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Tag: Crowdworking

Crowdworking – Selbstbestimmtes Arbeiten oder digitale Sklaventreiberei?

Crowdworking – Selbstbestimmtes Arbeiten oder digitale Sklaventreiberei?

Podiumsdiskussion zum Thema „Crowdworking“ auf der Zukunft Personal 2016 in Köln. V.l.n.r: Christian Kuhna, Mirjam Pütz, Raúl Krauthausen, Moderatorin Angela Stave, Bastian Unterberg und Vanessa Barth.

Apps testen, Adressen eingeben, Produktbeschreibungen erstellen – und das alles für einen Hungerlohn. Diese Assoziationen verbinden viele mit dem Begriff „Crowdworking“. Doch das Phänomen ist vielschichtiger: Nicht nur vermeintlich anspruchslose Micro-Aufgaben werden anonym im Netz vergeben, sondern auch Forschungs-, Entwicklungs- oder Designaufgaben wie etwa die Kreation eines neuen Corporate Designs oder die Programmierung einer komplexen Applikation. Spaß, Lernmöglichkeiten und weniger der Verdienst stehen dabei für viele Crowdworker im Vordergrund (siehe Gastbeitrag von Prof. Al-Ani).

Ausbeutung oder selbstbestimmtes Arbeiten? Perspektiven, Chancen und Herausforderungen des plattformbasierten Arbeitens erörterten Experten im Trendforum „Digital Culture“ auf der Zukunft Personal 2016 in Köln.

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Crowdworking und die eigentümliche Geschichte einer Studie

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Foto: stocksnap.io – Fabian Irsara

Crowdworking wird zunehmend zu einem erkennbaren Arbeits- und Geschäftsmodell: Auf virtuellen Plattformen erledigen die Nutzer nicht nur minimale Kleinstaufgaben, sondern bringen sich auch mit ihren Ideen ein oder testen neue Produkte. Eine Studie am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft zeigt, was Crowdworker dazu motiviert: Hier stehen Spaß und Lernmöglichkeiten an erster Stelle und weniger der Verdienst. Werden sie aufgrund dieser Einstellung dafür ausgenutzt, Innovationen und Ressourcen möglichst umsonst in ausgelaugte Unternehmen zu transferieren? Wie wird sich diese Arbeitsform weiterentwickeln?

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Crowdworking: „Der Wildwuchs an Plattformen nimmt zu“

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Foto: Dr. Michael Gebert

Im Gespräch mit Dr. Michael Gebert

Was die einen als digitale Tagelöhnerei verteufeln, preisen die anderen als Quelle der Inspiration und Zukunft der Arbeitswelt. Die Rede ist von Crowdworking – bisweilen auch unter dem Begriff Crowdsourcing geführt. Unternehmen lassen dabei Aufgaben und Projekte von Mitarbeitern bearbeiten, die nicht fest bei ihnen angestellt sind. Über zahlreiche Plattformen können sie somit weltweit das Wissen von Fachleuten einbeziehen. Immer mehr Portale schießen wie Pilze aus dem Boden und erschweren den Durchblick im Crowdworking-Dschungel. Wir sprachen mit Crowdworking-Vordenker Dr. Michael Gebert, Vorstand und Gründungsmitglied des Deutschen Crowdsourcing Verbands, über die noch junge Szene.

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