Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

Der offizielle Blog von Europas größter Fachmesse für Personalmanagement

Category: Leadership und Management (page 1 of 3)

Unternehmenspolaroid: Momentaufnahme von Holokratie bei der velian GmbH

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Foto: Philipp Weber, Susanne Hilse und Matthias Kloth (von links)

Statt Unternehmen top-down zu führen, erproben immer mehr Betriebe neue, demokratischere Prinzipien. Das Ziel: mit der Digitalisierung Schritt halten, Entscheidungsprozesse beschleunigen und eine höhere Anpassungsfähigkeit an den Markt erreichen. Ein Beispiel ist die velian GmbH, ein IT-Unternehmen aus Braunschweig, das das Prinzip der Holokratie eingeführt hat. Rolleninhaber treffen nun die Entscheidungen, wobei jeder Mitarbeiter mehrere Rollen innehat. Notwendige Abstimmungen werden in bestimmten Gremien (sogenannten Holons oder Kreisen) getroffen und sollen immer dem Zweck des Unternehmens dienen: Der purpose von velian lautet „We create conscious Software for a conscious world. We return value to the people. We see and solve.“ Dahinter steht der Wunsch und das Ziel, Software zu entwickeln, die Menschen einen echten Mehrwert bietet und dabei Umwelt und Ressourcen berücksichtigt. Nadine Nobile hat die Softwareentwickler für den Podcast „co:culture – Arbeit gemeinsam gestalten“ besucht und mit ihnen über Erfolge und Herausforderungen gesprochen.  >>MORE>>

Digital Leadership am Beispiel von Google

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Foto: Zukunft Personal 2016 / Peter Porst

Arbeiten 4.0, Cloud Computing, IoT, Big Data, Social Networking, Sharing-Economy, künstliche Intelligenz, Robotik und Automatisierung – jede dieser Technologien verändert nachhaltig die Art und Weise, wie wir kommunizieren, interagieren und arbeiten. Disruptive digitale Geschäftsmodelle greifen etablierte Branchen an und stellen bewährte Geschäftskonzepte in Frage. Doch viele Manager denken immer noch traditionell, wenn es um „Digital Leadership“ geht – so lauten zumindest die Ergebnisse zahlreicher aktueller Studien. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Anders ist dies zum Beispiel bei Google, wie Frank Kohl-Boas auf der Zukunft Personal erzählte.

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„Netzwerke sind die Organisationsformen der Zukunft“

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Foto: Christian Kuhna

Im Gespräch mit Christian Kuhna,  Director Think Tank Future Trends & Innovation bei der adidas Group HR Strategy

Ende 2014 hat das HR Senior Leadership Team der adidas Group die Denkfabrik „HR Talent Think Tank for Future Trends and Innovation“ ins Leben gerufen: Christian Kuhna, der seit neun Jahren bei dem Sportartikelhersteller tätig ist und vorher für Future Learning verantwortlich war, ist der Kopf dieser einzigartigen Initiative. Er erforscht Trends in der Arbeitswelt und interpretiert sie für die Zukunft von Leadership und Personalmanagement in der eigenen Organisation. Als Netzwerker veranschaulicht seine Arbeitsweise, wie viele Beschäftigte demnächst arbeiten könnten: jenseits von Hierarchien und über Unternehmensgrenzen hinweg. Auf der Messe Zukunft Personal erzählte er vergangene Woche in einem Vortrag  von einigen zukunftsweisenden Projekten – und wir haben im Interview mit ihm darüber gesprochen.


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Gemeinsam raus aus der Box – mit Leadership und Teilhabe

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So sehen Siegerinnen aus – das Vodafone-HR-Team beim HR SKYdinner 2015, Foto: Stefan Wernz

Engagement und Stolz entsteht, wenn Mitarbeiter und Führungskräfte das große Ganze mitgestalten. Dazu braucht es Mut und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Vodafone Deutschland hat beides – und gewann damit den Deutschen Personalwirtschaftspreis 2015. Kurz bevor die traditionsreiche Auszeichnung erneut im KölnSKY (beim HR SKYdinner mit Preisverleihung) vergeben wird, resümieren die Projektverantwortlichen von Vodafone noch einmal die Erfahrungen mit ihrem Gewinner-Konzept. >>MORE>>

Digitalisierung und Arbeiten 4.0: Weshalb sich Mitarbeiter nach Identifikation sehnen

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Foto: perbit

Die Technik hat viele neue Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung und Zusammenarbeit eröffnet: Die Mitarbeiter haben nicht mehr zwangsläufig einen festen Arbeitsplatz im Unternehmen, sondern arbeiten mit ihren mobilen Endgeräten dort, wo sie sich gerade aufhalten: beim Kunden, im Zug oder im Homeoffice (siehe Studie „Mobiles Arbeiten“). Und sie arbeiten, wann es am besten passt: wenn der Geschäftspartner in den USA im Büro ist oder wenn die eigene Kinderbetreuung greift. Und zukünftig warten noch zahlreiche Umbrüche auf die Beschäftigten: Kollege Roboter und Künstliche Intelligenz sind auf dem Vormarsch. In dieser neuen Arbeitswelt sucht HR oft noch nach der eigenen Positionierung. Eine Chance dafür ist das Konzept der „HR Identity“. >>MORE>>

Lohngerechtigkeit: „Die Geschäftsführergehälter in Amerika sind ein Witz“

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Foto: Dan Price

Interview with Dan Price, Gründer und CEO von Gravity Payments

Während manche Menschen trotz harter Arbeit am Existenzminimum leben, werden andere für vergleichbare Aufgaben fürstlich entlohnt. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das ist selten Realität. Ein Gründer in den USA wollte das nicht hinnehmen und kam auf eine „verrückte“ Idee: Er verzichtete auf sein Millionengehalt, um jedem seiner Mitarbeiter mindestens 70.000 Dollar zu bezahlen. Damit hat er eine breite Diskussion losgetreten, woran sich das Gehalt orientieren sollte und ob Profit als einziges Unternehmensziel ausgedient hat. Wir sprachen mit Dan Price, CEO von Gravity Payments, der am 19. Oktober auf der Messe Zukunft Personal in Köln zu Gast ist.
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Digitale Transformation: Passt Ihre Personalstrategie zum Geschäftsmodell?

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Foto: pixabay.com

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist in vollem Gange und wird sich weiter beschleunigen. Man möchte den Unternehmen zurufen: „Beeilt Euch, handelt sofort, denn so langsam wie jetzt wird der Wandel nie mehr sein.“ Die Stichwörter der Stunde lauten Agilität, Hierarchieabbau, Diversität, Experimentierkultur, Mut, Offenheit oder Co-Creation. Reiner Aktionismus nach dem Motto „one size fits all“ wäre jedoch der falsche Weg. Wie Organisationsentwickler und Personalverantwortliche vorgehen sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. >>MORE>>

Personaler aller Branchen: Werdet zum CEO!

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Foto: pixabay.com

Der Abgesang auf das Human Resource Management läuft auf allen Kanälen. Die Schlagzeilen lauten „It’s time to blow up HR“, „Jetzt reichts!“ oder gar „Ich hasse HR!“. Stirbt die Disziplin bald aus? Noch ist das Rennen nicht entschieden, aber die Zukunft ist jetzt. Deshalb: In Zeiten rückläufiger Fachkräftezahlen und ständiger Veränderung wird HR zum Erfolgsgaranten. Nun heißt es: Schluss mit Oberverwalter und Mitarbeiter-Einzelfallmassagen! Schluss mit HR der Harmonieorientierten! Personaler aller Branchen: Tut Euch zusammen und erobert den Chefsessel! Seid die Autoren der Unternehmensgeschichte und die Designer der Transformationen! Ein praktischer Handlungsleitfaden.
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Setzen, sechs! Schlechte Zeugnisse für Chefs

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Foto: pixabay.com

Führungs- und Fachkompetenz sowie Menschlichkeit und Motivationsvermögen: Mit solchen Eigenschaften sollten vorbildliche Führungskräfte aufwarten. Doch diese Tugenden sehen nur wenige Arbeitnehmer in ihren Chefs. Gerade einmal 37 Prozent der Angestellten halten ihren direkten Vorgesetzten als „fachlich für den Job geeignet“, nur knapp jeder Dritte hält diesen für charakterlich qualifiziert. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie „Emotionale Führung am Arbeitsplatz“ der Personalberatung Rochus Mummert, über den dieser Beitrag im job and career Blog berichtet.

„Arbeitswelten 4.0“ – OpenCollaboration-Ansätze bei der Deutschen Bahn

Robert Gahren über die Initiative Arbeitswelten 4.0 der DB

Foto: Robert Gahren

Digitalisierung bedeutet mehr als neue technische Lösungen. Sie verändert die Art des Arbeitens, die Landschaft der Berufe und die Werte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die Digitalisierung ändern sich Geschäftsmodelle und Tätigkeiten in immer kürzeren Zyklen. Die Deutsche Bahn setzt sich mit dieser Entwicklung intensiv auseinander: Um sich den Auswirkungen und dabei vor allem den Chancen der Digitalisierung im Kontext neuer Arbeitswelten zu nähern, ist die DB mit der Initiative „Arbeitswelten 4.0“ einen außergewöhnlichen Weg gegangen. >>MORE>>

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