Zukunft Personal | HRM Expo BLOG

Der offizielle Blog von Europas größter Fachmesse für Personalmanagement

Crowdworking und die eigentümliche Geschichte einer Studie

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Foto: stocksnap.io – Fabian Irsara

Crowdworking wird zunehmend zu einem erkennbaren Arbeits- und Geschäftsmodell: Auf virtuellen Plattformen erledigen die Nutzer nicht nur minimale Kleinstaufgaben, sondern bringen sich auch mit ihren Ideen ein oder testen neue Produkte. Eine Studie am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft zeigt, was Crowdworker dazu motiviert: Hier stehen Spaß und Lernmöglichkeiten an erster Stelle und weniger der Verdienst. Werden sie aufgrund dieser Einstellung dafür ausgenutzt, Innovationen und Ressourcen möglichst umsonst in ausgelaugte Unternehmen zu transferieren? Wie wird sich diese Arbeitsform weiterentwickeln?

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Der Weckruf: „Schlafmangel ist ein unternehmensweites Problem”

Vicki-Culpin_onlineInterview mit Schlafforscherin Prof. Vicki Culpin

Der Regisseur Rainer Werner Fassbinder sagte: „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin.“ Lange galt Schlaf als etwas für Schwächlinge. Bis heute preisen viele Manager ihre Fähigkeit, mit wenig Schlaf auszukommen, wie etwa Marissa Mayer von Yahoo, Tesla-CEO Elon Musk oder US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Doch neuere Untersuchungen zeigen, dass Schlafmangel erhebliche Auswirkung auf die Leistung, die körperliche Gesundheit sowie das soziale und emotionale Leben haben kann. Sollten Arbeitgeber nun also Schlaf zu ihrer Angelegenheit machen, wie sie es bereits bei anderen Aspekten der Mitarbeitergesundheit tun? Wir sprachen mit Schlafforscherin Prof. Vicki Culpin von der britischen Business School Ashridge Executive Education, die eine der Hauptrednerinnen auf der Messe Zukunft Personal im Oktober sein wird.

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Augenhöhe bei Prizeotels: Horizontal statt vertikal motivieren

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Foto: prizeotel

Ein „Signature-Brand“ mit hochwertigem Design, technischen Innovationen und einem jungen selbstbestimmten Team – mit dieser Formel haben Marco Nussbaum und Dr. Matthias Zimmermann die Economy-Designmarke Prizeotel 2006 gegründet. In Zusammenarbeit mit dem internationalen Stardesigner Karim Rashid entwickelten beide bisher drei Häuser auf dem deutschen Markt: in Bremen 2009 das erste Hotel, 2014 folgte Hamburg, 2015 eine weitere Adresse in Hannover. Die Expansion in weitere deutsche und europäische Großstädte ist fest im Visier. Prizeotel hat sich bereits innerhalb weniger Jahre zu einer Marke mit großer Investorenbegehrlichkeit entwickelt. Einen wesentlichen Anteil daran hat das Teamkonzept: Horizontal statt vertikal motivieren und das auf Augenhöhe.
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Weiterbildungsbots: „Der digitale Lehrer wird uns fortwährend begleiten“

Breithaupt_Fritz_onlineIm Gepräch mit Prof. Dr. Fritz Breithaupt, Department of German Studies, Indiana University Bloomington (USA)

Prof. Dr. Fritz Breithaupt, Professor und Leiter des Department of Germanic Studies an der Indiana University Bloomington (USA), veröffentlichte kürzlich eine provokante These in der ZEIT: Maßgeschneiderte Computerprogramme entwickelten sich zu persönlichen Lehrern – und zwar in naher Zukunft. In spätestens zwanzig Jahren werde herkömmlicher Unterricht durch das Gespräch mit einem virtuellen Lehrer ersetzt. Der Protest ließ nicht lange auf sich warten: Lernexperten wie Prof. Ralf Lankau von der Hochschule Offenburg warnten vor manipulativen Systemen und dem Heranziehen von Sozial-Autisten. Ein Artikel in der FAZ sieht gleich das Ende des Datenschutzes und die Entmündigung als Bildungsziel: Derartige Angebote züchteten „Bildungshamster“ heran, denen nichts fehle – bis auf das Glück der Erkenntnis. Bevor Prof. Breithaupt die „Talking Method“ im Oktober auf der Messe Zukunft Personal erläutert, haben wir mit ihm über die Vor- und Nachteile solcher „Weiterbildungsbots“ gesprochen. >>MORE>>

Wenn die Funken fliegen – Liebe am Arbeitsplatz

Liebe am Arbeitsplatz

Angelina Jolie und Brad Pitt, Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf, Andre Agassi und Steffi Graf – was verbindet diese drei Paare? Alle haben sich bei der Arbeit kennengelernt! Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag von Xing haben sich rund 14 Prozent der deutschen Arbeitnehmer bereits auf eine feste Bindung im Unternehmen eingelassen. Bei fast jedem Fünften hat es schon mal mit einem Kollegen gefunkt. Wenn man bedenkt, dass es in den fünfziger Jahren C&A-Mitarbeiter noch verboten war, miteinander anzubändeln, ist klar: In den letzten Jahrzehnten hat sich viel getan. Dennoch sind Beziehungen am Arbeitsplatz hierzulande immer noch ein kontrovers diskutiertes Thema. Zu groß ist auf Unternehmensseite die Angst, dass sich Turteleien oder Beziehungskrisen negativ auf die Produktivität auswirken.

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Mathematik und Digitalisierung: „Überleben kostet auch Geld!“

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Foto: Gunter Dueck, CommonLense.de

Wer Gunter Dueck, den langjährigen IBM-Manager, Mathematiker, Autor und Stargast auf vielen Konferenzen und Kongressen, das erste Mal live erlebt, fragt sich vielleicht: Ist das Satire oder doch einfach bittere Realität? Im Interview anlässlich seiner Keynote auf der Messe Zukunft Personal, das wir in einer dreiteiligen Serie auf diesem Blog präsentieren, lernen wir ihn ebenso von zwei Seiten kennen: Während er im einen Moment über seine eigenen Ausführungen kichern muss, wird es im nächsten Atemzug wieder tiefgründig philosophisch. Wir sprachen mit ihm darüber, was Mathematik und „Omnisophie“ mit Digitalisierung zu tun haben (Teil 1), warum heute Netzwerkorganisationen Sinn machen (Teil 2) und was Metawork im Personalmanagement bedeutet (Teil 3). Viel Spaß beim Lesen!

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Studie: Cultural Fit im Recruiting – wichtiger Trend oder nur Erbsenzählerei?

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Foto: pixabay.com

Offene Stellen gilt es zu besetzen: Möglichst bald natürlich, aber vor allem möglichst passend. Schließlich möchten weder Unternehmen noch Bewerberin oder Bewerber in Kürze erneut auf die Suche gehen. Soweit klar. Doch was macht die Passung zwischen Kandidatinnen und Kandidaten und Arbeitgebern eigentlich aus? Die Grundlage dafür bilden die „klassischen“ Faktoren, sprich die fachlichen Kriterien wie etwa Erfahrungshintergrund und tätigkeitsbezogene Fähigkeiten, zusammen mit zwischen den Parteien ähnlichen Vorstellungen bezüglich der Verdienst- und Karrieremöglichkeiten. Doch dieser „Professional Fit“ allein reicht immer weniger Arbeitgebern, wie Arbeitnehmer/innen aus.

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Beruf und Familie: Es gibt hier kein Patentrezept, sondern nur einen Königsweg

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal von der Universität Wien spricht über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Foto: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal

Österreich hält sich für familienfreundlich, doch es ist noch einiges zu tun, um den Wunsch nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erfüllen: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien unterstreicht die Notwendigkeit für einen gesellschaftlichen Wandel und für ein Umdenken in den Unternehmen. Der Experte für Familienforschung moniert vor allem die extrem langen Arbeitszeiten für Männer in Österreich: „Das verstärkt Ungleichheiten innerhalb des Paares und damit Beziehungsfrust.“ Wie es besser geht und inwiefern Arbeitgeber von mehr Familienfreundlichkeit profitieren, erklärt er in folgendem Gespräch. >>MORE>>

Studie: Scheitern schafft Vertrauen

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Foto: pixabay.com

Scheitern – ein Wort, das in der deutschen Arbeitswelt einem Tabu gleicht. Aus Angst zu versagen, neigen wir dazu, uns stärker unter Druck zu setzen als nötig und weniger Risiken einzugehen. Im Gegensatz zum amerikanischen Sprachgebrauch ist das Wort „Scheitern“ bei uns auch sehr negativ besetzt. IT-Professionals scheinen da allerdings etwas zuversichtlicher zu sein. Eine Umfrage der Developer Week in Zusammenarbeit mit dem Medien- und Weiterbildungsunternehmen „Neue Mediengesellschaft Ulm mbH“, die im Zeitraum April bis Mai 2016 mehr als 200 IT-ler zu diesem Thema befragt hat, zeigt, dass diese Berufsgruppe ein hohes Vertrauen in Personen setzt, die schon einmal gescheitert sind. Lesen Sie dazu diesen Beitrag im job and career Blog.

Was der Brexit mit HR zu tun hat: 600.000 Fachkräfte auf dem Sprung

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Foto: www.pexels.com

Nach dem Schock folgen nun strategische Überlegungen: Welche Auswirkungen könnte der Brexit für uns in Deutschland haben? Inwiefern betrifft dies Arbeitgeber und Fachkräfte? Dass sich bei Auslandsentsendungen nach Großbritannien einiges ändern wird, liegt auf der Hand. Doch auch hierzulande dürfte der Ausstieg Großbritanniens aus der EU für HR nicht folgenlos bleiben, zum Beispiel im Recruiting: Einer aktuellen Befragung von StepStone zufolge zieht es nun viele Briten nach Deutschland. Und vielleicht stehen mit dem Brexit bald noch andere Themen im Personalmanagement auf dem Prüfstand. >>MORE>>

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