Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

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Tag: Motivation (page 1 of 2)

Crowd-Doing: Die Vorteile der Weisheit von Vielen

Crowd-Doing Raul Krauthausen

Foto: Andi Weiland | Sozialhelden e.V.

Der Aktivist Raúl Krauthausen, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, gründete mit seinem Cousin Jan Mörsch 2004 den gemeinnützigen Verein SOZIALHELDEN in Berlin – eine Denkfabrik für soziale Projekte. Die Organisation engagiert sich für eine barrierefreie und inklusive Gesellschaft. Unter dem Motto „Einfach mal machen!“ haben sie zahlreiche erfolgreiche Projekte in Deutschland hervorgebracht. In seinem Vortrag „Crowd-Doing – Chance für Diversity und Teilhabe“ erläutert Krauthausen auf der Zukunft Personal 2016 die Vorteile der Weisheit von Vielen. >>MORE>>

Wenn die Funken fliegen – Liebe am Arbeitsplatz

Liebe am Arbeitsplatz

Angelina Jolie und Brad Pitt, Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf, Andre Agassi und Steffi Graf – was verbindet diese drei Paare? Alle haben sich bei der Arbeit kennengelernt! Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag von Xing haben sich rund 14 Prozent der deutschen Arbeitnehmer bereits auf eine feste Bindung im Unternehmen eingelassen. Bei fast jedem Fünften hat es schon mal mit einem Kollegen gefunkt. Wenn man bedenkt, dass es in den fünfziger Jahren C&A-Mitarbeiter noch verboten war, miteinander anzubändeln, ist klar: In den letzten Jahrzehnten hat sich viel getan. Dennoch sind Beziehungen am Arbeitsplatz hierzulande immer noch ein kontrovers diskutiertes Thema. Zu groß ist auf Unternehmensseite die Angst, dass sich Turteleien oder Beziehungskrisen negativ auf die Produktivität auswirken.

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Arbeitsplatzkultur: Wertschätzung schafft Wertschöpfung

Teamwork: Sechs Personen legen ihre Hände aufeinander

Gemeinsam zum Ziel: Ein angenehmes Arbeitsklima führt zu loyalen Mitarbeitern. Foto: Flickr / CC BY-ND 2.0

Was zeichnet einen guten und attraktiven Arbeitgeber aus? Gute Work-Life-Balance, berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Wertschätzung. Auf diese Attribute legen viele Unternehmen großen Wert, denn heutzutage müssen nicht nur die Jobsuchenden einen souveränen, kompetenten und vor allem sympathischen Eindruck machen, wenn sie eingestellt werden möchten. Auch Arbeitgeber sollten sich tunlichst von ihrer besten Seite zeigen, wenn sie die vielversprechendsten Talente für sich gewinnen möchten. >>MORE>>

Unternehmenskultur: One size fits all oder ganz individuell?

Keynote der PERSONAL2016 Nord Frauke von Polier

Copyright: foto focus Jack Tillmanns/ spring Messe Mangement

„Die Unternehmenskultur ist der einzige Wettbewerbsvorteil, den man nicht kopieren kann“, davon ist Frauke von Polier überzeugt. Seit fünf Jahren ist sie Head of HR bei Zalando und hat das Unternehmen in einer Phase des Hypergrowth begleitet. In ihrem Keynote-Vortrag sprach die Personalchefin gestern auf der PERSONAL2016 Nord in Hamburg über ihre Learnings beim Aufbau einer Unternehmenskultur.

Innerhalb von drei Jahren ist Zalando von 300 Mitarbeitern auf 6.000 Mitarbeitern gewachsen, mittlerweile sind es beinahe 11.000. Die Personaler haben recruitet, organisiert und die inzwischen 20 Unternehmen der Zalando-Gruppe begleitet. Dabei kam die Frage nach der Unternehmenskultur zu kurz und das Online-Modegeschäft wurde bestraft. Um profitabel zu werden, musste Zalando seine Strukturen überdenken: Maßnahmen zur Restrukturierung, Reorganisation, Professionalisierung und Kostenreduzierung stießen bei den Mitarbeitern jedoch auf wenig Verständnis. Intern verschlechterte sich die Stimmung und viele Mitarbeiter, die Zalando halten wollte, verließen das Unternehmen. >>MORE>>

Brauchen wir noch Mitarbeitergespräche?

HR-Battle auf der PERSONAL Nord

Copyright: foto focus Jack Tillmanns/ spring Messe Management

Das Jahr ist vorbei und das alljährliche Mitarbeitergespräch steht an. Viele Personaler halten es für unverzichtbar, andere wiederum fordern die Abschaffung. Ob das klassische Mitarbeitergespräch noch zeitgemäß ist und seinen Zweck erfüllt oder ob neue Feedbackformate an seine Stelle treten sollten, debattierten gestern Prof. Dr. Jörg Knoblauch (tempus Unternehmensberatung) und Prof. Dr. Armin Trost (Business School der Hochschule Furtwangen) beim HR-Battle auf der PERSONAL2016 Nord in Hamburg. Nachdem die beiden Kontrahenten ihre Argumente ausgetauscht hatten, durfte das Publikum entscheiden, wer mehr überzeugen konnte. >>MORE>>

„Der Innovationstransfer von Start-ups braucht einen langen Atem“

Foto: Max von der Ahé

Foto: Max von der Ahé

Im Gespräch mit Maximilian von der Ahé, Gründer und CEO von betahaus

Start-ups gelten aktuell nicht nur als hipp, sondern dienen vielen etablierten Unternehmen auch als Vorbild. Gerade wenn es um die Innovationsfähigkeit und die Schnelligkeit der Gründer geht, möchten sich etablierte Firmen gerne eine Scheibe abschneiden. Doch wie können Arbeitgeber Innovationen der Entrepreneure aufgreifen oder deren Denke in der eigenen Kultur und in den Köpfen der Mitarbeiter verankern? Wir sprachen mit Max von der Ahé, Gründer des Coworking Space betahaus, der seit vielen Jahren weltweit an der Schnittstelle von etablierten Unternehmen zu Start-ups und Freelancern arbeitet. >>MORE>>

In Memoriam: Interview mit Roger Willemsen

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Roger Willemsen London 2012,
© Anita Affentranger

„Seine Gäste ließ er die Wucht seiner Bildung nie spüren. Doch die Zuschauer wussten immer, da steht ein ausnehmend Kluger”, schreibt die Süddeutsche Zeitung heute in ihrem Nachruf auf Bestsellerautor und (Fernseh-)Moderator Roger Willemsen. Auch wir vom Team der Zukunft Personal haben diese Erfahrung gemacht, als er 2014 unser Gast war und uns ein Interview gab.

Roger Willemsen, 1955 in Bonn geboren, war Autor, Universitätsdozent, Übersetzer, Herausgeber und Korrespondent, ehe er 1991 zum Fernsehen kam, wo er in den folgenden 15 Jahren gut zweitausend Interviews führte, Kultursendungen produzierte, Filme drehte. Er interviewte unter anderem Audrey Hepburn, Yassir Arafat, Michail Gorbatschow, Madonna, Yehudi Menuin, Pierre Boulez, Margaret Thatcher und den Dalai Lama. Willemsen wurde mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Grimme-Preis in Gold. Später stand er mit Stand-Up-Programmen auf deutschen Bühnen. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen die Werke „Afghanische Reise“, „Hier spricht Guantánamo“, das mit dem Rinke-Preis ausgezeichnete Buch „Der Knacks“, sowie „Bangkok Noir“ und das in diesem Jahr (2014) veröffentlichte Buch „Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament“, das wochenlang die Bestsellerlisten anführte.

Am vergangenen Sonntag ist Roger Willemsen im Alter von 60 Jahren gestorben. In der traurigen Gewissheit, dass die Welt nun einen großen Denker und Sprachkünstler weniger hat, veröffentlichen wir noch einmal das Gespräch mit ihm über gängige Vorstellungen von Erfolg und Scheitern im Beruf, geführt am 1. September 2014.

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Pimp my Xmas-Party – ein Hoch auf die Weihnachtsfeier

Foto: pixabay.com.

Foto: pixabay.com.

Ho, ho, ho – es weihnachtet wieder. In den meisten Firmen gibt es einen Termin zum „Vorglühen unter Kollegen“. Anders als daheim ist die Betriebsfeier aber weniger von Ritualen geprägt. Stattdessen heißt es alle Jahre wieder: Was machen wir diesmal Tolles? Immer mehr Firmen setzen auf spektakuläre Events, überbieten sich in einzigartigen Aktionen mit Erlebnischarakter. Ganz nach dem Motto: Die Feier soll möglichst originell ausfallen, alle zusammenschweißen und als Highlight im Gedächtnis bleiben.

Laut einer Exklusiv-Umfrage des Handelsblatts unter Personalentscheidern streicht in diesem Jahr jeder zehnte Betrieb die Weihnachtsfeier aus Kostengründen, zwölf Prozent haben damit per se nichts am Hut. Die restlichen Betriebe aber wollen ihren Mitarbeitern zum Jahresausklang (bisweilen auch zum Jahresauftakt) etwas bieten – und zwar etwas ganz Besonderes. Dafür lassen sie auch einiges springen: Im Schnitt 52 Euro pro Kopf und Nase. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Firma desto spendabler der Chef, lautet ein weiteres interessantes Ergebnis die Umfrage. >>MORE>>

„Dauersender sind nicht die größten Charismatiker“

Georg-Wawschinek_online

Foto: Georg Wawschinek

Im Gespräch mit Georg Wawschinek

„Ich kann das nicht, dafür braucht man Talent!“ Diese Aussage ist für Georg Wawschinek nur eine faule Ausrede. Das gilt auch für die sagenumwobene Eigenschaft Charisma: Die Fähigkeit, andere zu begeistern, fällt nicht vom Himmel, sondern ist erlernbar, lautet das Credo des Experten. Wie bei einem Zaubertrick, der zunächst nur Staunen hervorrufe, lasse sich das große Wunder in kleine nachvollziehbare Schritte zerlegen. Wir sprachen mit dem Charisma-Experten und Keynote-Speaker der Personal Austria darüber, woraus sich die vermeintlich göttliche Gabe zusammensetzt und was insbesondere Führungskräfte dafür lernen müssen: Erst zuhören, dann senden! >>MORE>>

Wir können auch locker! Wir sind nicht faul!

Battle-Premiere auf der Zukunft Personal: Generation Silberhaar versus Gen Y

HR Battle

Foto: Jauch

Zwischen den Babyboomern und Vertretern der Gen Y liegen Welten, glaubt man unzähligen Studien, Wissenschaftlern und Personalberatern. Eine Bühne für den Kampf der Generationen schuf die Zukunft Personal 2015: Beim ersten HR-Battle stieg Thomas Eggert (Geschäftsführer der BEGIS GmbH) als Vertreter der Generation Silberhaar in den Ring, seinen Gegenpart übernahm Stefan Nette (Human Resources Advisor bei Cushman & Wakefield LLP). Keiner von beiden ging k.o. – das Endergebnis nach Klatschvolumen lautete stattdessen: „Unentschieden“. >>MORE>>

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