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Author: Joachim Diercks

Recruiting 2030: Über Bots und Algorithmen zu einer „neuen Menschlichkeit“?

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Foto: Pexels

Personalgewinnung gilt bereits heute als überaus dringliches Thema. In der Managerbefragung des ifo Instituts für 2017 sahen 59 % der Befragten in „zunehmendem Fachkräftemangel“ das größte Risiko für die ansonsten sehr robuste Konjunktur.

Auch verändern sich in zahlreichen Branchen nicht nur die inhaltlichen Anforderungen an Berufsbilder durch technologische Innovationen, sondern insbesondere auch die Strukturen und Organisationsformen der Arbeitswelt. „Caring Companies“ vs. „fluide Unternehmen“ bringen völlig neue Arbeitsmodelle mit sich. Klar ist, dass sich dadurch sowohl die Anforderungen an die Mitarbeiter als auch an die Personalgewinnung zwangsläufig verändern.

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OMG, die Stellenanzeige geht ja gar nicht! Oder doch?

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Foto: Personalmarketing der Metzgerei Hack

Personalwerbung ist in den allermeisten Fällen langweilig! Karriere-Websites folgen Schema F, weil Texte so lange im Kreis durch das Unternehmen geschickt werden, dass am Ende wirklich alle „damit leben“ können und ja keine Kommunikationsrichtlinie verletzt wird. Fotos zeigen fröhliche Menschen an aufgeräumten Arbeitsplätzen oder es werden – schlimmer noch – Stockfotos und immer gleiche Standardschlagworte zu einem Brei verkocht, der jegliche Ecke und Kante nimmt, jede Unterscheidungsmöglichkeit unmöglich macht.

Das Problem dabei: Employer Branding bringt nichts, wenn Branding am Ende eben nicht zur Differenzierung führt und die Chance zur „eindeutigen Positionierung“ der jeweiligen Arbeitgebermarke INKLUSIVE der Abgrenzung und Unterscheidung von anderen Arbeitgebermarken ungenutzt bleibt. Denn DAS ist Sinn und Idee des Brandings
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Cultural Fit im Recruiting: Reine “Chemie” oder fundierte Methode?

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Quelle: CYQUEST

Unternehmenskultur ist entscheidend bei der Personalgewinnung. Doch dafür muss man sie kennen und konkret benennen können…

Die Frage, welcher Kandidat bei der Personalauswahl letztlich eingestellt wird, entscheiden Recruiter mehr oder weniger darüber, wie gut dieser wohl ins Unternehmen passt. Klar, fachliche Kompetenzen und Kenntnisse spielen im Recruiting eine wichtige Rolle, aber diese Punkte prüfen Personaler in der Auswahl meist schon relativ früh ab, nämlich in der sog. Negativselektion. Wer hier die erforderlichen Kenntnisse nicht oder in geringerem Maße als andere Bewerber mitbringt, wird aussortiert. Die Entscheidung aber, welcher der verbleibenden Kandidaten letztlich ein Angebot erhält – die Positivselektion – wird begründet mit einem (hoffentlich) möglichst guten Cultural Fit. Doch was ist das eigentlich? >>MORE>>

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