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Tag: Stress

Entspannt in den Urlaub und erholt zurück

Entspannt in den Urlaub und erholt zurück

Grafik: obs/Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege/BGW

Endlich Urlaub! Nach Wochen der Anstrengung, Konzentration, Stress und frühem Aufstehen fiebern fast alle Arbeitnehmer auf eine erholsame Zeit – am besten noch mit schönem Wetter – hin. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat sechs Tipps parat, die zu einer gelungenen und schönen Urlaubszeit verhelfen sollen.

1) Endspurt vermeiden

Die letzten Tage vor dem Urlaub sind für viele die schlimmsten im ganzen Jahr. Da kommt zum Packen und zur häuslichen Vorbereitung auf die Reise der berufliche Stress, der Abschluss aufgeschobener Arbeiten, die Übergabe wichtiger Dinge noch hinzu – das ist kein allzu guter Start. Sabine Gregersen, Psychologin bei der BGW, empfiehlt daher, rechtzeitig realistisch einzuschätzen, was man vorher noch schafft. „Parallel startet man am besten frühzeitig mit etwaigen Reisevorbereitungen wie Packlisten oder dem Zusammenstellen der Reiseapotheke“, fügt sie hinzu. Außerdem rät sie, sich am Ende ganz bewusst zwei Tage zu nehmen, in denen die letzten Urlaubsvorbereitungen auf der Arbeit und zu Hause im Vordergrund stehen. Gute Planung ist die halbe Miete.

Weitere Empfehlungen für die Vorbereitung Ihres Urlaub hält dieser Beitrag im job and career-Blog für Sie bereit.

Ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland gescheitert?

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Foto: pixabay.com

Prof. Dr. Volker Nürnberg, Studiengangsleiter Gesundheitsmanagement der Hochschule für angewandtes Management Erding, stellte auf der Zukunft Personal kürzlich eine steile These auf: „Das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland ist gescheitert.“ Zum einen hätten nur die großen Vorzeigeunternehmen, ein paar Mittelständler und einzelne Kleinstbetriebe ein vorzeigbares BGM – also nicht einmal die Hälfte der Firmen. Und auch das beste BGM erreiche aktuell nur 20 Prozent der Mitarbeiter – vor allem Frauen zwischen 30 und 40 Jahren. Bei den „3 M: Männer, Migranten und Minderqualifizierte“ hingegen: Fehlanzeige. „Die Gesunden machen wir noch gesünder, um die Kranken kümmern wir uns auch. Aber an 90 Prozent der Mitarbeiter geht alles vorbei“, folgerte Nürnberg.

Nun gießt er in seiner Funktion als Leiter Health Management bei Mercer mit der neuen Trendstudie „Stressfaktor Smartphone 2015“ Öl ins Feuer: Laut der Untersuchung sind 88 Prozent der Führungskräfte durch die ständige Erreichbarkeit über ihre Smartphones höherem Stress ausgesetzt. Was nun? Wo lässt sich da ansetzen?

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