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Tag: Corporate Health

Burnout-Prävention mit Yoga: Der Müll muss raus!

Burnout-Prävention: Den ganzen Müll mit Yoga aus dem Körper spülen

Angelika Ahrens-Gutenbrunner. Quelle: privat

Dass Stress nicht nur aufs Gemüt, sondern auch auf die Gesundheit schlägt, weiß Angelika Ahrens-Gutenbrunner nur zu gut. Die ORF-Journalistin ist Dauerbelastung und nur wenig Freizeit gewohnt – eigentlich Vorboten von Burnout und Kräfteschwund. Doch die „€co“-Moderatorin, seit mehr als 20 Jahren im Beruf, ist mit sich selbst völlig im Reinen und noch dazu tiefenentspannt.

Wie das? Um Stress auszugleichen, nutzt sie die Kraft der Meditation und des Yoga, hat sogar neben ihrem Beruf eine Ausbildung zur Yoga- und Antistresstrainerin absolviert. Ihre Expertise gibt sie seit vier Jahren auch an ihre ORF-Kollegen weiter: Unter dem Titel „Fit und belastbar im Job“ bietet sie einen Workshop zur Burnout-Prävention an, aus dem sie im November auch auf der Personal Austria einen Auszug präsentiert.

Mit welchen Kniffen wir einem anstrengenden Arbeitstag vorbeugen, neue Energie tanken und entspannen können, hat sie uns vorab in einem Interview verraten. >>MORE>>

Der Weckruf: „Schlafmangel ist ein unternehmensweites Problem”

Vicki-Culpin_onlineInterview mit Schlafforscherin Prof. Vicki Culpin

Der Regisseur Rainer Werner Fassbinder sagte: „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin.“ Lange galt Schlaf als etwas für Schwächlinge. Bis heute preisen viele Manager ihre Fähigkeit, mit wenig Schlaf auszukommen, wie etwa Marissa Mayer von Yahoo, Tesla-CEO Elon Musk oder US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Doch neuere Untersuchungen zeigen, dass Schlafmangel erhebliche Auswirkung auf die Leistung, die körperliche Gesundheit sowie das soziale und emotionale Leben haben kann. Sollten Arbeitgeber nun also Schlaf zu ihrer Angelegenheit machen, wie sie es bereits bei anderen Aspekten der Mitarbeitergesundheit tun? Wir sprachen mit Schlafforscherin Prof. Vicki Culpin von der britischen Business School Ashridge Executive Education, die eine der Hauptrednerinnen auf der Messe Zukunft Personal im Oktober sein wird.

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Ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland gescheitert?

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Foto: pixabay.com

Prof. Dr. Volker Nürnberg, Studiengangsleiter Gesundheitsmanagement der Hochschule für angewandtes Management Erding, stellte auf der Zukunft Personal kürzlich eine steile These auf: „Das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland ist gescheitert.“ Zum einen hätten nur die großen Vorzeigeunternehmen, ein paar Mittelständler und einzelne Kleinstbetriebe ein vorzeigbares BGM – also nicht einmal die Hälfte der Firmen. Und auch das beste BGM erreiche aktuell nur 20 Prozent der Mitarbeiter – vor allem Frauen zwischen 30 und 40 Jahren. Bei den „3 M: Männer, Migranten und Minderqualifizierte“ hingegen: Fehlanzeige. „Die Gesunden machen wir noch gesünder, um die Kranken kümmern wir uns auch. Aber an 90 Prozent der Mitarbeiter geht alles vorbei“, folgerte Nürnberg.

Nun gießt er in seiner Funktion als Leiter Health Management bei Mercer mit der neuen Trendstudie „Stressfaktor Smartphone 2015“ Öl ins Feuer: Laut der Untersuchung sind 88 Prozent der Führungskräfte durch die ständige Erreichbarkeit über ihre Smartphones höherem Stress ausgesetzt. Was nun? Wo lässt sich da ansetzen?

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