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Tag: Personalgewinnung (page 1 of 2)

Robot Recruiting: Recruiting zwischen Zahlen und Menschen

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Foto: Janko Ferlic/ StockSnap

Künstliche Intelligenz gewinnt in Unternehmen generell immer mehr an Bedeutung. Während in den USA bereits 95 Prozent aller Konzerne computergestützt rekrutieren, steckt das Robot Recruiting in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die Veränderung des Einstellungsprozesses hin zur voll-elektronischen Steuerung ist eine wichtige Entwicklung in der Personalbeschaffung. Was genau hat es mit Robot Recruiting auf sich? Wo liegen Chancen, wo Risiken für Unternehmen und Bewerber? Ist der Roboter der Recruiter der Zukunft?

Was ist „Robot Recruiting“?

Robot Recruiting ist eine computergestützte Automatisierung und Unterstützung des Rekrutierungsprozesses in Unternehmen, um das Rekrutierungsmanagement effizienter zu gestalten. Ein wesentlicher Bestandteil des Robot Recruiting ist der Gebrauch von Big Data und Smart Data. Aus diesem „digitalen Fußabdruck“, also aus Daten, die ein Nutzer in verschiedenen Quellen im Internet hinterlassen hat, kann ein Persönlichkeitsprofil mit teilweise erschreckender Genauigkeit erstellt werden. Im Ergebnis tragen die Robots sämtliche frei verfügbaren Informationen über die gesuchten Experten so zusammen, dass ein repräsentatives Gesamtbild entsteht – ähnlich einem Lebenslauf. Der Recruiter sieht also nur, was der Kandidat im Web selbst von sich Preis gibt. Welche Chancen und Risiken das Robot Recruiting für Unternehmen bietet und welche Vor- und Nachteile es für Bewerber hat lesen Sie im job and career-Blog.

 

Die Oscar-Verleihung für „Deutschlands beste Jobportale“

Deutschlands beste Jobportale 2016

Foto: Deutschlands beste Jobportale 2016

Mehr Transparenz für ein besseres Recruiting auf dem E-Arbeitsmarkt

Gewinner sind sie eigentlich alle, denn Internet-Stellenbörsen sind heutzutage der Recruiting-Kanal Nummer 1 – sowohl bei Bewerbern als auch bei Unternehmen. Die beiden Kooperationspartner, Wolfgang Brickwedde, CEO vom Institute for Competitive Recruiting, und Ute Stümpel, Geschäftsführerin von der PROFILO Rating-Agentur, wollten mit ihrer Studie „Deutschlands beste Jobportale“, den undurchsichtigen Markt Deutschlands Jobbörsen einmal genauer beleuchten. >>MORE>>

Studie: Cultural Fit im Recruiting – wichtiger Trend oder nur Erbsenzählerei?

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Foto: pixabay.com

Offene Stellen gilt es zu besetzen: Möglichst bald natürlich, aber vor allem möglichst passend. Schließlich möchten weder Unternehmen noch Bewerberin oder Bewerber in Kürze erneut auf die Suche gehen. Soweit klar. Doch was macht die Passung zwischen Kandidatinnen und Kandidaten und Arbeitgebern eigentlich aus? Die Grundlage dafür bilden die „klassischen“ Faktoren, sprich die fachlichen Kriterien wie etwa Erfahrungshintergrund und tätigkeitsbezogene Fähigkeiten, zusammen mit zwischen den Parteien ähnlichen Vorstellungen bezüglich der Verdienst- und Karrieremöglichkeiten. Doch dieser „Professional Fit“ allein reicht immer weniger Arbeitgebern, wie Arbeitnehmer/innen aus.

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Millennials sind Langstreckenläufer: Was bedeutet das für Unternehmen?

Grafik: In welchem Alter rechnen die Millennials mit ihrem Ruhestand?

Quelle: Studie „Millennials im Karrieremarathon“ der ManpowerGroup

Im Jahr 2020 werden die Millennials, auch als Generation Y bezeichnet, weltweit mehr als ein Drittel der berufstätigen Bevölkerung stellen. Kein Wunder also, dass sich eine Vielzahl an Büchern, Artikeln und Studien mit ihnen beschäftigen. Werden sie von den einen als illoyal, egoistisch und faul dargestellt, bezeichnen andere sie als eine Generation von digitalen Entrepreneuren und Innovatoren. Was Millennials von ihrem Arbeitsplatz erwarten, welche Entwicklungsmöglichkeiten sie anstreben und was sie bei einem Arbeitgeber hält, hat die ManpowerGroup in einer qualitativen Studie untersucht. Dazu wurden in 25 Ländern, darunter auch Deutschland, 19.000 Millennials und mehr als 1.500 Personalexperten interviewt. >>MORE>>

Candidate Experience – Customer Experience – where is the difference?

Cover_Ullah

Heute erscheint mein neues Buch “Erfolgsfaktor Candidate Experience”, das ich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Maité Ullah geschrieben habe. Was ist der Hintergrund? Es ist ein gutes Jahr her, dass Star-Blogger Jo Diercks das Jahr des Kandidaten ausgerufen hat. Seine damalige Blogger Challenge wurde bis heute 29 Mal aufgegriffen (die Links zu diesen Beiträgen finden Sie hier auf dem Recrutainment Blog). Das Thema hat also zumindest innerhalb der Bloggerszene Anklang gefunden. Viele der Beiträge wurden mehrfach kommentiert, so dass man beinahe meinen könnte, dass auch größere Teile der HR-Szene das Thema erkannt haben. Aber wie so oft liegen zwischen Erkennen und Verstehen Welten.

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Recruiting-Trends: Mit Snapchat und Whatsapp zu neuem Personal?

Frau schaut auf Smartphone

Foto: www.pixabay.com

Die Zukunft der Personalgewinnung ist mobil – da sind sich Recruiter einig. Mehr als 55 Millionen Deutsche sind heute online, über die Hälfte surft via Tablet und Smartphone. Mit dem Smartphone lassen sich Hotels buchen, das eigene Bewegungsprofil erstellen oder Lebensmittel ordern. Warum dann nicht auch per Handy zum neuen Job? Dass sich Bewerber diese Art der Jobsuche wünschen, ist den Unternehmen inzwischen zwar bewusst. Es hapert jedoch an der Umsetzung: Eine Studie von monster zeigt, dass in Deutschland lediglich 44,7 Prozent der Top-1.000-Unternehmen und nur 7,7 Prozent der mittelständischen Unternehmen ihre Karriereseiten für mobile Endgeräte optimiert haben. Die Stellenausschreibungen sind nur bei etwa einem Drittel mobilfähig. Und obwohl die Nutzung von Social Media immer noch eine Herausforderung darstellt, ist sie immer mehr Bestandteil des Recruiting-Alltags. Neben den etablierten Plattformen wie Facebook, Xing oder LinkedIn kommen neue Player wie Whatsapp oder Snapchat ins Spiel.

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So klingt die Zukunft Personal 2015

KarriereRadio FM

Quelle: KarriereRadio.FM

Die Zukunft Personal, Europas größte Messe für Personalmanagement, versammelt vom 15. bis 17. September unter dem Motto „arbeiten 4.0“ die HR-Community in vier Hallen der koelnmesse. KarriereRadio.FM ist als exklusiver Medienpartner vor Ort und berichtet an allen drei Tagen direkt von der Messe. Unter http://karriereradio.zukunft-personal.de/ finden sich Interviews mit Vorständen und Personalmanagern, Neuigkeiten aus der HR Start-up-Szene und spannende Diskussionen rund um die Zukunft der Arbeitswelt. >>MORE>>

Recruiting 4.0: Von der Nadel im Heuhaufen zum Heuhaufen aus Nadeln

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Foto: pexels.com

Viele Jahre war proaktives In-House-Recruiting in Personaler-Kreisen verpönt. Die aktive Gewinnung von Mitarbeitern wurde in Firmen mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. In den HR-Abteilungen wurde die zeitraubende Aufgabe der aktiven Suche nach Bewerbern zunehmend durch andere Aufgabengebiete ersetzt. Die Stellenbesetzung für das Unternehmen ging in direkter Folge im erheblichen Maße auf externe Personalberater und Agenturen über.

Als Konsequenz fußte die Mitarbeitergewinnung in drei Säulen: interner Stellenmarkt, Schaltung von Anzeigen und externe Berater. Bis auf die extern vergebenen Suchen blieb die Besetzung der anderen Vakanzen auf dem „post and pray“ Level. In Zeiten schwindender Bewerbungen gerät dieses Vorgehen aber stark ins Wanken.  >>MORE>>

Was die E-Mail-Adresse eines Bewerbers Personalern verrät

Foto: pixabay.com.

Foto: pixabay.com.

Wer sich per E-Mail auf eine Stelle bewirbt, verrät mehr über sich, als er glaubt. Mit der Absender-Adresse erhalten Personalentscheider eine zusätzliche Information über den Bewerber, die dessen Chancen auf ein Vorstellungsgespräch beeinflusst. Die Bewerbungsplattform Talerio hat die E-Mail-Adressen von 62.000 Studierenden und Absolventen kurz vor dem Berufseinstieg analysiert. Lesen Sie in diesem Beitrag im job and career Blog, was Personaler aus der Mailadresse ableiten können und warum daher für Bewerber die Wahl der richtigen E-Mail-Adresse ein potenzieller Stolperstein auf dem Weg zum begehrten Vorstellungsgespräch sein kann.

Arbeit 4.0? Recruiting kämpft vielerorts noch mit 1.0!

Wir HR-Blogger haben ein Fable für Zukunftsthemen. Immer auf der Suche nach „the next big thing“ lassen wir uns über Innovationen im Personalmarketing aus oder die neusten Recruiting-Trends. So zum Beispiel zum Thema Mobile Recruiting oder Social Recruiting, über das ich beim Format „Meet the blogger“ auf der Zukunft Personal am 17.09. um 13:00 Uhr ausführlich sprechen und mit dem Publikum diskutieren werde. Und natürlich fällt die Session auch unter das aktuelle Leitmotto der Messe „arbeiten 4.0“.

Diese Themen geben eine Menge Stoff her, zumal wir Blogger immer den erhobenen Zeigefinger auspacken können, weil die Unternehmen in der Mehrzahl tatsächlich noch große (wie sagt man gerne beschönigend) „Potenziale“ diesbezüglich haben. Jede neue Statistik verstärkt diese Mahnung und kurbelt den Markt für entsprechende Dienstleistungen weiter an.

Aus der Praxis heraus muss ich allerdings feststellen, dass die tatsächliche Relevanz all dieser Themen stark hinter einem grundlegenden Thema zurücktritt: Der Frage nach der zentralen Rolle von HR im Recruiting-Prozess. Denn die ist oft alles andere als klar definiert.

Insofern kämpft aus meiner Sicht HR oft noch an der 1.0-Front oder anders formuliert: Recruiting – drei Blinde spielen russisches Roulette. Warum ich so provokativ formuliere? Das zeige ich nachfolgend gerne auf. >>MORE>>

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