Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

Der offizielle Blog von Europas größter Fachmesse für Personalmanagement

Tag: Agilität

Deutschland braucht in den Führungsetagen Denker mit digitaler DNA

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Foto: Prof. Dr. Tobias Kollmann

„Während amerikanische Geschäftsmodelle bereits weltweit erfolgreich sind, basteln deutsche Entrepreneure oft zu lange an der ersten Geschäftsidee, weil sie risikoscheu sind“ – so das Resümee von Prof. Tobias Kollmann zur Rolle der deutschen Wirtschaft im Digitalbereich. Der Inhaber des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen plädiert dringend für einen digitalen Wertewandel in der deutschen Wirtschaft, aber auch bei den Arbeitnehmern. Denn die Digitalisierung dringt auch immer weiter in die Realwirtschaft ein, wo viele deutsche Unternehmen nach wie vor zwar Weltmarktführer sind. Um jedoch nicht abgehängt zu werden, müssen die Rahmenbedingungen für den digitalen Wandel schnell verändert werden, so der Experte.

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Digitalisierung hebt uns auf die nächste Evolutionsstufe

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Foto: Dr. Bettina Volkens

„Digitalisierung hebt uns auf die nächste Evolutionsstufe,“ prognostiziert Dr. Bettina Volkens, Arbeitsdirektorin der Deutschen Lufthansa AG. Dabei seien Ausmaß und Auswirkung der Veränderung nur ansatzweise zu erahnen, da sie exponentiell erfolgen. Die Arbeitsdirektorin sieht es als ihre zentrale und vordringlichste Aufgabe an, Menschen mit den neuen, digital geprägten Arbeitsrealitäten in Einklang zu bringen. Das heißt für sie: Den Menschen in den Mittelpunkt der Digitalisierung stellen und eine digitale Kultur fördern. Dafür müssten heutige Strukturen geändert und angepasst werden.

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Die Arbeitswelt ist gestaltbar

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Foto: Thorben Albrecht

Im Gespräch mit Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Es besteht kein Zweifel, dass sich die Arbeitswelt durch die Digitalisierung massiv verändern wird. Durch Vernetzung und Qualifizierung sieht Thorben Albrecht deutsche Unternehmen gut aufgestellt für die Arbeitswelt der Zukunft. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales setzt darauf, mit allen Akteuren im Gespräch zu bleiben und durch agile Arbeitspolitik Räume für Neues zu eröffnen. „Maßgeblich ist die gemeinsame Haltung dazu: Die Arbeitswelt ist nicht technologisch vorgegeben, sondern gestaltbar – und zwar auf allen Ebenen“, erklärt er in einem umfassenden Interview im Vorfeld der Zukunft Personal. Auf Europas größter Messe für Personalmanagement in Köln hält der Staatssekretär einen Keynote-Vortrag und ist Teilnehmer beim Future Talk, bei dem Politik auf Wirtschaft trifft.

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Digitalkompetent: Personalentwicklung für die Arbeitswelt der Zukunft

Schreibtisch mit PC und Schriftzug Do more.

Foto: Pexels

„Wer nicht digitalisiert, verliert“, „die Digitalisierung beginnt gestern“ oder „wer nicht digital denkt, kann seinen Laden zumachen“ – diese und ähnliche Prophezeiungen bestimmen momentan die Schlagzeilen und erzeugen Druck! Zum einen auf Unternehmen, die durch die Innovationskraft aufstrebender Start-ups neue Konkurrenz bekommen. Denn neue digitale Geschäftsideen greifen selbst stabil geglaubte Märkte an. Zum anderen entsteht aber auch Druck auf die Beschäftigten, die im digitalen Wandel Schritt halten müssen – sei es im Umgang mit neuen Technologien oder mit neuen Formen der Zusammenarbeit. So ist es kein Wunder, dass das Schlagwort „Lebenslanges Lernen“ im Zuge der Digitalisierung noch einmal Aufwind bekommen hat.

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Der Anti-Berater: Unternehmen zum Denken bringen – ergebnisoffen, experimentell, Tabus brechend

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Foto: Sven Franke auf einem Podium der Messe PERSONAL – © Jack Tillmanns

Sven Franke von AUGENHÖHEworks und CO:X im Porträt

Ein Podium mit Sven Franke auf unseren Messen Zukunft Personal oder PERSONAL ist immer für eine Überraschung gut. Und das liegt nicht nur an den spannenden Gästen, den Unternehmensvertretern, die er aus seinem Netzwerk mitbringt. Doch was ist eigentlich das Besondere an seiner Arbeit? Vielleicht, dass er eine klare Mission verfolgt: Er möchte nicht weniger, als gedankliche Mauern einreißen und so die Arbeits- und Bildungswelt verändern. Aktuell ist er für den New Work Award nominiert. Und auch hier zeigt er, dass er einfach etwas anders tickt… >>MORE>>

Unternehmenspolaroid: Momentaufnahme von Holokratie bei der velian GmbH

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Foto: Philipp Weber, Susanne Hilse und Matthias Kloth (von links)

Statt Unternehmen top-down zu führen, erproben immer mehr Betriebe neue, demokratischere Prinzipien. Das Ziel: mit der Digitalisierung Schritt halten, Entscheidungsprozesse beschleunigen und eine höhere Anpassungsfähigkeit an den Markt erreichen. Ein Beispiel ist die velian GmbH, ein IT-Unternehmen aus Braunschweig, das das Prinzip der Holokratie eingeführt hat. Rolleninhaber treffen nun die Entscheidungen, wobei jeder Mitarbeiter mehrere Rollen innehat. Notwendige Abstimmungen werden in bestimmten Gremien (sogenannten Holons oder Kreisen) getroffen und sollen immer dem Zweck des Unternehmens dienen: Der purpose von velian lautet „We create conscious Software for a conscious world. We return value to the people. We see and solve.“ Dahinter steht der Wunsch und das Ziel, Software zu entwickeln, die Menschen einen echten Mehrwert bietet und dabei Umwelt und Ressourcen berücksichtigt. Nadine Nobile hat die Softwareentwickler für den Podcast „co:culture – Arbeit gemeinsam gestalten“ besucht und mit ihnen über Erfolge und Herausforderungen gesprochen.  >>MORE>>

Digitale Transformation: Passt Ihre Personalstrategie zum Geschäftsmodell?

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Foto: pixabay.com

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist in vollem Gange und wird sich weiter beschleunigen. Man möchte den Unternehmen zurufen: „Beeilt Euch, handelt sofort, denn so langsam wie jetzt wird der Wandel nie mehr sein.“ Die Stichwörter der Stunde lauten Agilität, Hierarchieabbau, Diversität, Experimentierkultur, Mut, Offenheit oder Co-Creation. Reiner Aktionismus nach dem Motto „one size fits all“ wäre jedoch der falsche Weg. Wie Organisationsentwickler und Personalverantwortliche vorgehen sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. >>MORE>>

Studie: Scheitern schafft Vertrauen

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Foto: pixabay.com

Scheitern – ein Wort, das in der deutschen Arbeitswelt einem Tabu gleicht. Aus Angst zu versagen, neigen wir dazu, uns stärker unter Druck zu setzen als nötig und weniger Risiken einzugehen. Im Gegensatz zum amerikanischen Sprachgebrauch ist das Wort „Scheitern“ bei uns auch sehr negativ besetzt. IT-Professionals scheinen da allerdings etwas zuversichtlicher zu sein. Eine Umfrage der Developer Week in Zusammenarbeit mit dem Medien- und Weiterbildungsunternehmen „Neue Mediengesellschaft Ulm mbH“, die im Zeitraum April bis Mai 2016 mehr als 200 IT-ler zu diesem Thema befragt hat, zeigt, dass diese Berufsgruppe ein hohes Vertrauen in Personen setzt, die schon einmal gescheitert sind. Lesen Sie dazu diesen Beitrag im job and career Blog.

Agile Haltung lernen: Lass den Plan los, aber sei nicht planlos

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Foto: Torsten Voller und Thorsten Brand auf der PERSONAL2016 Nord (Jack Tillmanns)

Wer sich mit Entwicklungen in der Welt der Wirtschaft beschäftigt, stellt fest: Mit der Digitalisierung ist nichts mehr, wie es einmal war. So hat etwa Nokia, eine ehemals starke Marke, deutlich an Bedeutung eingebüßt. Die Automobilbranche muss sich nicht nur angesichts aktueller Krisen im Zuge von Softwaremanipulationen neu aufstellen – auch Google und Tesla bauen heute Autos. Agiles Management ist deshalb gefragt. Doch wie schaffen es Arbeitgeber, dass die Mitarbeiter dabei mitziehen? Torsten Voller und Thorsten Brand, beide Geschäftsführer von „Steife Brise“, nahmen die Messebesucher auf der PERSONAL2016 Nord auf eine Reise mit, die demonstrierte, wie das gelingen kann: durch Fehler machen, im Moment sein und vom Theater lernen. Die Hördatei ihres Auftritts ist jetzt (zusammen mit vielen weiteren Vorträgen) auf Soundcloud online. >>MORE>>