Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

Der offizielle Blog von Europas größter Fachmesse für Personalmanagement

Author: Petra Jauch (page 1 of 2)

Beruf und Familie: Es gibt hier kein Patentrezept, sondern nur einen Königsweg

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal von der Universität Wien spricht über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Foto: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal

Österreich hält sich für familienfreundlich, doch es ist noch einiges zu tun, um den Wunsch nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erfüllen: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien unterstreicht die Notwendigkeit für einen gesellschaftlichen Wandel und für ein Umdenken in den Unternehmen. Der Experte für Familienforschung moniert vor allem die extrem langen Arbeitszeiten für Männer in Österreich: „Das verstärkt Ungleichheiten innerhalb des Paares und damit Beziehungsfrust.“ Wie es besser geht und inwiefern Arbeitgeber von mehr Familienfreundlichkeit profitieren, erklärt er in folgendem Gespräch. >>MORE>>

Die „grüne Wiese“ inspiriert mich wie das weiße Blatt den Schriftsteller

Eine Frau der ersten Stunde: Selma Prodanovic, Business Creator

Foto: Georg Schnellnberger

Im Gespräch mit Selma Prodanovic, Gründerin und CEO der Brainswork Group

Sie ist eine Frau der ersten Stunde: Selma Prodanovic hat ein Auge und ein Händchen dafür, neue Geschäftsideen einzuschätzen und auf den Weg zu bringen. „Ich bin ein klassischer Business-Creator“, sagt die Pionierin, die inzwischen mehr als 400 Start-ups begleitet und gefördert hat. Für die Geschäftsfrau und Business-Angelina steht fest: Die Zukunft gehört kleinen Unternehmen, die mit gut ausgebauten Netzwerkstrukturen punkten. Mehr dazu erfahren die Besucher der Personal Austria in ihrem Keynote-Vortrag „Die Zukunft der Arbeit – Unternehmen ohne Angestellte“. Was sie antreibt und warum sie den rasanten Veränderungen in der Arbeitswelt mit Tatkraft begegnet, erklärt Selma Prodanovic in folgendem Interview. >>MORE>>

Mitarbeiter irgendwie zu stählen, ist noch kein Gesundheitsmanagement

bmeyer_profile_sm

Prof. Dr. Bertolt Meyer, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Technischen Universität Chemnitz

Steter Tropfen höhlt den Stein: Prof. Dr. Bertolt Meyer, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Technischen Universität Chemnitz, wird nicht müde, auf den hohen Nutzen der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz hinzuweisen. Denn Betriebliches Gesundheitsmanagement zahlt sich aus – auch in barer Münze. Dies müsse den Unternehmen immer wieder vorgebetet werden, so der Psychologe. Angesichts der politischen Schützenhilfe in Form des neuen Präventionsgesetzes ist er insgesamt „vorsichtig optimistisch“, dass Arbeitgeber künftig auch die psychischen Belastungen richtig einschätzen und konkret angehen. Allerdings werde aktuell zu viel Verhaltens-statt Verhältnisprävention betrieben, beklagt der Keynote-Speaker der Corporate Health Convention 2016 im Interview. >>MORE>>

Durch die schwarze Brille: Wissensdefizite zur Erkrankung Depression

Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl. Foto: Stefan Straube

Für Menschen mit einer Depression gibt es eine goldene Regel: Während der Erkrankung sollten sie keine wichtigen Entscheidungen treffen. „Sie sehen alles durch die schwarze Brille und verwechseln leicht die Kausalitäten“, warnt Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und deutschlandweit anerkannter Experte für diese „häufige, schwere, aber gut behandelbare Erkrankung“. Obwohl der Burnout-Boom psychische Leiden „salonfähig“ gemacht hat, beklagt der Professor für Psychiatrie und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig Wissensdefizite im Umgang mit der Erkrankung – insbesondere am Arbeitsplatz. Im Interview anlässlich seines Keynote-Vortrags auf der Fachmesse Corporate Health Convention 2016 spricht er über Merkmale und die Behandlung von Depression, typisch deutsche Herangehensweisen und den Motor, der ihn antreibt. >>MORE>>

Gesundheitsindex: „Das Instrument an sich ist gar nicht so spannend – sondern das, was folgt“

Martin König, Projektleiter Betriebliches Gesundheitsmanagement bei Otto

Foto: Martin Köing

Im Gespräch mit Dipl. Gesundheitswirt (FH) Martin König, Projektleiter Betriebliches Gesundheitsmanagement, Otto (GmbH & Co KG)

Wo drückt den Mitarbeitern der Schuh? Um ein genaues Bild von den Sorgen und Nöten seiner Belegschaft zu erhalten, führt der Distanzhändler Otto regelmäßig eine Vollerhebung per Fragebogen durch. Während die Mitarbeiter nur wenige Minuten damit befasst sind, nimmt die Auswertung Monate in Anspruch. Doch der Aufwand lohnt sich, ist Martin König, Projektleiter Betriebliches Gesundheitsmanagement bei Otto, überzeugt. Wie der Seismograph für die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter funktioniert und warum er auf ein gutes Echo im Unternehmen stößt, erklärt sein Miterfinder am Mittwoch, 11. Mai, im Keynote-Vortrag auf der Corporate Health Convention. Im Interview vorab spricht König über Daten, Dellen und die größte Herausforderung der Zukunft. >>MORE>>

Warum Co-Working Spaces auf dem Vormarsch sind

Co-Working Spaces

Foto: Spacebase

Neben dem klassischen Arbeitsplatz im Büro und dem persönlichen Schreibtisch im Home Office etabliert sich eine weitere Arbeitsform: Co-Working Spaces erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Angesichts der typischen Eigenschaften seiner Generation hält Patrick Henrici, Manager Strategic Partnerships des Start-ups Spacebase, diese Möglichkeit der flexiblen Kollaboration für das dominierende Arbeitsmodell der Zukunft. Zum Beleg hat er einige Statements von Nutzern aus dem Betahaus Berlin, dem ältesten Co-Working Space in Deutschland, zusammengetragen.

Laut Henrici verändern die Millennials gerade die Art und Weise, wie Menschen arbeiten: „2025 werden wir vermutlich 75% aller Arbeitskräfte ausmachen und schon heute wird klar, dass die Generation Y den traditionellen Büro-Alltag nicht fortführen wird“, sagt der Manager Strategic Partnerships von Spacebase. Denn die zwischen 1980 und 2000 Geborenen strebten nach einer Verknüpfung von Arbeit und Passion und verspürten einen starken Drang nach Flexibilität. „Wir möchten überall zu jeder Zeit arbeiten können und ziehen Flexibilität einem höheren Gehalt vor.“ Unternehmen mit traditionellen Strukturen bekämen insofern Schwierigkeiten, Mitarbeiter aus der Gen Y an sich zu binden.

>>MORE>>

Vom Geben und Nehmen

Was gibt uns unsere Arbeit – Erfüllung oder (nur) ein Auskommen? Sind wir mit Liebe und Leidenschaft bei der Sache – so sehr, dass wir selbst während der Feiertage erreichbar bleiben? Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom ist das bei rund drei Vierteln der Beschäftigten der Fall. Ist bei jemandem, der sich auf das Wochenende freut, schon etwas faul? Mit „Warum man für seinen Job nicht brennen muss“ hat Volker Kitz die Tage wieder einen Coup im Netz gelandet. Im KarriereSPIEGEL zog sein jüngster Beitrag bis dato 194 Kommentare nach sich – eine spannende Lektüre zum Jahresausklang. >>MORE>>

Pimp my Xmas-Party – ein Hoch auf die Weihnachtsfeier

Foto: pixabay.com.

Foto: pixabay.com.

Ho, ho, ho – es weihnachtet wieder. In den meisten Firmen gibt es einen Termin zum „Vorglühen unter Kollegen“. Anders als daheim ist die Betriebsfeier aber weniger von Ritualen geprägt. Stattdessen heißt es alle Jahre wieder: Was machen wir diesmal Tolles? Immer mehr Firmen setzen auf spektakuläre Events, überbieten sich in einzigartigen Aktionen mit Erlebnischarakter. Ganz nach dem Motto: Die Feier soll möglichst originell ausfallen, alle zusammenschweißen und als Highlight im Gedächtnis bleiben.

Laut einer Exklusiv-Umfrage des Handelsblatts unter Personalentscheidern streicht in diesem Jahr jeder zehnte Betrieb die Weihnachtsfeier aus Kostengründen, zwölf Prozent haben damit per se nichts am Hut. Die restlichen Betriebe aber wollen ihren Mitarbeitern zum Jahresausklang (bisweilen auch zum Jahresauftakt) etwas bieten – und zwar etwas ganz Besonderes. Dafür lassen sie auch einiges springen: Im Schnitt 52 Euro pro Kopf und Nase. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Firma desto spendabler der Chef, lautet ein weiteres interessantes Ergebnis die Umfrage. >>MORE>>

Mitspracherecht für alle! Alles Bobo – oder was?

Ein Streitgespräch, das Lust auf mehr weckt
Strahlende Gesichter nach dem HR-Battle

Quelle: Foto Pfluegl/spring Messe Management

Demokratisch geführte Unternehmen – wie realistisch ist das? Sind flache Hierarchien, Selbstbestimmung und kurze Entscheidungswege tatsächlich ein Gebot der Stunde oder nur en vogue, sprich, eine vorübergehende Beschwörung des Zeitgeists? Etwas, womit Start-ups glänzen, was Unternehmen aber tunlichst lassen sollten, sind sie erst den Kinderschuhen entwachsen? Darüber lässt sich trefflich streiten, wie das erste HR-Battle auf der Personal Austria in Wien zeigte. >>MORE>>

Wiener Profi-Set für die neue Arbeitswelt

BZ7T0125_PA14

Foto: Franz Pfluegl

Marktplatz, Wissenspool, Inspirationsquelle und Begegnungsort – all dies und noch mehr ist die Personal Austria 2015: 109 Aussteller, über 100 Programmbeiträge und viele spannende neue Formate prägen Österreichs Jahresevent für Personalmanagement. Die Veranstaltung ist am Mittwoch und Donnerstag, 4. und 5. November, jeweils von 9.00 bis 17.30 Uhr in Halle C der Messe Wien geöffnet. Die Messe glänzt mit vielen Neuerungen, die vor allem Spielraum für Interaktion schaffen: Filmausschnitte aus dem Projekt AUGENHÖHE und das HR-Battle zum Thema „Brauchen wir mehr Demokratie in Unternehmen?“ geben Einblick in wichtige Tendenzen in der neuen Arbeitswelt – verbunden mit der Einladung zum Dialog. >>MORE>>

Older posts