Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

Der offizielle Blog von Europas größter Fachmesse für Personalmanagement

Category: Aus- und Weiterbildung (page 1 of 3)

Learn, Share, Train, Cooperate – Lernen in digitalen Welten

Foto: Stocksnap

Foto: Stocksnap

Durch die Digitalisierung hat sich auch die betriebliche Weiterbildung verändert. Mitarbeiter können sich orts- und zeitunabhängig jederzeit weiterbilden. Wie können die Mitarbeiter für lebenslanges Lernen begeistert werden? Welche Konzepte gibt es dafür und wie können die Mitarbeiter bei der Entwicklung mit ins Boot geholt werden? Diese und weitere Fragen beantworten Prof. Dr. Andreas Boes, Experte für das Thema „Informatisierung der Gesellschaft und Zukunft der Arbeit“, und Rudolf Kast, Mitglied des Vorstands des Demographie-Netzwerks (ddn),  selbständiger Berater für Personalmanagement und Karriereentwicklung.

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E-Learning 4.0: Corporate Learning in der digitalen Transformation

Foto: Jack Tillmanns

Foto: Jack Tillmanns

Lebenslanges Lernen versus ‚Das haben wir immer schon so gemacht‘. Die Aus- und Weiterbildung von Beschäftigten ist ein zentrales Thema in den Personalabteilungen der Republik. Informationen sind heutzutage überall und ständig abrufbar. Morgens im Bett, auf dem Weg zur Arbeit in der Straßenbahn oder am Wochenende in einem Café. Bald komme eine neue Generation auf den Arbeitsmarkt, die anders lernen möchte und bereits anders gelernt hat – weg von Präsenzseminaren, bei denen nur ein Teil der Veranstaltung relevant ist, hin zu kurzen Lernsessions, die auf dem Tablet oder Smartphone gemacht werden können. Dazu hielt Prof. Dr. Ullrich Dittler, Professor für Interaktive Medien an der Hochschule Furtwangen, auf der PERSONAL2017 Süd einen Vortrag mit dem Titel: ‚E-Learning 4.0: Corporate Learning in Zeiten von Smart Devices, Social Networks und Mobile Learning‘. Für Unternehmen bedeute die neue Generation an Mitarbeitern auch eine ganz andere Generation an Lernern. In Stuttgart erläuterte der E-Learning-Experte, wie sich das Corporate Learning im Laufe der Zeit verändert hat und was diese Entwicklungen für Unternehmen und Personalabteilungen bedeutet.

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Digitalkompetent: Personalentwicklung für die Arbeitswelt der Zukunft

Schreibtisch mit PC und Schriftzug Do more.

Foto: Pexels

„Wer nicht digitalisiert, verliert“, „die Digitalisierung beginnt gestern“ oder „wer nicht digital denkt, kann seinen Laden zumachen“ – diese und ähnliche Prophezeiungen bestimmen momentan die Schlagzeilen und erzeugen Druck! Zum einen auf Unternehmen, die durch die Innovationskraft aufstrebender Start-ups neue Konkurrenz bekommen. Denn neue digitale Geschäftsideen greifen selbst stabil geglaubte Märkte an. Zum anderen entsteht aber auch Druck auf die Beschäftigten, die im digitalen Wandel Schritt halten müssen – sei es im Umgang mit neuen Technologien oder mit neuen Formen der Zusammenarbeit. So ist es kein Wunder, dass das Schlagwort „Lebenslanges Lernen“ im Zuge der Digitalisierung noch einmal Aufwind bekommen hat.

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„Blühe dort, wo Du gepflanzt bist“

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Foto: Judith Williams

Im Gespräch mit Judith Williams, Unternehmerin, Fernsehmoderatorin und Investorin beim Start-up-Format „Die Höhle der Löwen“ (VOX)

Judith Williams ist die einzige Frau in der Investorenriege der Start-up-Show „Die Höhle der Löwen“ auf VOX. Als Europas erfolgreichste TV-Unternehmerin – Williams vertreibt über die Teleshopping-Sender HSE24 in Deutschland und QVC in Großbritannien ihre eigenen Kosmetikprodukte und erwirtschaftet einen Jahresumsatz im dreistelligen Millionenbereich – hat sie das nötige Know-how und den richtigen Riecher für Millionenideen. Wir sprachen mit der gelernten Opernsängerin und Keynote-Sprecherin der Messe Zukunft Personal darüber, was gute Ideen ausmacht, wie sie entstehen und was etablierte Unternehmen von der Gründerszene lernen können.

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Weiterbildungsbots: „Der digitale Lehrer wird uns fortwährend begleiten“

Breithaupt_Fritz_onlineIm Gepräch mit Prof. Dr. Fritz Breithaupt, Department of German Studies, Indiana University Bloomington (USA)

Prof. Dr. Fritz Breithaupt, Professor und Leiter des Department of Germanic Studies an der Indiana University Bloomington (USA), veröffentlichte kürzlich eine provokante These in der ZEIT: Maßgeschneiderte Computerprogramme entwickelten sich zu persönlichen Lehrern – und zwar in naher Zukunft. In spätestens zwanzig Jahren werde herkömmlicher Unterricht durch das Gespräch mit einem virtuellen Lehrer ersetzt. Der Protest ließ nicht lange auf sich warten: Lernexperten wie Prof. Ralf Lankau von der Hochschule Offenburg warnten vor manipulativen Systemen und dem Heranziehen von Sozial-Autisten. Ein Artikel in der FAZ sieht gleich das Ende des Datenschutzes und die Entmündigung als Bildungsziel: Derartige Angebote züchteten „Bildungshamster“ heran, denen nichts fehle – bis auf das Glück der Erkenntnis. Bevor Prof. Breithaupt die „Talking Method“ im Oktober auf der Messe Zukunft Personal erläutert, haben wir mit ihm über die Vor- und Nachteile solcher „Weiterbildungsbots“ gesprochen. >>MORE>>

Arbeiten 4.0: Studenten schlecht vorbereitet

Der akademischen Berufswelt stehen große Veränderungen bevor: Arbeiten 4.0 beeinflusst nicht nur technische Berufe, sondern auch eher technikferne Tätigkeiten, bei denen es unter anderem um die Analyse, Sammlung, Recherche, Aufbereitung und Bereitstellung von Daten geht. Akademische Tätigkeiten könnten sich zukünftig in Richtung Konzeption, Kontrolle und Bewertung von automatisierten Analysen verlagern. Die Experten der Zukunft scheinen an den Hochschulen aber aktuell (noch) nicht ausreichend auf diese Anforderungen vorbereitet zu werden: Das zumindest ist das Ergebnis des aktuellen „Hochschul-Bildungs-Reports 2020“, einer Studie des Stifterverbands und der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey & Company. Informationen zu dem Report erhalten Sie in diesem Beitrag auf dem job and career Blog.

Agile Haltung lernen: Lass den Plan los, aber sei nicht planlos

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Foto: Torsten Voller und Thorsten Brand auf der PERSONAL2016 Nord (Jack Tillmanns)

Wer sich mit Entwicklungen in der Welt der Wirtschaft beschäftigt, stellt fest: Mit der Digitalisierung ist nichts mehr, wie es einmal war. So hat etwa Nokia, eine ehemals starke Marke, deutlich an Bedeutung eingebüßt. Die Automobilbranche muss sich nicht nur angesichts aktueller Krisen im Zuge von Softwaremanipulationen neu aufstellen – auch Google und Tesla bauen heute Autos. Agiles Management ist deshalb gefragt. Doch wie schaffen es Arbeitgeber, dass die Mitarbeiter dabei mitziehen? Torsten Voller und Thorsten Brand, beide Geschäftsführer von „Steife Brise“, nahmen die Messebesucher auf der PERSONAL2016 Nord auf eine Reise mit, die demonstrierte, wie das gelingen kann: durch Fehler machen, im Moment sein und vom Theater lernen. Die Hördatei ihres Auftritts ist jetzt (zusammen mit vielen weiteren Vorträgen) auf Soundcloud online. >>MORE>>

Wie können digitale Bildungsangebote die Integration beschleunigen?

Philip Gienandt zu digitalen Bildungsangeboten

Foto: Philip Gienandt

Die Ankunft von Geflüchteten stellt sowohl eine große Chance als auch eine Herausforderung für Deutschland dar. Das Land benötigt Zuwanderung, weil in vielen Branchen Fachkräfte fehlen. Doch zwischen der Ankunft in einer Notunterkunft und der Integration in den Arbeitsmarkt liegt ein weiter Weg. Nachdem die ersten Nöte der Menschen gelindert wurden, stellt sich also die Frage, wie sie schnellstmöglich und nachhaltig in unsere Gesellschaft integriert werden können. Schätzungsweise 30 Prozent der Geflüchteten sind jünger als 18 Jahre und 50 Prozent sind zwischen 18 und 35 Jahre alt, also im besten erwerbsfähigen Alter: Sie benötigen eine schulische und/oder berufliche Ausbildung, sie wollen in den Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Hierzu sind zuallererst fundierte Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig. >>MORE>>

Wenn der Boss Enthaltsamkeit übt – Chefin für einen Monat (Teil 2)

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Foto: Sascha Poddey, Music4friends

Man stelle sich vor: Azubis übernehmen für einen Monat das Ruder im eigenen Betrieb und machen die Arbeit der Geschäftsführung. Klingt verrückt, ist aber so passiert: bei Music4friends, einer Künstleragentur in Wuppertal. Wie können davon die Auszubildenden, die Teams und nicht zuletzt die Chefs profitieren? Nadine Nobile vom Podcast co:culture hat mit den Beteiligten im Unternehmen gesprochen. Nachdem sie im Teil 1 dieser kleinen Beitragsserie die Azubis Danielle und Michelle, die Chefinnen auf Zeit (Azubis mal anders: Chefin für einen Monat), vor dem Mikrofon hatte, folgt jetzt das Halbzeit-Gespräch mit dem pausierenden Geschäftsführer Sascha Poddey und mit Ausbilderin Jasmin Katke.

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Verschlafen Unternehmen den digitalen Bildungswandel?

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Foto: PERSONAL Süd – Franz Pfluegl

„Deutschland ist auf dem Weg in die Bildungskatastrophe. Es vertrödelt seine Zukunft, weil es die Entwicklung zur Kompetenzgesellschaft verschläft“, behaupteten die Professoren John Erpenbeck von der Steinbeis-Hochschule Berlin und Werner Sauter, Geschäftsführer des Weiterbildungsanbieters Blended Solutions, kürzlich in der Zeitschrift wirtschaft + weiterbildung. Mit dieser Diagnose stehen sie nicht allein da. Die Stimmen werden lauter, dass Personalentwickler die Zeichen der Zeit, sprich der Digitalisierung, noch nicht erkannt haben. „HR go digital or die?“ – diese Frage ist auch oder insbesondere beim Thema Weiterbildung relevant. Doch wie könnte eine adäquate Veränderung in der Aus- und Weiterbildungslandschaft aussehen? Die PERSONAL2016 Süd versammelt nächste Woche im Forum Corporate Learning & Working zahlreiche Experten, die sich dazu äußern. >>MORE>>

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