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Tag: Ausbildung (page 1 of 2)

E-Learning 4.0: Corporate Learning in der digitalen Transformation

Foto: Jack Tillmanns

Foto: Jack Tillmanns

Lebenslanges Lernen versus ‚Das haben wir immer schon so gemacht‘. Die Aus- und Weiterbildung von Beschäftigten ist ein zentrales Thema in den Personalabteilungen der Republik. Informationen sind heutzutage überall und ständig abrufbar. Morgens im Bett, auf dem Weg zur Arbeit in der Straßenbahn oder am Wochenende in einem Café. Bald komme eine neue Generation auf den Arbeitsmarkt, die anders lernen möchte und bereits anders gelernt hat – weg von Präsenzseminaren, bei denen nur ein Teil der Veranstaltung relevant ist, hin zu kurzen Lernsessions, die auf dem Tablet oder Smartphone gemacht werden können. Dazu hielt Prof. Dr. Ullrich Dittler, Professor für Interaktive Medien an der Hochschule Furtwangen, auf der PERSONAL2017 Süd einen Vortrag mit dem Titel: ‚E-Learning 4.0: Corporate Learning in Zeiten von Smart Devices, Social Networks und Mobile Learning‘. Für Unternehmen bedeute die neue Generation an Mitarbeitern auch eine ganz andere Generation an Lernern. In Stuttgart erläuterte der E-Learning-Experte, wie sich das Corporate Learning im Laufe der Zeit verändert hat und was diese Entwicklungen für Unternehmen und Personalabteilungen bedeutet.

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Arbeiten 4.0: Studenten schlecht vorbereitet

Der akademischen Berufswelt stehen große Veränderungen bevor: Arbeiten 4.0 beeinflusst nicht nur technische Berufe, sondern auch eher technikferne Tätigkeiten, bei denen es unter anderem um die Analyse, Sammlung, Recherche, Aufbereitung und Bereitstellung von Daten geht. Akademische Tätigkeiten könnten sich zukünftig in Richtung Konzeption, Kontrolle und Bewertung von automatisierten Analysen verlagern. Die Experten der Zukunft scheinen an den Hochschulen aber aktuell (noch) nicht ausreichend auf diese Anforderungen vorbereitet zu werden: Das zumindest ist das Ergebnis des aktuellen „Hochschul-Bildungs-Reports 2020“, einer Studie des Stifterverbands und der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey & Company. Informationen zu dem Report erhalten Sie in diesem Beitrag auf dem job and career Blog.

Wie können digitale Bildungsangebote die Integration beschleunigen?

Philip Gienandt zu digitalen Bildungsangeboten

Foto: Philip Gienandt

Die Ankunft von Geflüchteten stellt sowohl eine große Chance als auch eine Herausforderung für Deutschland dar. Das Land benötigt Zuwanderung, weil in vielen Branchen Fachkräfte fehlen. Doch zwischen der Ankunft in einer Notunterkunft und der Integration in den Arbeitsmarkt liegt ein weiter Weg. Nachdem die ersten Nöte der Menschen gelindert wurden, stellt sich also die Frage, wie sie schnellstmöglich und nachhaltig in unsere Gesellschaft integriert werden können. Schätzungsweise 30 Prozent der Geflüchteten sind jünger als 18 Jahre und 50 Prozent sind zwischen 18 und 35 Jahre alt, also im besten erwerbsfähigen Alter: Sie benötigen eine schulische und/oder berufliche Ausbildung, sie wollen in den Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Hierzu sind zuallererst fundierte Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig. >>MORE>>

Wenn der Boss Enthaltsamkeit übt – Chefin für einen Monat (Teil 2)

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Foto: Sascha Poddey, Music4friends

Man stelle sich vor: Azubis übernehmen für einen Monat das Ruder im eigenen Betrieb und machen die Arbeit der Geschäftsführung. Klingt verrückt, ist aber so passiert: bei Music4friends, einer Künstleragentur in Wuppertal. Wie können davon die Auszubildenden, die Teams und nicht zuletzt die Chefs profitieren? Nadine Nobile vom Podcast co:culture hat mit den Beteiligten im Unternehmen gesprochen. Nachdem sie im Teil 1 dieser kleinen Beitragsserie die Azubis Danielle und Michelle, die Chefinnen auf Zeit (Azubis mal anders: Chefin für einen Monat), vor dem Mikrofon hatte, folgt jetzt das Halbzeit-Gespräch mit dem pausierenden Geschäftsführer Sascha Poddey und mit Ausbilderin Jasmin Katke.

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Azubis mal anders: Chefin für einen Monat (Teil 1)

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Foto: Michelle und Danielle von Music4friends

Was machen Chefs eigentlich so, den lieben langen Tag? Das mag sich schon so mancher Azubi gefragt haben. Danielle und Michelle, Auszubildende bei der Künstleragentur Music4friends, konnten das nun hautnah erleben: Für einen Monat haben sie mit den beiden Geschäftsführern Sascha Götz und Sascha Poddey die Rollen getauscht. Die beiden angehenden Veranstaltungskauffrauen mussten nun die Planung in die Hand nehmen, Entscheidungen treffen und auch mal unangenehme Dinge ansprechen. Nadine Nobile ist für den Podcast co:culture nach Wuppertal zu Music4friends gefahren und hat mit den zwei mutigen Auszubildenden über das Projekt und ihre Erfahrungen gesprochen. Ein Halbzeitresümee.

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Ingenieurausbildung: Vielen Absolventen fehlt Praxiserfahrung

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Foto: Pixabay.com

Hält die moderne Ingenieurausbildung was sie verspricht? Sind Absolventen nach Ihrem Abschluss überhaupt ausreichend für den Beruf vorbereitet oder sind sie nur fit in der Theorie? Wie anerkannt sind die Bologna-Studiengänge bei Arbeitgebern? Mit diesen Fragen hat sich die Studie „15 Jahre Bologna-Reform – Quo vadis Ingenieurausbildung?“ beschäftigt, die der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gemeinsam mit dem VDI Verein Deutscher Ingenieure und der Stiftung Mercator beim Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH in Auftrag gegeben hat. Hintergrundinformationen dazu finden Sie im neusten Beitrag auf dem job and career Blog.

Integration von Flüchtlingen: Deutsche Unternehmen sehen mehr Chancen als Risiken

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Foto: pixabay.com

Die deutsche Gesellschaft diskutiert den Zustrom von Flüchtlingen sehr kontrovers, teilweise schlagen die Wellen hoch. Da ist es geradezu wohltuend, dass die Unternehmen das Thema wesentlich unaufgeregter betrachten. Diesen Eindruck vermittelt unsere Umfrage unter 354 Entscheidern aus Unternehmen, die Hays gemeinsam mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) anging. Das Gute dabei: Auf der Achse von Risiko und Chance neigt sich ihre Einschätzung mehr in Richtung Chance. Im Gegensatz zu breiten Teilen der Bevölkerung sind Unternehmen also offen, Flüchtlinge in ihre Organisation zu integrieren. >>MORE>>

In Memoriam: Interview mit Roger Willemsen

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Roger Willemsen London 2012,
© Anita Affentranger

„Seine Gäste ließ er die Wucht seiner Bildung nie spüren. Doch die Zuschauer wussten immer, da steht ein ausnehmend Kluger”, schreibt die Süddeutsche Zeitung heute in ihrem Nachruf auf Bestsellerautor und (Fernseh-)Moderator Roger Willemsen. Auch wir vom Team der Zukunft Personal haben diese Erfahrung gemacht, als er 2014 unser Gast war und uns ein Interview gab.

Roger Willemsen, 1955 in Bonn geboren, war Autor, Universitätsdozent, Übersetzer, Herausgeber und Korrespondent, ehe er 1991 zum Fernsehen kam, wo er in den folgenden 15 Jahren gut zweitausend Interviews führte, Kultursendungen produzierte, Filme drehte. Er interviewte unter anderem Audrey Hepburn, Yassir Arafat, Michail Gorbatschow, Madonna, Yehudi Menuin, Pierre Boulez, Margaret Thatcher und den Dalai Lama. Willemsen wurde mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Grimme-Preis in Gold. Später stand er mit Stand-Up-Programmen auf deutschen Bühnen. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen die Werke „Afghanische Reise“, „Hier spricht Guantánamo“, das mit dem Rinke-Preis ausgezeichnete Buch „Der Knacks“, sowie „Bangkok Noir“ und das in diesem Jahr (2014) veröffentlichte Buch „Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament“, das wochenlang die Bestsellerlisten anführte.

Am vergangenen Sonntag ist Roger Willemsen im Alter von 60 Jahren gestorben. In der traurigen Gewissheit, dass die Welt nun einen großen Denker und Sprachkünstler weniger hat, veröffentlichen wir noch einmal das Gespräch mit ihm über gängige Vorstellungen von Erfolg und Scheitern im Beruf, geführt am 1. September 2014.

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Ausbildungsstudie: Junge Migranten sind besonders aufstiegsorientiert

Ausbildungsstudie

Foto: obs/McDonald’s Deutschland

Bereits zum zweiten Mal hat der Fast-Food-Riese McDonalds in diesen Tagen eine Studie zum Thema Ausbildung vorgelegt, die sich mit den Möglichkeiten, Herausforderungen und Hürden für junge Menschen in Deutschland befasst.

Das interessanteste Ergebnis der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) durchgeführten Befragung: Insbesondere junge Migranten zeichnen sich durch außergewöhnliche Leistungsbereitschaft und Aufstiegsorientierung aus. Warum auch insgesamt die meisten Jugendlichen ihre Zukunftsaussichten positiv einschätzen und welche weiteren spannenden Ergebnisse die Studie zutage gefördert hat, für die Schüler, Azubis, Studenten und Berufstätige im Alter von 15 bis 24 Jahren befragt wurden, fasst dieser Beitrag im job and career Blog zusammen.

 

Weiterbildungskonserven sind wie ein Grippevirus

Christian Pirker erklärt auf der Personal Austria, wann und wodurch beim E-Learning der Funke überspringt.

Christian Pirker erklärt auf der Personal Austria, wann und wodurch beim E-Learning der Funke überspringt.

Im Gespräch mit dem Unternehmensberater und E-Learning-Experten Christian Pirker

E-Learning gilt in vielen Unternehmen als kostengünstige Alternative zu Präsenzseminaren. Doch auch effizientes Online-Lernen hat seinen Preis, gibt Mag. Christian Pirker zu bedenken. In der Praxis mangele es Webinaren und Co. allzu oft an Herz, Hirn und Hand. Von diesen weit verbreiteten, sterilen Weiterbildungskonserven hätten Mitarbeiter jedoch sehr schnell genug.

Wie es auch per Computer gelingt, Lernende einzubinden und somit zu begeistern, verrät der Experte im Keynote-Vortrag auf der Personal Austria 2015. Wir sprachen mit ihm schon im Vorfeld über seine Erfahrungen und seine Erfolgsformel für effektives Lernen. >>MORE>>

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