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Tag: Personalauswahl

Robot Recruiting: Recruiting zwischen Zahlen und Menschen

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Foto: Janko Ferlic/ StockSnap

Künstliche Intelligenz gewinnt in Unternehmen generell immer mehr an Bedeutung. Während in den USA bereits 95 Prozent aller Konzerne computergestützt rekrutieren, steckt das Robot Recruiting in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die Veränderung des Einstellungsprozesses hin zur voll-elektronischen Steuerung ist eine wichtige Entwicklung in der Personalbeschaffung. Was genau hat es mit Robot Recruiting auf sich? Wo liegen Chancen, wo Risiken für Unternehmen und Bewerber? Ist der Roboter der Recruiter der Zukunft?

Was ist „Robot Recruiting“?

Robot Recruiting ist eine computergestützte Automatisierung und Unterstützung des Rekrutierungsprozesses in Unternehmen, um das Rekrutierungsmanagement effizienter zu gestalten. Ein wesentlicher Bestandteil des Robot Recruiting ist der Gebrauch von Big Data und Smart Data. Aus diesem „digitalen Fußabdruck“, also aus Daten, die ein Nutzer in verschiedenen Quellen im Internet hinterlassen hat, kann ein Persönlichkeitsprofil mit teilweise erschreckender Genauigkeit erstellt werden. Im Ergebnis tragen die Robots sämtliche frei verfügbaren Informationen über die gesuchten Experten so zusammen, dass ein repräsentatives Gesamtbild entsteht – ähnlich einem Lebenslauf. Der Recruiter sieht also nur, was der Kandidat im Web selbst von sich Preis gibt. Welche Chancen und Risiken das Robot Recruiting für Unternehmen bietet und welche Vor- und Nachteile es für Bewerber hat lesen Sie im job and career-Blog.

 

Integration von Flüchtlingen: Deutsche Unternehmen sehen mehr Chancen als Risiken

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Foto: pixabay.com

Die deutsche Gesellschaft diskutiert den Zustrom von Flüchtlingen sehr kontrovers, teilweise schlagen die Wellen hoch. Da ist es geradezu wohltuend, dass die Unternehmen das Thema wesentlich unaufgeregter betrachten. Diesen Eindruck vermittelt unsere Umfrage unter 354 Entscheidern aus Unternehmen, die Hays gemeinsam mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) anging. Das Gute dabei: Auf der Achse von Risiko und Chance neigt sich ihre Einschätzung mehr in Richtung Chance. Im Gegensatz zu breiten Teilen der Bevölkerung sind Unternehmen also offen, Flüchtlinge in ihre Organisation zu integrieren. >>MORE>>

Arbeit 4.0? Recruiting kämpft vielerorts noch mit 1.0!

Wir HR-Blogger haben ein Fable für Zukunftsthemen. Immer auf der Suche nach „the next big thing“ lassen wir uns über Innovationen im Personalmarketing aus oder die neusten Recruiting-Trends. So zum Beispiel zum Thema Mobile Recruiting oder Social Recruiting, über das ich beim Format „Meet the blogger“ auf der Zukunft Personal am 17.09. um 13:00 Uhr ausführlich sprechen und mit dem Publikum diskutieren werde. Und natürlich fällt die Session auch unter das aktuelle Leitmotto der Messe „arbeiten 4.0“.

Diese Themen geben eine Menge Stoff her, zumal wir Blogger immer den erhobenen Zeigefinger auspacken können, weil die Unternehmen in der Mehrzahl tatsächlich noch große (wie sagt man gerne beschönigend) „Potenziale“ diesbezüglich haben. Jede neue Statistik verstärkt diese Mahnung und kurbelt den Markt für entsprechende Dienstleistungen weiter an.

Aus der Praxis heraus muss ich allerdings feststellen, dass die tatsächliche Relevanz all dieser Themen stark hinter einem grundlegenden Thema zurücktritt: Der Frage nach der zentralen Rolle von HR im Recruiting-Prozess. Denn die ist oft alles andere als klar definiert.

Insofern kämpft aus meiner Sicht HR oft noch an der 1.0-Front oder anders formuliert: Recruiting – drei Blinde spielen russisches Roulette. Warum ich so provokativ formuliere? Das zeige ich nachfolgend gerne auf. >>MORE>>

Candidate Experience: Wenn im Recruiting Ergebnisse und Erlebnisse stimmen müssen

Wer die gängigen HR-Fachmedien ansieht, HR-Blogs liest oder das diesjährige Programm der HR-Leitmesse Zukunft Personal anschaut wird unzweifelhaft feststellen: Die Erfahrungswelt von Bewerbern, die sogenannte „Candidate Experience“, rückt in den Fokus der rekrutierenden Unternehmen. Dieses Interesse am Erleben der eigenen Bewerber ist Ausdruck von gestiegenem Wettbewerb um Talente und auch von veränderten Erwartungen der Jobsucher an ihre potentiellen Arbeitgeber. Was Candidate Experience eigentlich genau ausmacht und welche wesentlichen Punkte dabei eine Rolle spielen sollten, erläutere ich in diesem Beitrag. Basis dafür sind die Erkenntnisse aus der ersten wissenschaftlich begleiteten Studie zum Thema, welche die meta HR Unternehmensberatung und Stellenanzeigen.de durchgeführt haben. >>MORE>>

Cultural Fit im Recruiting: Reine “Chemie” oder fundierte Methode?

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Quelle: CYQUEST

Unternehmenskultur ist entscheidend bei der Personalgewinnung. Doch dafür muss man sie kennen und konkret benennen können…

Die Frage, welcher Kandidat bei der Personalauswahl letztlich eingestellt wird, entscheiden Recruiter mehr oder weniger darüber, wie gut dieser wohl ins Unternehmen passt. Klar, fachliche Kompetenzen und Kenntnisse spielen im Recruiting eine wichtige Rolle, aber diese Punkte prüfen Personaler in der Auswahl meist schon relativ früh ab, nämlich in der sog. Negativselektion. Wer hier die erforderlichen Kenntnisse nicht oder in geringerem Maße als andere Bewerber mitbringt, wird aussortiert. Die Entscheidung aber, welcher der verbleibenden Kandidaten letztlich ein Angebot erhält – die Positivselektion – wird begründet mit einem (hoffentlich) möglichst guten Cultural Fit. Doch was ist das eigentlich? >>MORE>>

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