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Tag: Demokratie

Unternehmenspolaroid: Momentaufnahme von Holokratie bei der velian GmbH

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Foto: Philipp Weber, Susanne Hilse und Matthias Kloth (von links)

Statt Unternehmen top-down zu führen, erproben immer mehr Betriebe neue, demokratischere Prinzipien. Das Ziel: mit der Digitalisierung Schritt halten, Entscheidungsprozesse beschleunigen und eine höhere Anpassungsfähigkeit an den Markt erreichen. Ein Beispiel ist die velian GmbH, ein IT-Unternehmen aus Braunschweig, das das Prinzip der Holokratie eingeführt hat. Rolleninhaber treffen nun die Entscheidungen, wobei jeder Mitarbeiter mehrere Rollen innehat. Notwendige Abstimmungen werden in bestimmten Gremien (sogenannten Holons oder Kreisen) getroffen und sollen immer dem Zweck des Unternehmens dienen: Der purpose von velian lautet „We create conscious Software for a conscious world. We return value to the people. We see and solve.“ Dahinter steht der Wunsch und das Ziel, Software zu entwickeln, die Menschen einen echten Mehrwert bietet und dabei Umwelt und Ressourcen berücksichtigt. Nadine Nobile hat die Softwareentwickler für den Podcast „co:culture – Arbeit gemeinsam gestalten“ besucht und mit ihnen über Erfolge und Herausforderungen gesprochen.  >>MORE>>

Digitalisierung ist ein Versprechen für mehr Menschlichkeit – 7 Gründe, es einzulösen

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Was sind die „weichen Faktoren“ der Digitalisierung? Foto: pixabay.com

„In Panama ist alles ganz anders – und viel größer!“ heißt es in einem bekannten Kinderbuch, aus dem ich meiner Tochter gerne vorlese. Träumen von Panama ist aber nicht nur für Kinder eine schöne Sache, sondern offenbar für alle Menschen unabhängig von Alter und Bildung. Eines dieser Panamas, von dem gerade viele träumen, heißt Digitalisierung. Es glänzt und blitzt verheißungsvoll – und dort, wo es schon im Gange ist, scheint alles ganz anders und viel größer: Geschäftsmodelle und ganze Unternehmen werden revolutioniert, neue Märkte eröffnen sich und auch dem einzelnen Beschäftigten könnten sich neue, zusätzliche Möglichkeiten bieten. Doch worauf kommt es an, damit dies auch gelingt? In diesem Beitrag habe ich sieben Thesen zusammengefasst.

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Augenhöhe bei Prizeotels: Horizontal statt vertikal motivieren

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Foto: prizeotel

Ein „Signature-Brand“ mit hochwertigem Design, technischen Innovationen und einem jungen selbstbestimmten Team – mit dieser Formel haben Marco Nussbaum und Dr. Matthias Zimmermann die Economy-Designmarke Prizeotel 2006 gegründet. In Zusammenarbeit mit dem internationalen Stardesigner Karim Rashid entwickelten beide bisher drei Häuser auf dem deutschen Markt: in Bremen 2009 das erste Hotel, 2014 folgte Hamburg, 2015 eine weitere Adresse in Hannover. Die Expansion in weitere deutsche und europäische Großstädte ist fest im Visier. Prizeotel hat sich bereits innerhalb weniger Jahre zu einer Marke mit großer Investorenbegehrlichkeit entwickelt. Einen wesentlichen Anteil daran hat das Teamkonzept: Horizontal statt vertikal motivieren und das auf Augenhöhe.
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Wenn der Boss Enthaltsamkeit übt – Chefin für einen Monat (Teil 2)

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Foto: Sascha Poddey, Music4friends

Man stelle sich vor: Azubis übernehmen für einen Monat das Ruder im eigenen Betrieb und machen die Arbeit der Geschäftsführung. Klingt verrückt, ist aber so passiert: bei Music4friends, einer Künstleragentur in Wuppertal. Wie können davon die Auszubildenden, die Teams und nicht zuletzt die Chefs profitieren? Nadine Nobile vom Podcast co:culture hat mit den Beteiligten im Unternehmen gesprochen. Nachdem sie im Teil 1 dieser kleinen Beitragsserie die Azubis Danielle und Michelle, die Chefinnen auf Zeit (Azubis mal anders: Chefin für einen Monat), vor dem Mikrofon hatte, folgt jetzt das Halbzeit-Gespräch mit dem pausierenden Geschäftsführer Sascha Poddey und mit Ausbilderin Jasmin Katke.

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Azubis mal anders: Chefin für einen Monat (Teil 1)

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Foto: Michelle und Danielle von Music4friends

Was machen Chefs eigentlich so, den lieben langen Tag? Das mag sich schon so mancher Azubi gefragt haben. Danielle und Michelle, Auszubildende bei der Künstleragentur Music4friends, konnten das nun hautnah erleben: Für einen Monat haben sie mit den beiden Geschäftsführern Sascha Götz und Sascha Poddey die Rollen getauscht. Die beiden angehenden Veranstaltungskauffrauen mussten nun die Planung in die Hand nehmen, Entscheidungen treffen und auch mal unangenehme Dinge ansprechen. Nadine Nobile ist für den Podcast co:culture nach Wuppertal zu Music4friends gefahren und hat mit den zwei mutigen Auszubildenden über das Projekt und ihre Erfahrungen gesprochen. Ein Halbzeitresümee.

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Abenteuer Unternehmenskultur: „Für Augenhöhe gibt es keine Blaupausen“

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Foto: Sven Franke

Im Gespräch mit Sven Franke, AUGENHÖHEworks

Das Projekt AUGENHÖHE geht weiter: Am 4. März war Premiere für AUGENHÖHEwege, dem 2. Teil der Dokumentation in Sachen neue Unternehmenskultur – und zwar gleich an zehn Standorten im gesamten deutschsprachigen Raum. Vom Kino am Potsdamer Platz über den Startplatz in Köln und ein alternatives Wohnprojekt in Wien bis zum 32. Stock des DB Systel Towers in Frankfurt, überall ging es in Film und anschließendem Dialog um eine Arbeitswelt jenseits klassischer Hierarchien. Wir haben Sven Franke von AUGENHÖHEworks dazu interviewt, der auf der PERSONAL2016 Nord und Süd jeweils ein Praxispanel zum Thema moderiert. Er berichtet darüber, was sich seit der Premiere des ersten Film im Januar 2015 alles getan hat und welche Erfahrungen die an dem Projekt beteiligten Unternehmen in der Praxis machen. >>MORE>>

Simplify HR: Im Gespräch mit SAP-Personalleiter Wolfgang Fassnacht

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Foto: Wolfgang Fassnacht

„Mitarbeiter müssen die gesamte Wertschöpfungskette verstehen und verantworten“

Komplexität und Agilität gelten als zwei der größten Herausforderungen in der digitalen Arbeitswelt. Alles soll immer schneller und flexibler sein. Vor diesem Hintergrund sehnen sich nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Managementetagen nach Vereinfachung. Softwaretools gelten dabei oft als Heilsbringer. Doch reduzieren sie tatsächlich Komplexität und machen sie Betriebe wirklich produktiver? Oder was gehört noch dazu, damit wir in einer hochvernetzten Arbeitswelt nicht untergehen? Wir sprachen mit Wolfgang Fassnacht, Personalleiter von SAP Deutschland.

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Demokratie in Unternehmen: Wenn der Geschäftsführer Wahlhelfer braucht und die Mitarbeiter keine Zeit zum Arbeiten haben

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Foto: Zukunft Personal – Franz Pflügl

Die Schlagwort-Dichte erhöht sich stündlich, wenn es um das Thema Demokratisierung in Unternehmen geht: New Work, Führung ohne Führungskräfte, Führen ohne Hierarchie, Holocracy, Soziokratie. Die Botschaft ist klar und für viele elektrisierend. Aus und vorbei ist es mit der Devise „Der Ober sticht den Unter“. Mitbestimmung ist Trumpf. Argumente und Konsens zählen. Das geht sogar so weit, dass Mitarbeiter ihren Geschäftsführer wählen dürfen (Joachim Rotzinger, Marc Stoffel. Gelebte Demokratie. In Harvard Business Manager, Juli 2015) oder gemeinsam ihr Gehalt bestimmen. >>MORE>>