Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

Der offizielle Blog von Europas größter Fachmesse für Personalmanagement

Tag: Karriere (page 1 of 2)

Kollege Roboter: Heute ist ein guter Tag, um Leben zu retten!

Kollege-Roboter

Die Digitalisierung der Gesundheitsbranche wirft eine große Frage auf: Können Roboter sogar Ärzte ersetzen? Ohne Zweifel bringt die Verbindung von Technik und Medizin weltweit erstaunliche Entwicklungen hervor: Organe kommen aus dem 3D-Drucker, den Blutzucker kontrolliert die Kontaktlinse, in halbautomatischen Laborstraßen untersuchen Maschinen Körperflüssigkeiten und Roboter assistieren bei chirurgischen Eingriffen. Google und IBM haben sich der Analyse von Patientendaten angenommen, denn ohne Künstliche Intelligenz lässt sich die Flut an medizinischen Daten kaum noch analysieren. Doch sind Roboter in der Medizin wirklich Konkurrenten oder nicht vielmehr Kollegen?

>>MORE>>

Crowdworking – Selbstbestimmtes Arbeiten oder digitale Sklaventreiberei?

Crowdworking – Selbstbestimmtes Arbeiten oder digitale Sklaventreiberei?

Podiumsdiskussion zum Thema „Crowdworking“ auf der Zukunft Personal 2016 in Köln. V.l.n.r: Christian Kuhna, Mirjam Pütz, Raúl Krauthausen, Moderatorin Angela Stave, Bastian Unterberg und Vanessa Barth.

Apps testen, Adressen eingeben, Produktbeschreibungen erstellen – und das alles für einen Hungerlohn. Diese Assoziationen verbinden viele mit dem Begriff „Crowdworking“. Doch das Phänomen ist vielschichtiger: Nicht nur vermeintlich anspruchslose Micro-Aufgaben werden anonym im Netz vergeben, sondern auch Forschungs-, Entwicklungs- oder Designaufgaben wie etwa die Kreation eines neuen Corporate Designs oder die Programmierung einer komplexen Applikation. Spaß, Lernmöglichkeiten und weniger der Verdienst stehen dabei für viele Crowdworker im Vordergrund (siehe Gastbeitrag von Prof. Al-Ani).

Ausbeutung oder selbstbestimmtes Arbeiten? Perspektiven, Chancen und Herausforderungen des plattformbasierten Arbeitens erörterten Experten im Trendforum „Digital Culture“ auf der Zukunft Personal 2016 in Köln.

>>MORE>>

„Das persönliche Arbeitsverhältnis wird zum Baukastensystem“

frank-riemensperger_online

Foto: Frank Riemensperger

Im Gespräch mit Frank Riemensperger, Präsidiumsmitglied im Bitkom- Hauptvorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture      

Frank Riemensperger ist seit 2009 Vorsitzender der Accenture-Ländergruppe Deutschland, Österreich und Schweiz. Der Informatiker startete kurz nach seinem Studium im Jahr 1989 bei Accenture – zunächst als Spezialist für komplexe, IT-Transformationen in Großunternehmen, später wurde er Partner und trieb als Verantwortlicher für den Geschäftsbereich Products Technology weltweit den Auf- und Ausbau von Servicecentern voran. Die Messe Zukunft Personal 2016 eröffnete er im Oktober mit einem Vortrag zum Thema „Kollege Roboter – Was uns in der digitalen Arbeitswelt der Zukunft erwartet“. Ein Hintergrundgespräch über die künftige Entwicklung von Karrieren und Berufsfeldern. >>MORE>>

„Netzwerke sind die Organisationsformen der Zukunft“

christian-kuhna_online

Foto: Christian Kuhna

Im Gespräch mit Christian Kuhna,  Director Think Tank Future Trends & Innovation bei der adidas Group HR Strategy

Ende 2014 hat das HR Senior Leadership Team der adidas Group die Denkfabrik „HR Talent Think Tank for Future Trends and Innovation“ ins Leben gerufen: Christian Kuhna, der seit neun Jahren bei dem Sportartikelhersteller tätig ist und vorher für Future Learning verantwortlich war, ist der Kopf dieser einzigartigen Initiative. Er erforscht Trends in der Arbeitswelt und interpretiert sie für die Zukunft von Leadership und Personalmanagement in der eigenen Organisation. Als Netzwerker veranschaulicht seine Arbeitsweise, wie viele Beschäftigte demnächst arbeiten könnten: jenseits von Hierarchien und über Unternehmensgrenzen hinweg. Auf der Messe Zukunft Personal erzählte er vergangene Woche in einem Vortrag  von einigen zukunftsweisenden Projekten – und wir haben im Interview mit ihm darüber gesprochen.


>>MORE>>

„Blühe dort, wo Du gepflanzt bist“

judith-williams

Foto: Judith Williams

Im Gespräch mit Judith Williams, Unternehmerin, Fernsehmoderatorin und Investorin beim Start-up-Format „Die Höhle der Löwen“ (VOX)

Judith Williams ist die einzige Frau in der Investorenriege der Start-up-Show „Die Höhle der Löwen“ auf VOX. Als Europas erfolgreichste TV-Unternehmerin – Williams vertreibt über die Teleshopping-Sender HSE24 in Deutschland und QVC in Großbritannien ihre eigenen Kosmetikprodukte und erwirtschaftet einen Jahresumsatz im dreistelligen Millionenbereich – hat sie das nötige Know-how und den richtigen Riecher für Millionenideen. Wir sprachen mit der gelernten Opernsängerin und Keynote-Sprecherin der Messe Zukunft Personal darüber, was gute Ideen ausmacht, wie sie entstehen und was etablierte Unternehmen von der Gründerszene lernen können.

>>MORE>>

Was Team-Ego-Balance mit Recruiting zu tun hat

business-1137363_640

Foto: pixabay.com

Candidate Experience, Arbeitnehmermarkt, Gen Y – das sind nur einige Schlagworte, die in der lebhaften Diskussion rund um das Recruiting von Fachkräften fallen. Die Online-Jobbörse StepStone hat diesen Themenkomplex in ihrer diesjährigen Trendstudie „Jobs nach Maß“ ausführlich unter die Lupe genommen und dafür im Frühjahr rund 14.000 Fach- und Führungskräfte befragt. Neben der Frage, wie selbstbewusst Fachkräfte heute sind, wenn es um ihre Karriere geht, spielte auch die Team-Ego-Balance eine Rolle: Was ist Fachkräften wichtiger: eigenverantwortlich arbeiten oder im Team aufgehen? >>MORE>>

Wie können digitale Bildungsangebote die Integration beschleunigen?

Philip Gienandt zu digitalen Bildungsangeboten

Foto: Philip Gienandt

Die Ankunft von Geflüchteten stellt sowohl eine große Chance als auch eine Herausforderung für Deutschland dar. Das Land benötigt Zuwanderung, weil in vielen Branchen Fachkräfte fehlen. Doch zwischen der Ankunft in einer Notunterkunft und der Integration in den Arbeitsmarkt liegt ein weiter Weg. Nachdem die ersten Nöte der Menschen gelindert wurden, stellt sich also die Frage, wie sie schnellstmöglich und nachhaltig in unsere Gesellschaft integriert werden können. Schätzungsweise 30 Prozent der Geflüchteten sind jünger als 18 Jahre und 50 Prozent sind zwischen 18 und 35 Jahre alt, also im besten erwerbsfähigen Alter: Sie benötigen eine schulische und/oder berufliche Ausbildung, sie wollen in den Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Hierzu sind zuallererst fundierte Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig. >>MORE>>

„Der Innovationstransfer von Start-ups braucht einen langen Atem“

Foto: Max von der Ahé

Foto: Max von der Ahé

Im Gespräch mit Maximilian von der Ahé, Gründer und CEO von betahaus

Start-ups gelten aktuell nicht nur als hipp, sondern dienen vielen etablierten Unternehmen auch als Vorbild. Gerade wenn es um die Innovationsfähigkeit und die Schnelligkeit der Gründer geht, möchten sich etablierte Firmen gerne eine Scheibe abschneiden. Doch wie können Arbeitgeber Innovationen der Entrepreneure aufgreifen oder deren Denke in der eigenen Kultur und in den Köpfen der Mitarbeiter verankern? Wir sprachen mit Max von der Ahé, Gründer des Coworking Space betahaus, der seit vielen Jahren weltweit an der Schnittstelle von etablierten Unternehmen zu Start-ups und Freelancern arbeitet. >>MORE>>

In Memoriam: Interview mit Roger Willemsen

Roger_Willemsen_London_2012_Anita_Affentranger_web

Roger Willemsen London 2012,
© Anita Affentranger

„Seine Gäste ließ er die Wucht seiner Bildung nie spüren. Doch die Zuschauer wussten immer, da steht ein ausnehmend Kluger”, schreibt die Süddeutsche Zeitung heute in ihrem Nachruf auf Bestsellerautor und (Fernseh-)Moderator Roger Willemsen. Auch wir vom Team der Zukunft Personal haben diese Erfahrung gemacht, als er 2014 unser Gast war und uns ein Interview gab.

Roger Willemsen, 1955 in Bonn geboren, war Autor, Universitätsdozent, Übersetzer, Herausgeber und Korrespondent, ehe er 1991 zum Fernsehen kam, wo er in den folgenden 15 Jahren gut zweitausend Interviews führte, Kultursendungen produzierte, Filme drehte. Er interviewte unter anderem Audrey Hepburn, Yassir Arafat, Michail Gorbatschow, Madonna, Yehudi Menuin, Pierre Boulez, Margaret Thatcher und den Dalai Lama. Willemsen wurde mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Grimme-Preis in Gold. Später stand er mit Stand-Up-Programmen auf deutschen Bühnen. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen die Werke „Afghanische Reise“, „Hier spricht Guantánamo“, das mit dem Rinke-Preis ausgezeichnete Buch „Der Knacks“, sowie „Bangkok Noir“ und das in diesem Jahr (2014) veröffentlichte Buch „Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament“, das wochenlang die Bestsellerlisten anführte.

Am vergangenen Sonntag ist Roger Willemsen im Alter von 60 Jahren gestorben. In der traurigen Gewissheit, dass die Welt nun einen großen Denker und Sprachkünstler weniger hat, veröffentlichen wir noch einmal das Gespräch mit ihm über gängige Vorstellungen von Erfolg und Scheitern im Beruf, geführt am 1. September 2014.

>>MORE>>

Diversity Check: Frauen sind in Unternehmen weltweit unterrepräsentiert

Beim Thema Diversity besteht Nachholbedarf: Frauen sind in Unternehmen weltweit unterrepräsentiert

Foto: www. pixabay.com

Jüngst fasste Kabarettist Florian Schroeder während der NDR-Talkshow die Erwartungen der Gesellschaft an Frauen folgendermaßen zusammen: Sie sollen Kinder bekommen, aber auch Karriere machen und selbstbewusst auftreten, nur nicht als Emanze. Und während sie Karriere machen, müssen sie zu Hause bleiben, dürfen keine Rabenmütter sein und nebenbei sollten sie auch noch topmodelmagerschlank sein.

Der Spagat zwischen Familie und Karriere ist nicht leicht. Viele trauen dem angeblich schwachen Geschlecht eine Doppelbelastung nicht zu. Vielleicht ist das auch ein Grund, wieso Frauen in Unternehmen weltweit unterrepräsentiert sind. Die neueste Mercer-Studie „When Women Thrive“, für die fast 600 Unternehmen und Organisationen befragt wurden, ist diesem Phänomen auf den Grund gegangen. >>MORE>>

Older posts