Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

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Tag: Führung (page 1 of 3)

Prävention 4.0: „Ein aussichtsreicher, aber steiniger Weg“

Prävention 4.0: „Ein aussichtsreicher, aber steiniger Weg“

Foto: Pexels

Interview mit Katja Hedke, freiberufliche Sicherheitsingenieurin und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. (VDSI)

Starre 9 to 5- Arbeitszeiten und der fixe Arbeitsort werden in vielen Berufen nach und nach von flexiblen Arbeitszeitmodellen und mobilen Einsatzorten abgelöst – der Digitalisierung sei Dank. Das wirkt sich auch auf unsere Gesundheit aus. Um Potenziale und Risiken im Vorfeld abzustecken und die Gesundheitsförderung zukunftsfit zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Verbundprojekt „Prävention 4.0“ ins Leben gerufen. Katja Hedke, Mitarbeiterin beim Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI), wird in ihrem Keynote-Vortrag auf der Corporate Health Convention 2017 am 9. Mai in Stuttgart erste Ergebnisse präsentieren. Im nachfolgenden Interview hat uns die freischaffende Sicherheitsingenieurin bereits Einblicke in die Projektarbeit gegeben.

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Digital Leadership am Beispiel von Google

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Foto: Zukunft Personal 2016 / Peter Porst

Arbeiten 4.0, Cloud Computing, IoT, Big Data, Social Networking, Sharing-Economy, künstliche Intelligenz, Robotik und Automatisierung – jede dieser Technologien verändert nachhaltig die Art und Weise, wie wir kommunizieren, interagieren und arbeiten. Disruptive digitale Geschäftsmodelle greifen etablierte Branchen an und stellen bewährte Geschäftskonzepte in Frage. Doch viele Manager denken immer noch traditionell, wenn es um „Digital Leadership“ geht – so lauten zumindest die Ergebnisse zahlreicher aktueller Studien. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Anders ist dies zum Beispiel bei Google, wie Frank Kohl-Boas auf der Zukunft Personal erzählte.

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Gemeinsam raus aus der Box – mit Leadership und Teilhabe

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So sehen Siegerinnen aus – das Vodafone-HR-Team beim HR SKYdinner 2015, Foto: Stefan Wernz

Engagement und Stolz entsteht, wenn Mitarbeiter und Führungskräfte das große Ganze mitgestalten. Dazu braucht es Mut und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Vodafone Deutschland hat beides – und gewann damit den Deutschen Personalwirtschaftspreis 2015. Kurz bevor die traditionsreiche Auszeichnung erneut im KölnSKY (beim HR SKYdinner mit Preisverleihung) vergeben wird, resümieren die Projektverantwortlichen von Vodafone noch einmal die Erfahrungen mit ihrem Gewinner-Konzept. >>MORE>>

Millennials sind Langstreckenläufer: Was bedeutet das für Unternehmen?

Grafik: In welchem Alter rechnen die Millennials mit ihrem Ruhestand?

Quelle: Studie „Millennials im Karrieremarathon“ der ManpowerGroup

Im Jahr 2020 werden die Millennials, auch als Generation Y bezeichnet, weltweit mehr als ein Drittel der berufstätigen Bevölkerung stellen. Kein Wunder also, dass sich eine Vielzahl an Büchern, Artikeln und Studien mit ihnen beschäftigen. Werden sie von den einen als illoyal, egoistisch und faul dargestellt, bezeichnen andere sie als eine Generation von digitalen Entrepreneuren und Innovatoren. Was Millennials von ihrem Arbeitsplatz erwarten, welche Entwicklungsmöglichkeiten sie anstreben und was sie bei einem Arbeitgeber hält, hat die ManpowerGroup in einer qualitativen Studie untersucht. Dazu wurden in 25 Ländern, darunter auch Deutschland, 19.000 Millennials und mehr als 1.500 Personalexperten interviewt. >>MORE>>

Setzen, sechs! Schlechte Zeugnisse für Chefs

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Foto: pixabay.com

Führungs- und Fachkompetenz sowie Menschlichkeit und Motivationsvermögen: Mit solchen Eigenschaften sollten vorbildliche Führungskräfte aufwarten. Doch diese Tugenden sehen nur wenige Arbeitnehmer in ihren Chefs. Gerade einmal 37 Prozent der Angestellten halten ihren direkten Vorgesetzten als „fachlich für den Job geeignet“, nur knapp jeder Dritte hält diesen für charakterlich qualifiziert. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie „Emotionale Führung am Arbeitsplatz“ der Personalberatung Rochus Mummert, über den dieser Beitrag im job and career Blog berichtet.

Digitalisierung: Neues Denken zum Thema Personal macht sich breit

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Foto: PERSONAL Süd – Jack Tillmanns

Am Dienstag und Mittwoch gaben die PERSONAL2016 Süd und die Parallelmesse Corporate Health Convention in der Messe Stuttgart Einblick in die Entwicklung der Arbeitswelt – beide Messen zogen zusammen 7.215 Besucher an. Topaktuelle Diskussionen, etwa zu der soeben verabschiedeten Neuregelung von Zeitarbeit und Werkverträgen und zur Digitalisierung der Arbeitswelt, und die Präsentation neuer Studien zu den Themen mobiles Arbeiten und Recruiting gaben gute Anhaltspunkte, wo das Personalmanagement aktuell steht. Keynote Speaker wie Dr. Bernhard von Mutius, Stephan Grabmeier oder Andreas Schledt überzeugten mit knackigen Appellen an ihre Personalerkollegen. Ein Nachbericht. >>MORE>>

„Arbeitswelten 4.0“ – OpenCollaboration-Ansätze bei der Deutschen Bahn

Robert Gahren über die Initiative Arbeitswelten 4.0 der DB

Foto: Robert Gahren

Digitalisierung bedeutet mehr als neue technische Lösungen. Sie verändert die Art des Arbeitens, die Landschaft der Berufe und die Werte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die Digitalisierung ändern sich Geschäftsmodelle und Tätigkeiten in immer kürzeren Zyklen. Die Deutsche Bahn setzt sich mit dieser Entwicklung intensiv auseinander: Um sich den Auswirkungen und dabei vor allem den Chancen der Digitalisierung im Kontext neuer Arbeitswelten zu nähern, ist die DB mit der Initiative „Arbeitswelten 4.0“ einen außergewöhnlichen Weg gegangen. >>MORE>>

Unternehmenskultur: One size fits all oder ganz individuell?

Keynote der PERSONAL2016 Nord Frauke von Polier

Copyright: foto focus Jack Tillmanns/ spring Messe Mangement

„Die Unternehmenskultur ist der einzige Wettbewerbsvorteil, den man nicht kopieren kann“, davon ist Frauke von Polier überzeugt. Seit fünf Jahren ist sie Head of HR bei Zalando und hat das Unternehmen in einer Phase des Hypergrowth begleitet. In ihrem Keynote-Vortrag sprach die Personalchefin gestern auf der PERSONAL2016 Nord in Hamburg über ihre Learnings beim Aufbau einer Unternehmenskultur.

Innerhalb von drei Jahren ist Zalando von 300 Mitarbeitern auf 6.000 Mitarbeitern gewachsen, mittlerweile sind es beinahe 11.000. Die Personaler haben recruitet, organisiert und die inzwischen 20 Unternehmen der Zalando-Gruppe begleitet. Dabei kam die Frage nach der Unternehmenskultur zu kurz und das Online-Modegeschäft wurde bestraft. Um profitabel zu werden, musste Zalando seine Strukturen überdenken: Maßnahmen zur Restrukturierung, Reorganisation, Professionalisierung und Kostenreduzierung stießen bei den Mitarbeitern jedoch auf wenig Verständnis. Intern verschlechterte sich die Stimmung und viele Mitarbeiter, die Zalando halten wollte, verließen das Unternehmen. >>MORE>>

Brauchen wir noch Mitarbeitergespräche?

HR-Battle auf der PERSONAL Nord

Copyright: foto focus Jack Tillmanns/ spring Messe Management

Das Jahr ist vorbei und das alljährliche Mitarbeitergespräch steht an. Viele Personaler halten es für unverzichtbar, andere wiederum fordern die Abschaffung. Ob das klassische Mitarbeitergespräch noch zeitgemäß ist und seinen Zweck erfüllt oder ob neue Feedbackformate an seine Stelle treten sollten, debattierten gestern Prof. Dr. Jörg Knoblauch (tempus Unternehmensberatung) und Prof. Dr. Armin Trost (Business School der Hochschule Furtwangen) beim HR-Battle auf der PERSONAL2016 Nord in Hamburg. Nachdem die beiden Kontrahenten ihre Argumente ausgetauscht hatten, durfte das Publikum entscheiden, wer mehr überzeugen konnte. >>MORE>>

Durch die schwarze Brille: Wissensdefizite zur Erkrankung Depression

Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl. Foto: Stefan Straube

Für Menschen mit einer Depression gibt es eine goldene Regel: Während der Erkrankung sollten sie keine wichtigen Entscheidungen treffen. „Sie sehen alles durch die schwarze Brille und verwechseln leicht die Kausalitäten“, warnt Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und deutschlandweit anerkannter Experte für diese „häufige, schwere, aber gut behandelbare Erkrankung“. Obwohl der Burnout-Boom psychische Leiden „salonfähig“ gemacht hat, beklagt der Professor für Psychiatrie und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig Wissensdefizite im Umgang mit der Erkrankung – insbesondere am Arbeitsplatz. Im Interview anlässlich seines Keynote-Vortrags auf der Fachmesse Corporate Health Convention 2016 spricht er über Merkmale und die Behandlung von Depression, typisch deutsche Herangehensweisen und den Motor, der ihn antreibt. >>MORE>>

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