bewusst zu nutzen, bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind. Wenn diese dann auch noch auf das schon angesprochene Mindset treffen – dann ist WOL ein unglaublich starker Ansatz, um die eigenen Ziele zu erreichen und auch anderen dabei zu helfen, erfolgreich zu sein: „Working means applying for success – Working Out Loud means helping success to find you!“

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, mehr über WOL zu erfahren oder diese Methode auch in Ihrem Unternehmen auszuprobieren, freue ich mich auf den Austausch mit Ihnen!

Links zum Weiterlesen

Twitter für Einsteiger – Eine kurze Anleitung http://www.harald-schirmer.de/2015/10/29/twitter-fuer-einsteiger/

 

Veranstaltungstipps:  Treffen Sie Dr. Sebastian Hollmann am 19. September 2017 um 10.00 Uhr auf der Zukunft Personal bei dem Format Meet the Blogger!

 


Über den Autor

Dr-Sebastian-Hollmann

Dr. Sebastian Hollmann arbeitet bei der Continental AG in Hannover im Bereich HR Strategy. Als Blogger schreibt er unter www.hrstrategie.blog über HR, Leadership und die Arbeitswelt in Zeiten der digitalen Transformation. Zudem ist Sebastian Hollmann Leadership-Podcaster (www.nachhaltigfuehren.blog) und Dozent für Leadership und Führung an der Steinbeis-Hochschule Berlin.

 

 

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2 Comments

  1. Caterine Schwierz

    17. August 2017 at 13:42

    Danke, lieber Sebastian Hollmann, für den schönen Beitrag. Ich habe das Buch von John Stepper gerade gelesen und bin daher WOL Neuling. Aber auch ich habe bereits intuitiv angefangen, so zu arbeiten und es geht mir wie Ihnen: viele wunderbare Kontakte zu Menschen, die ich mit unseren alten Networking-Ansätzen nie kennengelernt hätte.

    • Hello, Caterine. Have you joined a WOL Circle by any chance? For myself, I found that even though I know what to do, the structure, shared accountability, and support of a Circle helps me make progress towards a goal I care about – and feel good while I do it. :-)

      Thank you Sebastian for such a wonderful and comprehensive article!

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