Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

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Tag: Strategic Workforce Planning

„Personaler bauen gern alles nach ihrem Bilde um“

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Foto: Gunter Dueck, CommonLense.de

Inwiefern müssen sich Organisationen mit der Digitalisierung ändern? „Ich würde tippen, die neue Arbeit muss mehr in Netzwerken als in Abteilungen organisiert werden“, sagt Gunter Dueck, langjähriger IBM-Manager, Mathematiker, Autor und Keynote auf vielen Veranstaltungen (auch demnächst auf der Zukunft Personal) im zweiten Teil unserer Interviewserie mit ihm. Er denkt laut über ein Netzwerk der konkreten fachlichen Intelligenz von Fachleuten nach, das Unternehmen neben dem Management des Tagesgeschäft einziehen könnten (Arbeitstitel „Backbrain“). Nun im dritten Teil des Interviews geht es um Metawork in der Praxis und die Aufgaben der Personaler im Transformationsprozess… >>MORE>>

„Arbeitswelten 4.0“ – OpenCollaboration-Ansätze bei der Deutschen Bahn

Robert Gahren über die Initiative Arbeitswelten 4.0 der DB

Foto: Robert Gahren

Digitalisierung bedeutet mehr als neue technische Lösungen. Sie verändert die Art des Arbeitens, die Landschaft der Berufe und die Werte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die Digitalisierung ändern sich Geschäftsmodelle und Tätigkeiten in immer kürzeren Zyklen. Die Deutsche Bahn setzt sich mit dieser Entwicklung intensiv auseinander: Um sich den Auswirkungen und dabei vor allem den Chancen der Digitalisierung im Kontext neuer Arbeitswelten zu nähern, ist die DB mit der Initiative „Arbeitswelten 4.0“ einen außergewöhnlichen Weg gegangen. >>MORE>>

Unternehmenskultur: One size fits all oder ganz individuell?

Keynote der PERSONAL2016 Nord Frauke von Polier

Copyright: foto focus Jack Tillmanns/ spring Messe Mangement

„Die Unternehmenskultur ist der einzige Wettbewerbsvorteil, den man nicht kopieren kann“, davon ist Frauke von Polier überzeugt. Seit fünf Jahren ist sie Head of HR bei Zalando und hat das Unternehmen in einer Phase des Hypergrowth begleitet. In ihrem Keynote-Vortrag sprach die Personalchefin gestern auf der PERSONAL2016 Nord in Hamburg über ihre Learnings beim Aufbau einer Unternehmenskultur.

Innerhalb von drei Jahren ist Zalando von 300 Mitarbeitern auf 6.000 Mitarbeitern gewachsen, mittlerweile sind es beinahe 11.000. Die Personaler haben recruitet, organisiert und die inzwischen 20 Unternehmen der Zalando-Gruppe begleitet. Dabei kam die Frage nach der Unternehmenskultur zu kurz und das Online-Modegeschäft wurde bestraft. Um profitabel zu werden, musste Zalando seine Strukturen überdenken: Maßnahmen zur Restrukturierung, Reorganisation, Professionalisierung und Kostenreduzierung stießen bei den Mitarbeitern jedoch auf wenig Verständnis. Intern verschlechterte sich die Stimmung und viele Mitarbeiter, die Zalando halten wollte, verließen das Unternehmen. >>MORE>>

Gesundheitsindex: „Das Instrument an sich ist gar nicht so spannend – sondern das, was folgt“

Martin König, Projektleiter Betriebliches Gesundheitsmanagement bei Otto

Foto: Martin Köing

Im Gespräch mit Dipl. Gesundheitswirt (FH) Martin König, Projektleiter Betriebliches Gesundheitsmanagement, Otto (GmbH & Co KG)

Wo drückt den Mitarbeitern der Schuh? Um ein genaues Bild von den Sorgen und Nöten seiner Belegschaft zu erhalten, führt der Distanzhändler Otto regelmäßig eine Vollerhebung per Fragebogen durch. Während die Mitarbeiter nur wenige Minuten damit befasst sind, nimmt die Auswertung Monate in Anspruch. Doch der Aufwand lohnt sich, ist Martin König, Projektleiter Betriebliches Gesundheitsmanagement bei Otto, überzeugt. Wie der Seismograph für die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter funktioniert und warum er auf ein gutes Echo im Unternehmen stößt, erklärt sein Miterfinder am Mittwoch, 11. Mai, im Keynote-Vortrag auf der Corporate Health Convention. Im Interview vorab spricht König über Daten, Dellen und die größte Herausforderung der Zukunft. >>MORE>>

„Gibt´s noch Fragen?“ Am MeetingPoint beginnen wir dort, wo es spannend wird

Im Gespräch mit Karin Huber, Moderatorin des MeetingPoints

Karin Huber, Moderatorin des MeetingPoints

Foto: Karin Huber

Kein klassischer Vortrag, sondern spannender Erfahrungsaustausch: Am MeetingPoint, der sich auf spring-Messen wie den Frühjahrsevents PERSONAL2016 Nord und PERSONAL2016 Süd inzwischen zu einem der Hotspots entwickelt hat, treffen sich Personaler, die ihren Blick für neue Perspektiven schärfen wollen und nach neuen Impulsen suchen. Im Mittelpunkt steht der Dialog. Wir sprachen mit Karin Huber, der Moderatorin des MeetingPoints, darüber, was sie selbst und die Teilnehmer an diesem einzigartigen interaktiven Format begeistert. >>MORE>>

Rushhour des Lebens meistern

Haben Sie mal darüber nachgedacht, ob Sie die Rushhour des Lebens schon hinter sich haben? Vielleicht liegt sie noch vor Ihnen oder Sie stecken mittendrin. Früher glaubte man, sie findet zwischen dem 25. und 45. Lebensjahr statt. Doch auch hier haben inzwischen die disruptiven Kräfte zugeschlagen. Die alten Modelle sind obsolet. Harald Krüger, der Vorstandsvorsitzende von BMW, feierte am 13. Oktober 2015 seinen 50. Geburtstag. Im Mai dieses Jahres rückte der ehemalige Personalvorstand in die BMW-Chefposition auf. Im September ließ ihn auf der IAA in Frankfurt sein Körper plötzlich im Stich. Er ist wohl noch einmal gut gegangen. Bestimmt hat er schon mehrere Rushhours gemeistert. >>MORE>>

Die Zukunftsagenten: Das Unplanbare planen

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Quelle: Zukunftsagenten

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, sagte Karl Valentin. So sind sich viele Experten einig, dass die Arbeitswelt und das Personalmanagement der Zukunft ganz anders aussehen werden. Doch wie genau? Das vermag niemand seriös vorherzusagen. Gleichwohl gibt es spannende Seismographen in der HR-Szene. Dazu gehören auch Start-ups, die die Umwälzungen in der Arbeitswelt als Chance für neue Geschäftsmodelle erkannt haben. Auf der Zukunft Personal bekommen sie im Start-up Village HR eine eigene Ausstellungsfläche. Das Spannende daran: Recruiting und Matching, Software für Talentmanagement und Weiterbildung, Betriebliches Gesundheitsmanagement – es sind wirklich alle HR-Themen vertreten. Als Beispiel stellen wir Ihnen heute ein Start-up genauer vor, das das Thema „arbeiten 4.0“ in all seiner Komplexität in Angriff nimmt: Die Zukunftsagenten. Es geht um nichts weniger, als darum, die Workforce von morgen zu planen. >>MORE>>

Die Zukunft von HR: Denken in Silos oder strategische Weitsicht?

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Foto: New To HR

Über die Zukunft von HR gehen die Meinungen deutlich auseinander. Zum Teil wird von mangelnder Selbstreflexion oder „Denken in Silos“ gesprochen, und dann wieder von einer verbesserten Qualifikation und einem wichtigen Beitrag zur Veränderung von Unternehmen.

Wenn man nach dem heutigen Eindruck von HR fragt, ergibt sich häufig auch kein einheitliches Bild. Viele Beobachter denken zunächst an Kostensenker (Personalabbau) oder Gehaltsverwalter. Damit ist der HR-Bereich deutlicher Kritik ausgesetzt. Wie lässt sich das ändern?
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